Freitag, 3. August 2018

Joshua Kadison – Painted Desert Serenade




Joshua Kadison – Painted Desert Serenade


Besetzung:

Joshua Kadison – piano, lead vocals


Gastmusiker:

Mark Cresswell – guitar
Tim Pierce – guitar
Tim Renwick – guitar
Dave "Clem" Clempson – acoustic, electric & twelve-string guitars, mandolin
Paul Jones – harmonica
Phil Parlapiano – accordion
Rod Argent – keyboards & hammond organ, backing vocals
Jeffrey "CJ" Vanston – hammond organ
John Giblin – bass guitar
Chris Laurence – bass guitar
John Pierce – bass guitar
Denny Fongheiser – drums
Ian Thomas – drums
Neal Wilkinson – drums
Martin Ditcham – percussion
Frank Ricotti – congas & percussion
Peter Van Hooke – piano, drums, percussion
Mark Berrow – violin
Ben Cruft – violin
Roger Garland – violin
Wilfred Gibson – violin
Roy Gillard – violin
Tim Good – violin
Rita Manning – violin
Peter Oxer – violin
Bill Penham – violin
Barry Wilde – violin
David Woodcock – violin
Gavyn Wright – violin
Stephen Tees – viola
Robert Smissen – viola
George Robertson – viola
Andrew Parker – viola
Susie Hansen – viola
Paul Kegg – cello
Ben Kennard – cello
Helen Liebmann – cello
Roger Smith – cello
Frank Morgan, Richard Morgan: oboe
Rosemary Butler – backing vocals
Gene Miller – backing vocals
Tessa Niles – backing vocals
Sherwood Ball – choir & chorus vocals
Adele Bertei – choir & chorus vocals
Carmen Carter – choir & chorus vocals
Lance Ellington – choir & chorus vocals
Kathy Hazzard – choir & chorus vocals
David Lasley – choir & chorus vocals
Valerie Mayo – choir & chorus vocals
Arnold McCuller – choir & chorus vocals
Joseph Powell – choir & chorus vocals
Ian Shaw – choir & chorus vocals
Helen Terry – choir & chorus vocals
Ruby Turner – choir & chorus vocals
Carmen Twillie – choir & chorus vocals
Fred White – choir & chorus vocals


Label: Capitol Records


Erscheinungsdatum: 1993


Stil: Soft Rock


Trackliste:

1. Jessie (5:19)
2. Painted Desert Serenade (2:56)
3. Beau’s All Night Radio Love Line (4:26)
4. Invisible Man (4:58)
5. Mama’s Arms (3:00)
6. Beautiful In My Eyes (4:09)
7. Picture Postcards from LA (4:34)
8. When A Woman Cries (3:31)
9. Georgia Rain (4:03)

Gesamtspieldauer: 36:59




„Painted Desert Serenade“ heißt das Debut-Album des US-amerikanischen Sängers und Pianisten Joshua Kadison. Veröffentlicht wurde die Scheibe am 18. Mai 1993 auf dem Plattenlabel SBK Records, einer Tochter der Capitol Records, die ihrerseits Teil der Universal Music Group ist, welche schließlich zum größten französischen Medienkonzern Vivendi gehört. Zwei Singles wurden aus „Painted Desert Serenade“ ausgekoppelt. „Jessie“ und „Beautiful In My Eyes“ heißen diese, wobei der Titel „Jessie“ wohl auch das bekannteste Lied des Joshua Kadison darstellt. Die letzte Veröffentlichung eines Studio-Albums des US-amerikanischen Musikers erfolgte im Jahr 2006.

Ein wenig erinnert die Musik von Joshua Kadison an jede des Billy Joel, ohne allerdings dessen Eingängigkeit und Melodiösität zu erreichen. Zum einen liegt diese musikalische Nähe an der Instrumentierung der Lieder mit sehr viel Piano, zum anderen sicher auch an der Stimme des Joshua Kadison, die durchaus leicht an jene des Billy Joel erinnert. Die Lieder auf „Painted Desert Serenade“ klingen poppig, immer sanft und manchmal auch etwas getragener. Fröhlichkeit kommt hier beim Hören der einzelnen Stücke eher nicht auf, vielmehr transportiert Joshua Kadison mit seinen Titeln das Gefühl der Nachdenklichkeit bis hin zur Melancholie.

Die Lieder klingen in ihren in Moll gehaltenen Strukturen ganz nett, ohne dabei jedoch allzu sehr zu überzeugen. Auch klingt das alles sehr ähnlich, ein gewisser Wiedererkennungswert der einzelnen Titel fehlt hier leider völlig. Trotz dieser Sanftheit und auch vorhandenen Intensität schafft man es kaum, tiefer in diese Musik einzutauchen, dazu sind die einzelnen Melodien einfach nicht einprägsam oder aber spannend genug. Höhepunkte des Albums sind der bekannteste Titel „Jessie“ sowie das wahrlich getragene und bereits etwas zu süßliche Nummer „Mama’s Arms“. Viel Unterschied besteht der Ehrlichkeit halber jedoch auch nicht zu den restlichen sieben Titeln, sie ähneln sich sehr.

Fazit: Eine sanfte und getragene, sehr Piano-dominierte Scheibe hat Joshua Kadison mit seinem Debut-Album „Painted Desert Serenade“ vorgelegt. Allzu interessant ist das alles jedoch leider nicht, obwohl die Musik wahrlich nicht „schmerzt“. Die ganz großen, einprägsamen Melodien oder auch Ideen, die hat Joshua Kadison leider nicht gefunden, sodass die Platte mehr oder weniger durchläuft, ohne dabei irgendwelche Aufmerksamkeit zu erregen. Es gibt Schlimmeres, musikalisch gesehen, jedoch auch viel, viel bessere Musik. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Jessie



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