Dienstag, 30. Mai 2017

The Who – The Who




The Who – The Who


Besetzung:

Roger Daltrey – lead vocals, trombone and bass drum
John Entwistle – bass guitar, french horn, trumpet, keyboards, lead vocals, backing vocals
Pete Townshend – lead and rhythm guitars, penny-whistle, keyboards, vocals
Keith Moon – drums, percussion, tuba, vocals


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 1966


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

1. Run Run Run (2:41)
2. Heatwave (1:50)
3. In The City (2:20)
4. Boris The Spider (2:26)
5. I Need You (2:19)
6. Circles (2:27)
7. Don't Look Away (2:48)
8. You See My Way (1:50)
9. Whiskey Man (2:53)
10. Cobwebs And Strange (2:27)
11. Disguises (3:18)
13. I'm A Boy (2:35)

Gesamtspieldauer: 29:54



„The Who“ von The Who ist nicht die erste Platte der britischen Band, wie man vielleicht meinen könnte, es ist überhaupt keine der „regulären“ Alben der Band. Doch auch das stimmt nicht so ganz, denn die Scheibe ist eine alternative Version des Albums „A Quick One“, welches ebenfalls im Jahr 1966 veröffentlicht worden war. Doch diese hier vorliegende Ausgabe war wohl für den deutschen und den australischen Markt gedacht. Eine Platte mit denselben Liedern, nur in anderer Reihenfolge, wurde in Japan unter dem Titel, „I’m A Boy“ veröffentlicht.

Zu „A Quick One“ unterscheidet sich „The Who“ insofern, dass die sich dort befindlichen letzten beiden Titel, „So Sad About Us“ und „A Quick One, While He's Away“, hier fehlen. Dafür enthält „The Who“ die Lieder „Circles“, „Disguises“ sowie „I'm A Boy“, die wiederum auf „A Quick One“ nicht vorhanden sind. Musikalisch gesehen gilt ansonsten hier, was auch für „A Quick One“ gilt: Nie wieder wurde das Songwriting bei The Who auf so vielen Schultern verteilt, alle vier Musiker haben sich hier kompositorisch eingebracht. Der Titel „Heatwave“, der hier entgegen anderen Veröffentlichungen zusammengeschrieben wird, ist dagegen eine Cover-Version – die einzige des Albums.

„The Who“ ist mit nicht mal 30 Minuten Spieldauer sehr kurz geraten, genau wie die zwölf darauf enthaltenen Lieder, die nur in einem Fall die Dreiminutengrenze überschreiten. Zu hören ist auf dem Album ziemlich unaufgeregter 60ies Pop, der nur bei dem Titel „Boris The Spider“, aufgrund von Keith Moons Refrain-Gesang, besonders auffällt und mit der von Keith Moon komponierten Nummer „I Need You“ seinen melodischen Höhepunkt besitzt.

Fazit: „The Who“ von The Who ist wirklich nur was für Komplettisten, die alles von „ihrer“ Band besitzen möchten. Die Musik auf dem Album klingt für heutige Ohren bereits etwas überholt, ihren musikalischen Höhepunkt sollte die Band erst einige Jahre später haben. Wer The Who Fan ist und die Platte „A Quick One“ bereits besitzt, die oder der braucht diese Ausgabe hier ganz bestimmt nicht mehr. Acht Punkte.

Anspieltipps: I Need You



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