Donnerstag, 28. Juni 2018

Westlife – Where We Are




Westlife – Where We Are


Besetzung:

Nicky Byrne – vocals
Kian Egan – vocals
Mark Feehily – vocals
Shane Filan – vocals


Gastmusiker:

Vanessa Addo-Yeboah – vocals
Steve Anderson – string arrangements
David Angell – violin
Jesse Astin – egg shaker
Paul Beard – piano
Louis Biancaniello – guitar, keyboards, programming
Steve Booker – bass, keyboards, programming
Jeff Bova – string arrangements, strings
Karl Brazil – drums
John Catchings – cello
Nikolaj Juel Christiansen – guitar
Scott Cutler – egg shaker, guitar, programming
David Davidson – orchestration, violin
Sophie Delila – piano
Althea Edwards – vocals
Mark Feehily – vocals
John Garrison – bass
Simon Hale – strings
Heard But Not Seen Choir – choir, chorus
Christian Howes – strings
Henrik Janson – string arrangements
Candace Johnson – vocals
Lawrence Johnson – vocal arrangement
Bryon Jones – vocals
Priscilla Jones – vocals
Jim Jonsin – keyboards, programming
Brian Kennedy – guitar, programming
Emanuel Kiriakou – programming
Josef Larossi – programming
Peter Ljung – piano
The London Session Orchestra – strings
The Love Sponge Strings – strings
Will Malone – keyboards, programming, string arrangements, synthesizer
Subrina McCalla – vocals
Millennia Strings – strings
Candice Mimi-Appiah – vocals
Esbjörn Öhrwall – guitar
Andreas Olsson – keyboards, programming
John Parricelli – guitar
Doug Petty – bass, drum programming, acoustic & electric guitar, keyboards, percussion, piano
Simon Petty – acoustic guitar
Ian Pitter – vocals
Luke Potashnick – guitar
Zac Rae – guitar, programming
Carol Riley – vocals
Andreas "Quiz" Romdhane – programming
Edward Shearmur – strings
Bobby Shin – strings
Kristoffer Sonne – drums
Stockholm Session Strings – strings
Ryan Tedder – guitar, piano, programming, strings
Martin Terefe – bass
Nikolaj Torplarsen – keyboards, piano
Jeremy Wheatley – string arrangements
Wayne Wilkins – keyboards, programming
Kris Wilkinson – viola, violin
Neal Wilkinson – drums


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 2009


Stil: Pop


Trackliste:

1. What About Now (4:11)
2. How To Break A Heart (4:05)
3. Leaving (3:58)
4. Shadows (4:02)
5. Talk Me Down (4:02)
6. Where We Are (3:58)
7. The Difference (3:31)
8. As Love Is My Witness (4:08)
9. Another World (3:16)
10. No More Heroes (3:58)
11. Sound Of A Broken Heart (3:52)
12. Reach Out (3:57)
13. I’ll See You Again (5:17)

Gesamtspieldauer: 52:20




„Where We Are“ heißt das neunte und gleichzeitig vorletzte Studio-Album der irischen Boy Group Westlife, die sich im Jahr 2012 auflöste. „Where We Are“ erschien – wie all die anderen Alben der „Band“ bereits zuvor – kurz vor Weihnachten. Dieses Mal war der Veröffentlichungstermin der 27. November 2009. Das Album erschien einmal mehr auf den Plattenlabels RCA Records und Sony BMG.

Die Produzenten der Lieder heißen Ryan Tedder, Steve Robson, Jim Jonsin, Greg Wells, Emanuel Kiriakou, Louis Biancaniello, Sam Watters und Conner Reeves. Obwohl so viele Produzenten an der Platte mitmischten, dazu noch zahlreiche Komponisten und Texter – natürlich außer den Sängern von Westlife – an der Entstehung der Platte beteiligt waren, so ist es doch sehr überraschend, dass die Musik von Westlife auf jedem Album fast identisch klingt. Mal ein bisschen mehr Elektronik, mal etwas mehr Rock, aber im Zentrum steht immer dieser seichte Pop, der von der Liebe handelt und nur ganz wenig variiert wird.

„Where We Are“ war das erste Album, seit dem Frank Sinatra Cover Album „Allow Us To Be Frank“, welches nicht auf Platz 1 der britischen Charts startete. Als Song-Schreiber waren allerdings Steve Mac und Wayne Hector und nicht mehr mit an Bord des Komponistenpools, vielleicht liegt darin begründet, dass sich die Platte etwas weniger süßlich anhört, gleichzeitig jedoch auch schlechtere Verkaufszahlen aufwies. „Weniger“ süßlich ist dabei allerdings sehr relativ zu verstehen. Auch auf „Where We Are“ hört man schmalzigen Pop, doch die ein oder andere Melodie geht dieses Mal einfach besser ins Ohr. An den überwiegend sehr grausamen Texten hat sich allerdings leider rein gar nichts geändert.

„What About Now“ und „Another World“ gehen ganz nett ins Ohr und bei diesen Stücken klingt auch der extrem schleimige Gesang etwas erträglicher. Insgesamt bekam dieses Album aufgrund der Tatsache, dass sich bei Westlife alles gleich anhört, überwiegend schlechte Kritiken. Auch andere Sängerinnen und Sänger wie Eminem, Christina Aguilera, Bob Geldof, Liam Gallagher und Noel Gallagher hatten sich inzwischen über die Musik der Band schlecht geäußert – allerdings nicht bezogen auf dieses Album „Where We Are“, sondern auf die langweilige und immer gleiche Musik von Westlife überhaupt. Alles nachvollziehbar, trotzdem ist es in meinem Ohren gerade dieses vorletzte Album von Westlife, was zumindest die etwas besseren Melodien bereithält. Die Texte bleiben einfach schlecht und dieses ewige Liebes-Gesülze nervt sehr.

Fazit: Das neunte und gleichzeitig vorletzte Studio-Album der irischen Boy Group Westlife mit dem Titel „Where We Are“ ist etwas melodiöser geworden, als die Platten zuvor. Eingängig waren auch diese bereits, doch jetzt gehen auch Melodien ins Ohr. Trotzdem ist die Platte weit davon entfernt, ein gutes Album zu sein. Dazu klingt einfach alles viel zu sehr nach Kommerz. Zudem glaubt man das Meiste bereits auf Vorgängerplatten gehört zu haben und die Texte… Aber lassen wir das. Vier Punkte.

Anspieltipps: What About Now, Another World



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