Montag, 5. November 2018

Bob Dylan – Bob Dylan




Bob Dylan – Bob Dylan


Besetzung:

Bob Dylan – vocals, acoustic guitar, harmonica


Label: Columbia Records


Erscheinungsdatum: 1962


Stil: Folk, Country Bluues


Trackliste:

1. You’re No Good (1:40)
2. Talkin’ New York (3:20)
3. In My Time Of Dyin' (2:40)
4. Man Of Constant Sorrow (3:10)
5. Fixin’ To Die (2:22)
6. Pretty Peggy-O (3:23)
7. Highway 51 Blues (2:52)
8. Gospel Plow (1:47)
9. Baby, Let Me Follow You Down (2:37)
10. House Of The Risin’ Sun (5:20)
11. Freight Train Blues (2:18)
12. Song To Woody (2:42)
13. See That My Grave Is Kept Clean (2:43)

Gesamtspieldauer: 37:02



Das erste Album des Bob Dylan ist selbstbetitelt und erschien am 19. März 1962 auf dem Plattenlabel Columbia Records. Produziert wurde das Debut des Bob Dylan von Columbias legendärem Talentsucher John H. Hammond, der Bob Dylan auch für das Label verpflichtete. Die Platte enthält insgesamt dreizehn Titel, von denen elf bereits bekannt waren und die Bob Dylan interpretierte. Lediglich die beiden Lieder „Talkin’ New York“ sowie „Song To Woody“ schrieb der damals noch zwanzigjährige Musiker selbst.

Bob Dylans Debut gewinnt dadurch an Aufmerksamkeit, da es eben seine erste Studio-Platte ist. Die Musik stammt größtenteils nicht von ihm, klingt auch keineswegs gut, sondern für heutige Ohren eher langweilig und längst überholt. Auch die beiden Eigenkompositionen heben sich dabei leider auch nicht vom vernachlässigbaren Rest der Platte ab. Und, um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen soll an dieser Stelle auch der Gesang des Bob Dylan nicht unerwähnt bleiben. Natürlich ist diese nölende Stimme ein Markenzeichen des Bob Dylan. Auf seinem Debut presst er allerdings seine Stimme immer wieder mal so extrem, dass das zu hörende Ergebnis wahrlich gruselig klingt.

Um hier noch die zumindest halbwegs gelungen Nummern und Interpretationen zu erwähnen, seien folgende vier Titel aufgeführt: „Man Of Constant Sorrow“, „Baby, Let Me Follow You Down“, „House Of The Risin’ Sun“ sowie „Song To Woody“. „House Of The Risin’ Sun“ dürfte dabei wohl das bekannteste Lied sein, welches auf der Platte von Bob Dylan neu interpretiert wird. Das Lied an sich klingt ganz nett, wenn man sicher auch schon gelungenere Versionen gehört hat.

Fazit: „Aller Anfang ist schwer“, im Falle der musikalischen Karriere des Bob Dylan stimmt das wahrlich. Um diese Scheibe „grandios“ zu finden, muss ich eingefleischter Fan des Bob Dylan sein. Hier hört man noch interpretierte Lieder, die keineswegs besonders eingängig oder spannend sind. Dazu gesellt sich die Stimme des Bob Dylan, die auf diesem Album ebenfalls noch auf der Suche nach der richtigen Intonation zu sein scheint. Von daher ist die Platte sicherlich ein musikalisches Zeitzeugnis, aber ganz bestimmt kein musikalisches Meisterwerk – diese kommen erst später. Fünf Punkte.

Anspieltipps: Man Of Constant Sorrow, Baby Let Me Follow You Down, House Of The Risin’ Sun, Song To Woody



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