Freitag, 23. März 2018

Neil Diamond – The Best Of Neil Diamond




Neil Diamond – The Best Of Neil Diamond


Besetzung:

Keine Musiker- oder Instrumentenangaben


Label: Universal Music


Erscheinungsdatum: 1996 (Musik aus den Jahren 1968 - 1972)


Stil: Pop


Trackliste:

1. Cracklin' Rosie (Single Version) (2:59)
2. I Am...I Said (Single Version) (3:35)
3. Song Sung Blue (Single Version) (3:14)
4. Brother Love's Traveling Salvation Show (3:28)
5. Holly Holy (Single Version) (4:39)
6. Soolaimon (Single Version) (4:17)
7. He Ain't Heavy ... He's My Brother (4:11)
8. Stones (Single Version) (3:05)
9. Play Me (3:52)
10. Walk On Water (Album Version) (3:07)
11. And The Singer Sings His Song (Album Version) (3:37)
12. Mr. Bojangles (Album Version) (4:51)
13. Solitary Man (Live At The Greek Theatre, Los Angeles/1972) (3:03)
14. Kentucky Woman (Live At The Troubador/1970) (2:35)
15. And The Grass Won't Pay No Mind (3:35)
16. The Last Thing On My Mind (3:35)
17. Girl You'll Be A Woman Soon (Live At The Greek Theatre, Los Angeles/1972) (2:53)
18. If You Go Away (3:49)
19. Brooklyn Roads (3:39)
20. Sweet Caroline (Single Version) (3:29)

Gesamtspieldauer: 1:11:40



Bei dieser Veröffentlichung, die ursprünglich auf dem Plattenlabel MCA Records erschien, handelt es sich um eine der zahlrechen „Best Of…“-Alben des Neil Diamond, die manchmal zu mehreren im Jahr veröffentlicht werden. Eine kurze Recherche im Internet brachte schnell über fünfzig Treffer an derartigen Kompilations-Scheiben, bei bisher 34 Studio-Alben. Bei dieser „Best Of…“-Platte handelt es sich um Veröffentlichungen, die in den Jahren von 1968 bis 1972 entstanden. Manche davon bekannter, andere völlig unbekannt, wenn man nicht gerade Fan des Neil Diamond ist.

Leider sind auch nicht alle der hier enthaltenen Titel Studio-Aufnahmen. Das Album enthält auch Live-Mitschnitte, Lieder die, aus welchen Gründen auch immer, in dieser Version der Platte hinzugefügt wurden. Man erhält mit „The Best Of Neil Diamond“ trotzdem eine Übersicht über das Schaffen des US-Amerikaners Ende der 60er bis Anfang der 70er Jahre. Allerdings auch nur über diese Jahre, denn wer die Musik des Neil Diamond genauer kennenlernen möchte und dazu den Weg über ein „Best Of…“-Album wählt, die oder der wird mit dieser Ausgabe nicht gut bedient. Die Evergreens des Neil Diamond aus dieser Zeit sind allerdings natürlich auf „The Best Of Neil Diamond“ enthalten.

Diese wenigen Höhepunkte und gleichzeitig auch bekannteren Lieder sind die Stücke „I Am...I Said“, „Song Sung Blue“, „He Ain't Heavy ... He's My Brother“, „Mr. Bojangles“ und „Solitary Man“, wobei gerade das letztgenannte Stück erst durch seine Interpretation von Johny Cash so richtig überzeugend klingt. Der Rest der Scheibe ist zumeist ziemlich süßliches Gesäusel, oft mit ganz viel Orchester unterlegt. Viele der Lieder gehen auch nicht ins Ohr und laufen einfach so mit, ohne jegliche Nachhaltigkeit.

Fazit: Es wird nicht ganz klar, an wen sich dieses Album richtet. Eine Übersicht über das Werk des Neil Diamond bekommt man mit „The Best Of Neil Diamond“ nur auszugsweise, da es sich hierbei lediglich um Aufnahmen aus den Jahren 1968 bis 1972 handelt. Dazu kommt, dass noch nicht einmal alle Lieder in Studio-Versionen vorliegen, was den Eindruck sehr uneinheitlich werden lässt. Irgendwie wirkt es so, als ob man krampfhaft versuchte zwanzig Titel zusammen zu bekommen, um das Album zu füllen. Höhepunkte sind das nämlich nicht nur. Was allerdings sicherlich sehr beim Hören hilft, das ist die Liebe zum Oldie, denn genau diese hört man hier. Vier Punkte.

Anspieltipps: I Am...I Said, Song Sung Blue, He Ain't Heavy ... He's My Brother, Mr. Bojangles, Solitary Man



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