Sonntag, 25. Juni 2017

Stephan Sulke – 7 (Kekse)




Stephan Sulke – 7 (Kekse)


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Intercord Records


Erscheinungsdatum: 1982


Stil: Liedermacher, Schlager, Chanson


Trackliste:

1. Der Typ Von Nebenan (3:55)
2. Kekse (3:20)
3. Der Andre (2:39)
4. Graf Bobby (1:55)
5. Eine Frau (2:55)
6. In Der Schule Lernt Man Eh Bloß Quark (3:12)
7. Lulu (1:54)
8. Ist Er Schon Gefällt (2:38)
9. Nur Mal Mit Ihr Schlafen (2:15)
10. Mein Freund (3:05)

Gesamtspieldauer: 27:48




„7” ist, wie der Name bereits vortrefflich verrät, das siebte Studioalbum des Schweizers Stephan Sulke. Als weiteren Titel besitzt dieses Album, welches im Jahr 1982 auf dem Label Intercord veröffentlicht wurde, den Namen „Kekse“, benannt nach dem zweiten Lied des Albums. Auf „7“ oder „Kekse“ hört man eine Mischung aus Liedermachermusik, Schlager und auch Chanson. Manches mal erinnert die Musik an die der Hildegard Knef. Mit Pop oder gar Rock hat das natürlich gar nichts zu tun.

Zum Teil kann man sich in diese Musik noch hineinhören, die allerdings schon irgendwie sehr speziell ist. Je mehr Chanson oder auch Big Band Sound jedoch zu hören ist, umso schwieriger wird das Ganze. Solch Lieder wie „Kekse“ oder „Lulu“ sind wahrlich schwere Kost und ich weiß überhaupt nicht, welche Voraussetzungen man mitbringen muss, um hieran Gefallen zu finden. Ganz schlimm. Gespielt „lustige“ Texte treffen da auf Musik, die es nicht schafft ins Ohr zu gehen, dabei als Einheit unfassbar seicht klingt.

Auf der ersten Plattenseite sind die Titel „Der Typ Von Nebenan“, „Der Andre“ und „Eine Frau“ zumindest nach vielen Durchläufen der Scheibe noch hörbar. Irgendetwas erscheint sich einem da zu erschließen, viel jedoch nicht. Die zweite Plattenseite ist dann nur noch schlimm. Dieses chansonmäßige Gesäusel ist sehr schwierig. Das letzte Lied „Mein Freund“ könnte dabei 1:1 von Hildegard Knef eingesungen worden zu sein. Stephan Sulke scheint hier auch deren Stimme anzunehmen.

Fazit: Musikhörerinnen und Musikhörer, die gerne französische Chansons, Big Band Sound und Hildegard Knef hören, könnten hier Spaß haben und die Platte „Kekse“ von Stephan Sulke mögen. Für alle anderen wird es definitiv schwierig bis fast unmöglich, mit solch Liedern etwas anfangen zu können. Die Texte wollen komisch sein, sind es jedoch nicht, können auch selten irgendwie anregen. Die Musik selbst ist fad und langweilig – größtenteils zumindest. Weiterer Kritikpunkt des Albums ist sicherlich die extrem kurze Laufzeit der Platte, wenn diese wohl aber auch Erleichterung hervorrufen kann. Drei Punkte.

Anspieltipps: Der Typ Von Nebenan, Der Andre, Eine Frau



(Kein Video verfügbar)

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