Mittwoch, 13. April 2022

Man – Maximum Darkness

 



Man – Maximum Darkness


Besetzung:

Micky Jones – guitar, vocals
Deke Leonard – guitar, vocals
Martin Ace – bass, guitar, vocals
Terry Williams – drums, vocals


Gastmusiker:

John Cipollina – guitar


Label: Parlophone


Erscheinungsjahr: 1975


Stil: Psychedelic Rock, Blues Rock


Trackliste:

1. 7171-551 (11:19)
2. Codine (7:45)
3. Babe I‘m Gonna Leave You (6:19)
4. Many Are Called But Few Get Up (13:48)
5. Bananas (11:18)

Gesamtspieldauer: 50:32



„Maximum Darkness“ heißt das zweite Live-Album der walisischen Rockband Man und wurde am 26. Mai 1975 im Roundhouse, London während des dortigen Konzertes eingespielt und im September des gleichen Jahres veröffentlicht. Es ist das letzte Album, welches Man ursprünglich auf dem Plattenlabel United Artists veröffentlichten, bevor sie zu MCA Records wechselten.

Auf „Maximum Darkness“ hört man einmal mehr diese Mischung aus Psychedelic Rock mit Blues Rock Einflüssen, für die die Waliser schon lange in ihrer Karriere standen. Unterfüttert wird dies mit einigen rockigen Improvisationen, wodurch ein sehr lebendiges und abwechslungsreiches Gesamtbild entsteht und der Blues gegenüber anderen Scheiben von man sogar deutlich zurücktritt. Der Klang der Aufnahme klingt dabei um einiges besser, als andere Live-Einspielungen der Band (Neben dem Album „Live At The Padget Rooms Penarth“ sind Man auch mit ausgewählten Live-Nummern auf „Christmas Sat The Patti sowie „Greasy Truckers“ zu hören).

Hat man Spaß daran Musiker in ausschweifenden Soli und Improvisationen zu hören, dann wird einem „Maximum Darkness“ jede Menge Spaß bereiten. Auf dem Album bekommt man diese Musik im Überfluss präsentiert und mit einem etwas rockigeren Stempel versehen, als auf manch anderer Man-Platte. Man zeigen sich hier live auf der Höhe ihres Schaffens und begeistern nicht nur das während des Konzertes anwesende Publikum, sondern auch jetzt noch Zuhörerinnen und Zuhörer beim Genießen des Albums.

Fazit: Man ist für mich eine kaum greifbare Band. Platten, die mich langweilen wechseln bei den Walisern mit solchen, die wahrlich überzeugen. „Maximum Darkness“ gehört für mich definitiv in die zweite Kategorie. Ausschweifender Rock, psychedelisch, bluesig und jederzeit groovend. Irgendwie schon cool. Elf Punkte.

Anspieltipps: Many Are Called But Few Get Up



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