Montag, 6. August 2018

Toto – Isolation




Toto – Isolation


Besetzung:

Fergie Frederiksen – lead vocals, backing vocals
Steve Lukather – guitars, backing vocals, lead vocals on “How Does It Feel“
David Paich – keyboards, backing vocals, lead vocals on “Stranger In Town“ and “Holyanna“, co-lead vocals on “Carmen“, orchestral arrangements on “How Does It Feel“ and “Change Of Heart“
Steve Porcaro – keyboards, electronic sounds
Mike Porcaro – bass
Jeff Porcaro – drums, percussion


Gastmusiker:

The London Symphony Orchestra – strings
James Newton Howard – orchestral arrangements on “How Does It Feel“ and “Change Of Heart“
Lenny Castro – percussion
Joe Porcaro – percussion
Mike Cotten – synthesizer on “Stranger In Town“
Chuck Findley – trumpet
Jerry Hey – trumpet, horn arrangements on “Lion“
Tom Scott – saxophone
Tom Kelly – backing vocal on “How Does It Feel“
Richard Page – backing vocal on “How Does It Feel“
Gene Morford – bass vocal on “Stranger in Town“
Bobby Kimball – backing vocals


Label: Columbia Records


Erscheinungsdatum: 1984


Stil: Pop, New Wave, Rock


Trackliste:

1. Carmen (3:25)
2. Lion (4:48)
3. Stranger In Town (4:49)
4. Angel Don't Cry (4:24)
5. How Does It Feel (3:51)
6. Endless (3:43)
7. Isolation (4:06)
8. Mr. Friendly (4:22)
9. Change Of Heart (4:11)
10. Holyanna (4:17)

Gesamtspieldauer: 42:01




„Isolation“ heißt das fünfte Studio-Album der US-amerikanischen Band Toto. Es erschien am 18. Oktober im Jahr 1984 und ist einmal mehr angefüllt mit den für Toto bekannten Sounds aus Rock, Pop und auch weiteren musikalischen Genres wie Disco, Soul oder sogar New Wave. Eine wichtige Änderung hatte es jedoch gegeben. Sänger Bobby Kimball war nicht mehr Teil von Toto, wurde während der Entstehung des Albums gefeuert und durch Fergie Frederiksen ersetzt. Ob aus musikalischen Gründen oder aufgrund seines Drogenkonsums lässt sich nicht zweifelsfrei klären, da darüber unterschiedliche Aussagen kursieren. Nichtsdestotrotz kehrte er später noch zweimal als Toto-Lead-Sänger zurück, zudem ist er auch noch auf „Isolation“ beim Hintergrundgesang zu hören.

„Isolation“ war nicht mehr ganz so erfolgreich wie der Vorgänger „Toto IV“, erreichte in den USA allerdings noch Gold-Status. Mit der Single-Auskopplung „Stranger In Town“ erreichte die Band überdies die höchste Platzierung eines Toto-Liedes in den Mainstream-Charts der USA. Die Lieder der Platte spielten auf späteren Konzerten der Band jedoch keine Rolle mehr. Dies liegt wohl daran, dass ein richtiger Hit dem Album fehlt und kein Lied über den Status des maximal Mittelmäßigen hinauskommt. Toto klingen wie viele andere US-amerikanische Bands der 80er Jahre, wie Boston, Chicago oder Journey. Findet man diese Bands langweilig, erhält man mit „Isolation“ von Toto exakt dasselbe.

Auf dem Album hört man Mainstream-08/15-Musik, die einmal mehr mit katastrophal schlechten Texten versehen wurde, welche schmalzig und schleimig von Herzschmerz oder aber erfüllter Liebe erzählen. Die Platte läuft von vorne bis hinten durch, ohne dabei auch nur den Hauch von Interessantem zu verströmen. Nichts überzeugt, nichts macht Lust auf mehr und auch gar nichts bleibt von diesen Liedern hängen. Kommerzielle Massenware, die größtenteils einfach schrecklich langweilt und belanglos ist.

Fazit: Es ist so eine Sache mit solch Bands wie Chicago, Boston, Journey oder eben Toto. Man mag sie oder man mag sie eben nicht. In meinen Ohren klingen allerdings Toto besonders und absolut langweilig und völlig uninteressant. Musik, die niemanden aufregt, andererseits jedoch über keinerlei Nachhaltigkeit verfügt. Die Aufreger sind einmal mehr die dahingeklatschten Texte, über die man einfach nur noch den Kopf schütteln kann. Wenn einem gar nichts mehr einfällt, dann singt man eben über die Liebe. Toto fiel gar nichts mehr ein. Vier Punkte.

Anspieltipps: Change Of Heart



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