Donnerstag, 7. Juni 2018

Frank Turner – Tape Deck Heart




Frank Turner – Tape Deck Heart


Besetzung:

Frank Turner – lead vocals, acoustic guitar, electric guitar, backing vocals


Gastmusiker:

The Sleeping Souls:

Ben Lloyd – electric guitar, backing vocals, noise (12), drums (12)
Tarrant Anderson – bass guitar, backing vocals, drums (12)
Matt Nasir – piano, accordion, organ, mellotron, rhodes, wurlitzer, mandolin, xylophone, backing vocals, drums (12)
Nigel Powell – drums, percussion, recorder, backing vocals

Weitere Gastmusiker:

Rich Costey – electric guitar (1 and 9), backing vocals (7)
Elle King – banjo (3)
Fergus Coulbeck – jew’s harp („Her Velvet Tones“)
John Hill – soundscapes (3)
Chris Trovero – backing vocals (7)
Scott Keys – backing vocals (7)
Deena Keys – backing vocals (7)
Samantha Keys – backing vocals (7)
Chris Kasych – backing vocals (7)
Ben Hallett – backing vocals (7)


Label: Universal Music


Erscheinungsdatum: 2013


Stil: Folk Rock, Pop


Trackliste:

1. Recovery (3:28)
2. Losing Days (3:32)
3. The Way I Tend To Be (3:41)
4. Plain Sailing Weather (4:01)
5. Good & Gone (3:50)
6. Tell Tale Signs (4:12)
7. Four Simple Words (4:56)
8. Polaroid Picture (3:43)
9. The Fisher King Blues (5:00)
10. Anymore (3:09)
11. Oh Brother (4:18)
12. Broken Piano (5:30)

Gesamtspieldauer: 49:26




„Tape Deck Heart“ heißt das fünfte Studioalbum des englischen Sängers und Song-Schreibers Frank Turner. Veröffentlicht wurde das Album am 22. April des Jahres 2013 auf dem Plattenlabel Universal Music. Mit den Titeln „Recovery“, „The Way I Tend to Be“, „Losing Days“, „Oh Brother“ sowie „Polaroid Picture“ wurden fünf der auf „Tape Deck Heart“ enthaltenen Lieder auch als Single veröffentlicht. Das sollte den Verkauf durchaus ankurbeln. In England kletterte das Album bis auf Platz 2 der Charts und ist bis heute die erfolgreichste Scheibe des Frank Turner. Zu hören gibt es auf „Tape Deck Heart“ eine Mischung aus Pop und Folk.

Inhaltlich verarbeitete Frank Turner mit diesem Album das Zerbrechen einer langjährigen Beziehung, weshalb auch in den Texten „Verlust“ und „Trennung“ häufig zum Thema werden. Die Musik auf „Tape Deck Heart“ ist jederzeit eingängig und melodiös. Die beiden Genres Folk und Pop weiß der Engländer dabei geschickt zu verbinden und zu vermischen. Die Lieder gehen gleich beim ersten Mal des Hörens ins Ohr, richtiggehende Ohrwürmer findet man allerdings nicht auf der Platte. Trotzdem klingen alle Lieder überzeugend und es gibt auch keine Ausfälle, wodurch man die Fernbedienung ruhen lassen kann.

Ein besonderer Höhepunkt des Albums ist zum einen das Lied „The Fisher King Blues“. Eine sehr abwechslungsreiche Nummer, die toll gesteigert wird. Ein Chor wird integriert und bereichert den Titel ungemein, bis das Lied schließlich an seiner intensivsten Stelle ausklingt. Auch soll an dieser Stelle die Erwähnung des letzten Liedes der Platte nicht fehlen, das Stück „Broken Piano“. Auch dieser Titel trägt eine schöne und sehr gelungene Steigerung ins sich, klingt zunächst wunderschön melancholisch, fast schon verzweifelt und endet in einem rhythmischen Finale, welches ein klein wenig an Peter Gabriels „Lay Your Hands On Me“ erinnert.

Fazit: Nichts Außergewöhnliches, doch ganz bestimmt auch kein schlechtes Album ist „Tape Deck Heart“ von Frank Turner geworden. Darauf zu hören gibt es eingängigen Pop und Folk, nicht zu kompliziert gehalten, dafür immer melodiös und unterhaltend. Man kann bestens in die Lieder eintauchen, in alle. Die Musik des Frank Turner geht auf diesem Album schnell ins Ohr und klingt dabei nie langweilig oder belanglos. Neun Punkte.

Anspieltipps: The Fisher King Blues, Broken Piano



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