Montag, 26. März 2018

Gary Barlow – Since I Saw You Last




Gary Barlow – Since I Saw You Last


Besetzung:

Gary Barlow – vocals, backing vocals, piano, keyboards


Gastmusiker:

Sam Dixon – bass
Dave Bronze – bass
David Catlin-Birch – bass, backing vocals, guitar
Karl Brazil – drums
Ryan Carline – keyboards
Pete Davis – keyboards
Fergus Gerrand – percussion
Rohan Onraet – percussion
Andy Duncan – percussion
Ben Mark – guitar
Tim Van Der Kuil – guitar, banjo, pedal steel guitar, mandolin
John Parricelli – guitar
Gary Nuttall – guitar
Neil Taylor – guitar
Massimo Restaino – accordion
Ami Richardson – backing vocals
Andy Caine – backing vocals
John Shanks – backing vocals
Jeremy Stacey – bass drum, drums
David Arch – piano
Elton John – vocals
Caroline Dale – cello


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 2013


Stil: Pop


Trackliste:

1. Requiem (4:43)
2. Let Me Go (3:38)
3. Jump (4:08)
4. Face To Face (3:33)
5. God (5:04)
6. Small Town Girls (3:19)
7. 6th Avenue (5:00)
8. We Like To Love (5:26)
9. Since I Saw You Last (3:32)
10. This House (3:58)
11. Dying Inside (4:33)
12. More Than Life (3:50)

Gesamtspieldauer: 50:51



„Since I Saw You Last“ heißt das dritte Studio-Album des englischen Sängers, Songschreibers und Take That-Mitglieds Gary Barlow. Das Album erschien am 22. November im Jahr 2013 auf dem Plattenlabel Polydor Records. Ganze vierzehn Jahre lagen zwischen dieser Veröffentlichung und seinem zweiten Studio-Album „Twelve Months, Eleven Days“ aus dem Jahr 1999.

Überraschend an „Since I Saw You Last“ ist, dass Gary Barlow auf dieser Platte seinen Hörerinnen und Hörern deutlich anderen Pop präsentiert, als er das mit Take That, für die er ebenfalls der Songschreiber ist, zu machen pflegt. Dieses unfassbar süßliche Gesäusel bei Take That, das gibt es auf „Since I Saw You Last“ kaum zu hören. Diese Scheibe ist eine eher „normale“ Pop-Platte geworden, bestückt mit zwölf sanften Pop-Liedern, von denen einige sogar ganz nett klingen und ins Ohr gehen. Die Kritik an diesem Album fiel allerdings zumeist sehr schlecht aus und das Album erreichte auch längst nicht die Verkaufszahlen eines Take That-Albums.

Freilich hört man auf „Since I Saw You Last“ nichts sonderlich Bewegendes, doch die Platte kann nebenbei laufen ohne, dass man fluchtartig den Raum verlassen müsste. Vergisst man auch die Texte, die zum Teil sehr gewöhnungsbedürftig sind und hauptsächlich das Thema der Liebe abhandeln, so finden sich auf der Platte mit den Liedern „Requiem“, „Let Me Go“, „Small Town Girls“ und „This House“ sogar vier Titel, die melodiös und eingängig ins Ohr gehen.

Fazit: „Since I Saw You Last“ ist auszuhalten. Kein Boy-Group-Schmachtfetzen. Auf der Platte befindet sich aktueller Pop, der zum Teil sogar ganz gut ins Ohr geht. Nichts, was man mit auf die berühmte einsame Insel nehmen würde, jedoch auch nichts, was man zur Hölle wünscht. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Requiem, Let Me Go, Small Town Girls, This House



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