Freitag, 23. Juli 2021

Little Feat – Feats Don‘t Fail Me Now

 



Little Feat – Feats Don‘t Fail Me Now


Besetzung:

Paul Barrère – guitar, vocals
Sam Clayton – percussion, vocals
Lowell George – vocals, guitar
Kenny Gradney – bass
Richie Hayward – drums, vocals
Bill Payne – keyboards, vocals


Gastmusiker:

Gordon DeWitty – clavinet ("Spanish Moon")
Fred White – drums ("Spanish Moon")
Emmylou Harris – backing vocals
Bonnie Raitt – backing vocals
Fran Tate – backing vocals
Tower of Power – horns




Erscheinungsjahr: 1974


Stil: Blues, Funk


Trackliste:

1. Rock & Roll Doctor (2:58)
2. Oh Atlanta (3:29)
3. Skin It Back (4:12)
4. Down The Road (3:46)
5. Spanish Moon (3:06)
6. Feats Don‘t Fail Me Now (2:27)
7. The Fan (4:29)
8. Medley: Cold Cold Cold / Tripe Face Boogie (9:59)

Gesamtspieldauer: 34:29



„Feats Don‘t Fail Me Now“ heißt das vierte Studioalbum der US-amerikanischen Rockband Little Feat. Es erschien am 9. August 1974 auf dem Plattenlabel Warner Brothers Music. Das Album-Cover wurde erneut von Neon Park gestaltet.

Auch auf dieser Platte hört man ein Little Feat Album mit viel Blues Musik und zusätzlich einigen funkigen Ausflügen. Das klingt inzwischen leider überholt und überaus langweilig. „Feats Don‘t Fail Me Now“ ist mit noch nicht einmal 35 Minuten Spieldauer sowieso sehr kurz ausgefallen. Doch auf dem Album befindet sich mit dem Titel „Medley: Cold Cold Cold / Tripe Face Boogie“ ein zehnminütiges Stück, was bereits auf dem zweiten Album „Sailin‘ Shoes“ in Form der zwei Lieder enthalten ist. Zwar werden beide Nummern hier etwas variiert, doch ein Album mit einer Interpretation von sich selbst zu veröffentlichen weist auf ganz viel Einfallslosigkeit hin.

Dies zumal, weil die Lieder auf „Feats Don‘t Fail Me Now“ inzwischen absolut langweilig und belanglos klingen. Nichts davon bleibt hängen, nichts davon möchte man öfters hören. Klar experimentieren die Musiker hier bei den Titeln. „The Fan“ und auch das bereits erwähnte Medley „Cold Cold Cold / Tripe Face Boogie“ fischen sogar etwas in dem damals gerade aktuellen Progressive Rock, indem sie an der einen oder anderen Stelle experimenteller klingen, doch das lässt „Feats Don‘t Fail Me Now“ noch lange nicht zu einem interessanten, geschweige denn guten Album werden.

Die einzige Nummer, die sich etwas lohnt auf „Feats Don‘t Fail Me Now“ gehört zu werden ist das eben erwähnte „The Fan“. Etwas experimenteller, etwas aufwendiger, etwas besser. Der ganze Rest des Albums ist längst überholt. Und sich selbst zu interpretieren, dazu gehört bei solch kurzer Laufzeit jede Menge Abgezocktheit.

Fazit: Langweilige Musik, irgendwo zwischen Blues und Funk angesiedelt. Der Blues überwiegt allerdings. Inzwischen wirkt und klingt das alles langweilig und leider absolut belanglos. Und sich selbst in Form eines Medleys auf einem Album zu interpretieren zeugt von ganz wenig Kreativität. Drei Punkte.

Anspieltipps: The Fan



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