Donnerstag, 12. Oktober 2017

Justin Sullivan – Justin Sullivan & Friends (DVD)




Justin Sullivan – Justin Sullivan & Friends (DVD)


Besetzung:

Justin Sullivan – acoustic guitar, vocals


Gastmusiker:

Dean White – electric guitar, keyboards, vocals
Michael Dean – percussion, vocals


Label: Attack Attack Records


Erscheinungsdatum: 2004


Stil: Rock, Live


Trackliste:

1. Better Than Them
2. Aimless Desire
3. Heroes
4. Twilight Home
5. Ocean Rising
6. Masters Of War
7. You Weren't There
8. Sun On Water
9. No Sense
10. Long Goodbye
11. If You Can't Save Me
12. Ballad Of Bodmin Pill
13. Lovesongs
14. Snelsmore Wood
15. Green & Grey
16. All Of This
17. Gimme Shelter
18. Inheritance
19. 225

Gesamtspieldauer: 1:31:31


Extra Titel:

20. Stoned, Fired And Full Of Grace
21. Trees In Winter
22. Lust For Power
23. Tales Of The Road
24. The Attack
25. Green
26. Inheritance (vom Munich Mayday Festival)

Gesamtspieldauer: 30:56


Extra Film:

Making Of (4:43)




„Justin Sullivan & Friends“ ist eine Live DVD, die im Jahr 2003 im Darmstädter Centralstation aufgenommen wurde und im Jahr 2004 auf dem bandeigenen Plattenlabel Attack Attack Records veröffentlicht wurde. Die hier gespielten Titel stammen dabei sowohl aus dem Solo-Werk des Justin Sullivan und natürlich vor allem aus den zahlreichen Veröffentlichungen seiner Band, New Model Army. Dabei überwiegt ganz deutlich der akustische Charakter der Musik, obwohl Dean White auch des Öfteren an der E-Gitarre zu hören ist.

Die Atmosphäre auf dem Konzert ist eine sehr melancholische und sanfte, was daran liegt, dass hier vor allen Dingen die eher langsamen Stücke des Justin Sullivan und die von New Model Army in der Setlist Aufnahme gefunden hatten. Etwas, in der Studioversion flottere Stücke, werden hier ebenfalls in einer der allgemeinen Grundstimmung angepassten Weise wiedergegeben. Die Musik ist überaus melodiös und eingängig und jede und jeder, die oder der schon mal ein New Model Army Konzert live miterleben durfte, wird sich in genau diese Situation zurückversetzt fühlen.

Wer auf Rock steht, die oder der wird diese Platte lieben. Intelligente Texte, Musik, die das Ohr umschmeichelt, ohne dabei auch nur den Hauch anbiedernd zu sein, tolle und mitreißende Musiker dazu, alles passt bei der Musik des Justin Sullivan. Schön an der DVD ist auch, dass hier die eher weniger bekannten Lieder seiner Solo Karriere wie seiner Band Gehör finden. Das wohl bekannteste Stück von New Model Army, „51st State“, fehlt hier, man hat es allerdings auch schon in vielen anderen Versionen gehört, sodass es auf diesem Konzert auch nicht vermisst wird.

Fazit: Für New Model Army Fans definitiv eine Bereicherung der Veröffentlichungen „ihrer“ Band. Es ist faszinierend, wie Justin Sullivan es schafft, mit nur spärlicher Instrumentierung die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Hört man diese Musik, sieht dazu seine Spielfreude, so erscheint dies allerdings nur mehr als logisch. Dazu noch seine Interaktionen mit dem Publikum, die nicht ausschweifend sind, jedoch gut gesetzt, all das macht ein New Model Army Konzert – oder in diesem Fall ein Justin Sullivan Konzert – zu etwas ganz Besonderem. Live und auf DVD. Zwölf Punkte.

Anspieltipps: Alles



Mittwoch, 11. Oktober 2017

Sigrid und Marina – Heimatgefühle Folge 3




Sigrid und Marina – Heimatgefühle Folge 3


Besetzung:

Sigrid Hutterer – Gesang
Marina Hutterer – Gesang


Gastmusiker:

Fritz Koch – Gitarre
Hannes Wallner – Gitarre
Manfred Gradwohl – Gitarre, Akkordeon, Posaune
Christian Zierhofer – Akkordeon, Chor
Karl Heinz Promitzer – Flügelhorn, Trompete
Michael Gönitzer – Trompete
Andreas Pirringer – Klarinette
Mario Urschinger – Klarinette
Dan Aldea – Geige
Cordula Schröck – Geige
Fritz Koch – Gesang
Tini Keinrath – Chor
Michaela Kollar – Chor
Franziska Hetzel – Chor
Herbert Moser – Chor


Label: Hofbauer Music


Erscheinungsdatum: 2017


Stil: Volksmusik, volkstümlicher Schlager


Trackliste:

1. Wenn die Sonne erwacht in den Bergen (3:00)
2. An Jodler zum Gebet (3:39)
3. Wo schöne Berge sind (2:43)
4. Heimatgefühle (3:30)
5. Zweisamkeit (2:53)
6. Ave Montagna (3:25)
7. D'Liab is vom Himmi kumma (3:37)
8. Mach den Tag zum Feiertag (3:08)
9. Wenn die Alpenrosen blüh'n (2:41)
10. Hoamatstolz (3:05)
11. Das alte Spinnrad (2:55)
12. Köhler Liesl (2:38)
13. Wenn die Glocken hell erklingen (3:10)
14. Nie sag ich meiner Heimat adieu (2:23)
15. Hahnenkamm Trio - Medley (4:54)

Gesamtspieldauer: 48:20




Die jährliche Veröffentlichung des Geschwisterpaares Sigrid und Marina aus dem Salzkammergut in Österreich fand dieses Jahr im September statt. „Heimatgefühle Folge 3“ heißt dieses neue Album, welches auf dem Label Hofbauer Music erschienen ist. Die Scheibe setzt damit die Reihe der Veröffentlichungen unter der Überschrift „Heimatgefühle“ fort, die den beiden Schwestern bisher die größten Verkaufserfolge einbrachte.

Das Schöne an diesem Album ist, dass die beiden Schwestern sich wieder etwas mehr vom volkstümlichen Schlager entfernen, auch wenn dieser auf der Platte durchaus noch gegenwärtig ist. Es gibt jedoch wieder vermehrt Volksmusik aus dem Alpenraum zu hören, die hier im neuen Gewand erscheint und Freundinnen und Freunde dieser Musik wieder etwas mehr begeistern dürfte. Natürlich wird erneut das Klischee der „heilen Welt“ bestens bedient und sogar im beiliegenden Booklet erwähnt. Dort ist nachzulesen: „… unvergessene Melodien aus vergangenen Zeiten, die einem die „heile Welt“ wieder schenken und den oft stressigen und schnelllebigen Alltag vergessen lassen.“ Nun denn, wer das genießen kann, der oder dem sei es vergönnt.

Fazit: Für Fans des Deutschen Schlagers, der volkstümlichen Musik sowie der alpenländischen Volksmusik bestens geeignet. All diese Musikhörerinnen und Musikhörer werden auf „Heimatgefühle Folge 3“ etwas für sich entdecken können. Manche werden die hier besungene „heile Welt“ jedoch sehr viel eher als Kitsch bezeichnen. Nun, über den Musikgeschmack lässt sich wahrlich trefflich streiten. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Ave Montagna



Dienstag, 10. Oktober 2017

Sparklehorse – It’s A Wonderful Life




Sparklehorse – It’s A Wonderful Life


Besetzung:

Mark Linkous – voice (1–7, 9, 10, 12–14), optigan (1, 2, 6, 8, 12, 13), chamberlin (1, 2), sampler (1, 4, 5, 8), guitar (2, 4, 5, 6, 8, 10, 12), wurlitzer piano (2), percussion (2), acoustic guitar (3), casio keyboard (3), mellotron (4, 13), drum machine (5, 12), prophet 5 synthesizer (6, 12), drums (8), backwards midget voice (8), magic genie organ (9), moog synthesizer (12, 13), wire recorder (13), baritone guitar (14), e-bow guitar (14)


Gastmusiker:

Dave Fridmann – bass (2, 4, 12), wurlitzer piano (2, 14), mellotron (2), piano (4, 12), chamberlin (12, 13), glockenspiel (13), vibraphone (14)
Polly Jean Harvey – voice (3, 7), electric guitar (3), piano (3), guitar (7)
Sophie Michalitsianos – voice (6, 10, 12–14), bass (6)
Scott Minor – drums (2–4, 6, 7, 10, 12, 14), orchestron (2), electronic birds (2), electronics (3, 5, 12, 13), russian satellite (4), chamberlin (4), filtered drums (5), percussion (6, 12), korg ms-20 keyboard (12), harmonium (14)
John Parish – bass (3), casio keyboard (3), piano (7)
Nina Persson – voice (2, 5)
Miguel Rodriguez – drums (9)
Bob Rupe – bass (5, 10)
Jane Scarpantoni – cello (5, 10, 14)
Adrian Utley – dictaphone (2), bass (7), kitty-cat guitar (8), fuzzy-ending bass (8)
Tom Waits – voice (8), big seed pod (8), metal things (8), train (8), piano (14)
Joan Wasser – violin (5, 10, 14), wurlitzer piano (10)
Alan Weatherhead – orchestron (9), mellotron (9), chamberlin (9), lap steel guitar (9)
Margaret White – bass (9), violin (9)
Rex L. White—pedal-steel guitar (12)


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 2001


Stil: Independent Rock, Dream Pop


Trackliste:

1. It's A Wonderful Life (2:59)
2. Gold Day (4:14)
3. Piano Fire (2:43)
4. Sea Of Teeth (4:29)
5. Apple Bed (4:54)
6. King Of Nails (4:18)
7. Eyepennies (5:27)
8. Dog Door (2:46)
9. More Yellow Birds (4:53)
10. Little Fat Baby (3:40)
11. Comfort Me (5:01)
12. Babies On The Sun (4:37) [Morning Hollow (Hidden Track) (7:26)] (15:02)

Gesamtspieldauer: 1:00:32



Sparklehorse war eine US-amerikanische Independent Rock Band, bei der der Sänger und Multi-Instrumentalist Mark Linkous das einzige beständige Bandmitglied war. Sparklehorse war in den Jahren von 1995 bis 2010 aktiv. Im Jahr 2010 beging Mark Linkous schließlich Selbstmord. „It's A Wonderful Life” ist das dritte Studioalbum von Sparklehorse und erschien im August 2001 auf dem Plattenlabel EMI. Bekannte Gastmusiker, die an dem Album mitarbeiteten, waren unter anderem Tom Waits und PJ Harvey.

Mark Linkous nahm seine ersten beiden Platten „Vivadixesubmarinetransmissionplot“ sowie „Good Morning Spider“ in Eigenregie und ganz alleine in einem kleinen Zimmer auf seiner Farm in Virginia auf. Bei seiner dritten Veröffentlichung ließ er nun auch den Input und die Ideen anderer Musiker zu. Geschrieben wurden die Stücke allerdings erneut von Mark Linkous. Lediglich bei den Nummern „Dog Door“ (Kathleen Brennan, Tom Waits) sowie „Little Fat Baby“ (Vic Chesnutt) wurde er beim Komponieren unterstützt. Herausgekommen ist mit „It's A Wonderful Life” ein sehr dunkles und düsteres Album. Mark Linkous litt an Depressionen und nahm sich schließlich auch das Leben. Man glaubt seine Verzweiflung in jeder Zeile und mit jedem Akkord auf dieser Platte heraushören zu können – der Titel des Albums „It's A Wonderful Life” klingt das fast wie Hohn.

Die Lieder des Mark Linkous sind sehr ruhige, zarte Gebilde, die zerbrechlich wirken. Alles klingt sanft, jedes Instrument scheint mit sehr viel Vorsicht eingespielt worden zu sein. Dazu gesellt sich der ebenfalls zerbrechlich klingende, manchmal auch fast nur gehauchte Gesang des Mark Linkous. Alles zusammen ergibt eine Melange von einer Stunde „November-Musik“, dunkel, grau, verregnet. Die einzelnen Titel sind sehr melodiös und fast alles klingt harmonisch, geht ins Ohr. Nur ganz selten, wie beim kurzen „Piano Fire“ wird das Tempo der Musik mal angezogen und ein Lied auf „It's A Wonderful Life” rockt.

Besonders gelungen sind die Lieder „Gold Day“, „King Of Nails“ und „Little Fat Baby“. Hier benötigt man auch keine lange Zeit des Einhörens, diese Stücke gehen sehr schnell ins Ohr. Sind erst- und letztgenanntes Stück eher ruhige Nummern, so ist das Lied „King Of Nails“ eines jener etwas rockigeren Ausnahmen auf „It's A Wonderful Life”. Das Lied, welches ein wenig aus der Reihe fällt, ist jenes mit der Beteiligung von Tom Waits und heißt „Dog Door“. Harmonisch klingt hier dann nichts mehr und die Nummer bildet einen starken Gegensatz zur restlichen Harmonie auf der Platte.

Fazit: Sanfte und fast schon traurige Musik gibt es auf „It's A Wonderful Life” von Sparklehorse zu hören. Musik für den Herbst, für dunkle Tage, nichts zum Tanzen oder Feiern. Etwas für die ruhigeren Momente im Leben. Fast alles auf diesem Album klingt sehr melodiös und geht ins Ohr. Wer Musik zum Träumen und Entspannen mag, ist mit dieser Platte bestens bedient. Allerdings sollte man nicht zur Depression neigen, diese könnte mit „It's A Wonderful Life” noch deutlich verstärkt werden. Neun Punkte.

Anspieltipps: Gold Day, King Of Nails, Little Fat Baby



Montag, 9. Oktober 2017

Elbow – Little Fictions




Elbow – Little Fictions


Besetzung:

Guy Garvey – vocals
Craig Potter – keyboards, drum programming (2, 7), kindling (10)
Mark Potter – guitars
Pete Turner – bass


Gastmusiker:

Alex Reeves – drums & percussion (1, 3, 4, 5, 6, 9, 10)
Lyn Fletcher – violin
Sarah Ewins – violin
Tiberiu Buto – violin
Nicola Clark – violin
John Gralak – violin
Victor Hayes – violin
Philippa Heys – violin
Paulette Bayley – violin
Julia Hanson – violin
Caroline Abbott – violin
John Purton – violin
Hannah Smith – violin
Julian Mottram – viola
Martin Schäfer – viola
Rob Criswell – viola
Chris Emerson – viola
Nicholas Trygstad – cello
Jane Hallett – cello
David Petri – cello
Clare Rowe – cello
Dan Storer – double bass
Bea Schirmer – double bass
Kate Westall – backing vocals
Sian O’Gorman – backing vocals
Marit Røkeberg – backing vocals
Hallé Ancoats Community Choir – backing vocals


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 2017


Stil: ArtPop, ArtRock


Trackliste:

1. Magnificent (She Says) (4:25)
2. Gentle Storm (3:39)
3. Trust The Sun (5:55)
4. All Disco (4:27)
5. Head For Supplies (3:56)
6. Firebrand & Angel (5:25)
7. K2 (5:18)
8. Montparnasse (2:40)
9. Little Fictions (8:26)
10. Kindling (4:17

Gesamtspieldauer: 48:33



„Little Fictions” nannte die englische Band Elbow ihr siebtes Studioalbum, welches im Februar 2017 auf dem Plattenlabel Polydor veröffentlicht wurde. Produziert wurde die Scheibe von Keyboarder Craig Potter. Gleichzeitig ist „Little Fictions” das erste Album der Band, welches ohne den Schlagzeuger und Gründungsmitglied Richard Jupp eingespielt wurde, der die Band ein Jahr zuvor verlassen hatte.

Ansonsten hat sich jedoch nicht viel geändert bei Elbow. Zumindest nichts Großartiges, was die Musik betrifft. Auch auf „Little Fictions“ hört man wieder sanften und nachdenklichen ArtPop bis ArtRock, der perfekt in die eher dunklere Zeit am Ende eines Jahres zu passen scheint, wenn die Tage kürzer werden und der Himmel mit nicht wenigen Grauschattierungen aufzuwarten weiß. Auch sollte man sich für dieses Album Zeit nehmen, denn es erschließt sich der Zuhörerin beziehungsweise dem Zuhörer nicht gleich beim ersten Mal des Hörens. Einiger Umläufe der Scheibe bedarf es da durchaus und die Melodien erschließen sich einem noch etwas intensiver. Sanfte und ruhige Musik, die völlig unaufgeregt aus den Boxen strömt gibt es auf „Little Fictions“ zu hören. Für manche und manchen an mancher Stelle unter Umständen mit etwas zu viel Streichern versehen, jedoch auch dies trägt zur Wärme bei, die „Little Fictions“ zu verströmen scheint.

Höhepunkte sind in meinen Ohren der schön eingängige Opener „Magnificent (She Says)“. Das sanfte und ruhige, durch seine durchaus vorhandene Monotonie fast schon hypnotisch wirkende „Trust The Sun“ sowie das Titelstück „Little Fictions“ selbst. Auf über acht Minuten präsentieren Elbow während des Liedes, was diese Band ausmacht. Nachdenklichkeit und Einprägsamkeit, schöne Melodie und viel Abwechslung. „Little Fictions“ ist eines der schnelleren Stücke auf der Scheibe, was es selbstverständlich noch zu keinem „Rocker“ werden lässt. Im Verlauf des Liedes werden auch immer wieder ruhigere Passagen eingefügt und die über achtminütige Spielzeit scheint viel zu schnell vergangen zu sein. Sehr schöner Titel im Liedkatalog von Elbow.

Fazit: Wer die sanfte Art der Musik von Elbow liebt, wird auch dieses Album lieben. Es gibt keinerlei Überraschungen, wenn auch bei dieser Veröffentlichung ein neuer Schlagzeuger zu hören ist. Alles an der Musik von Elbow ist altbewährt, ohne dabei langweilig oder gar altbacken zu klingen. Wunderschöne Musik, die sich immer tiefer einprägt. Lieder für den Herbst, um sich seinem eigenen Blues hingeben und ihm den nötigen Spielraum einräumen zu können. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Magnificent (She Says), Trust The Sun, Montparnasse, Little Fictions



Sonntag, 8. Oktober 2017

Fairport Convention – Unhalfbricking




Fairport Convention – Unhalfbricking


Besetzung:

Sandy Denny – vocals, harpsichord
Richard Thompson – electric and acoustic guitars, electric dulcimer, piano accordion, organ, backing vocals
Ashley Hutchings – bass, backing vocals
Simon Nicol – electric and acoustic guitars, electric dulcimer, backing vocals
Martin Lamble – drums, stacked chair backs on "Si Tu Dois Partir"


Gastmusiker:

Iain Matthews – backing vocals on "Percy's Song"
Dave Swarbrick – fiddle on "Si Tu Dois Partir", "A Sailor's Life", and "Cajun Woman" and Mandolin on "Million Dollar Bash"
Trevor Lucas – triangle on "Si Tu Dois Partir"
Marc Ellington – vocals on "Million Dollar Bash"
Dave Mattacks – drums on "Ballad Of Easy Rider"


Label: Island Records


Erscheinungsdatum: 1969


Stil: Folk, Pop


Trackliste:

1. Genesis Hall (3:38)
2. Si Su Dois Partir (2:21)
3. Autopsy (4:23)
4. A Sailor's Life (11:11)
5. Cajun Woman (2:45)
6. Who Knows Where The Time Goes? (5:08)
7. Percy's Song (6:49)
8. Million Dollar Bash (2:57)


Bonus Tracks der CD-Wiederveröffentlichung:

9. Dear Landlord (4:08)
10. Ballad Of Easy Rider (4:55)

Gesamtspieldauer: 48:19



„Unhalfbricking“ heißt das dritte Studioalbum der britischen Folk Band Fairport Convention. Es ist die zweite Platte, die von Fairport Convention im Jahr 1969 veröffentlicht wurde, sollte allerdings noch nicht die letzte Veröffentlichung für dieses Jahr darstellen. Das Album erschien am 3. Juli 1969 auf dem Plattenlabel Island Records und stellte eine weitere Abkehr der Band vom amerikanischen Folk, hin zu traditionellen englischen Folk-Liedern dar – auch wenn es ab und an sogar noch leichte Country-Anleihen auf „Unhalfbricking“ zu hören gibt.

Neben traditionellen Arrangements hört man auf „Unhalfbricking“ mehrere Cover-Versionen von bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlichten Bob Dylan Stücken. Dazu gesellen sich mit „Autopsy“ sowie „Who Knows Where The Time Goes?“ zwei Nummern, die von Sängerin Sandy Denny geschrieben wurden. Letztgenannter Titel sollte zuerst mit den Strawbs veröffentlicht werden, erschien jedoch in der Version dieser Band erst im Jahr 1973. Auf „Unhalfbricking“ hört man die erste veröffentlichte Version von „Who Knows Where The Time Goes?“ in einer sehr verträumten, leicht rockigen Ausstattung. Das Lied wurde noch von zahlreichen anderen Künstlern und Bands in den folgenden Jahren gecovert.

Auf „Unhalfbricking“ klingt es insgesamt sehr folkig. Die Musik hört sich zumeist zart, fast schon zerbrechlich an, was nicht zuletzt am ausdrucksstarken Gesang der Sandy Denny liegt. Nicht immer will dabei alles sofort ins Ohr gehen, wächst jedoch mit den Durchgängen. Am Überzeugendsten für meine Ohren klingt die lange, traditionelle Nummer „A Sailor's Life“. Hier hören sich Fairport Convention fast schon ein wenig psychedelisch bis experimentell an. Die Überarbeitung des traditionellen Materials kitzelte hier ganz neue Facetten eines alten Liedes hervor, welches dadurch sehr viel an Spannung gewinnt. Ansonsten klingt „Unhalfbricking“ deutlich nach den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Dabei noch nicht einmal überholt, jedoch eben eindeutig in dieser Zeit verwurzelt.

Auf dem Cover des Albums ist übrigens weder der Bandname noch der Titel des Albums zu lesen. Stattdessen sieht man Sandy Dennys Eltern, Neil und Edna Denny, vor ihrem Anwesen in der Arthur Road, Wimbledon, Süd-London. Durch den Zaum erkennt man die Band im Garten und im Hintergrund die St. Mary Kirche von Wimbledon.

Fazit: Ein ganz „nettes“ Album ist „Unhalfbricking“ der britischen Band Fairport Convention geworden. Nichts Spektakuläres oder Außergewöhnliches. Dafür bekommt man auf dieser Scheibe britischen Folk geboten, in dessen Zentrum die schöne Stimme der Sandy Denny steht. Die Musik ist nicht unbedingt gleich beim ersten Mal des Hörens eingängig, wächst allerdings mit den weiteren Durchläufen. So hört man auf „Unhalfbricking“ zumeist sehr sanfte Lieder, wobei nur der Titel „A Sailor's Life“ ein wenig aus der Reihe schlägt. Acht Punkte.

Anspieltipps: Genesis Hall, A Sailor's Life



Samstag, 7. Oktober 2017

Whitesnake – Best Of Whitesnake




Whitesnake – Best Of Whitesnake


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 2003


Stil: Hard Rock


Trackliste:

1. Fool For Your Loving (4:19)
2. Don't Break My Heart Again (4:03)
3. Love Ain't No Stranger (4:12)
4. Is This Love (4:41)
5. Now You're Gone (4:12)
6. Give Me All Your Love (3:31)
7. Ready An' Willing (3:44)
8. Guilty Of Love (3:25)
9. Would I Lie To You (4:30)
10. Long Way From Home (4:56)
11. The Deeper The Love (4:20)
12. Ain't No Love In The Heart Of The City (5:08)
13. Too Many Tears (5:48)
14. Give Me More Time (3:41)
15. Standing In The Shadow (3:31)
16. Here I Go Again (4:33)
17. Still Of The Night (6:37)

Gesamtspieldauer: 1:08:40




Von David Coverdales „Whitesnake” gibt es inzwischen wohl auch schon an die zwei Dutzend Kompilationsalben, die sich alle mehr oder weniger exakt „The Best Of Whitesnake” nennen. Eine dieser Scheiben ist das im Jahr 2003 auf dem Plattenlabel EMI erschienene Album „Best Oh Whitesnake”. Darauf hört man 17 Hard Rock Lieder, die zum Teil ordentlich rocken, in etwas weniger Fällen allerdings auch Balladen darstellen.

Nun, um sich einen guten Überblick über die Musik des David Coverdale nach seiner Zeit bei Deep Purple zu verschaffen, dazu ist dieses Album bestens geeignet. Man hört hier mehr oder weniger schnellen und guten Hard Rock, der absolut im Mainstream angelegt ist. Das bedeutet, nicht zu harte Gitarren sind hier größtenteils zu hören und alle Lieder wurden mit eingängigen Melodien unterlegt. Dazwischen verbergen sich auch die bereits erwähnten sanften Balladen, ganz nach der Devise: Harte Schale, sanfter Kern. Auch Hard Rocker können ja so gefühlvoll sein.

Und da sind wir auch schon bei den beiden großen Problemen in der Musik von Whitesnake. Zum einen klingen die Lieder alle relativ ähnlich und leider auch ein wenig kommerziell anbiedernd. Alles scheint auf die schnelle Eingängigkeit getrimmt zu sein, Besonderes, vom Mainstream abweichendes, hört man nur sehr wenig. Das weitaus größere Problem versteckt sich allerdings auf andere Weise in den Liedern. „Fool For Your Loving“, „Love Ain't No Stranger“, „Is This Love“, „Give Me All Your Love“, „Guilty Of Love“, „The Deeper The Love“ und „Ain't No Love In The Heart Of The City“ sind die sieben Titel, die das Wort „Love“ bereits im Titel tragen. Bei allen restlichen zehn Stücken handelt der Inhalt ebenfalls vom Thema „Liebe“. Ich habe es nicht gezählt, aber das Wort „Love“ fällt auf dieser Platte ganz sicher im dreistelligen Bereich. Das ist so etwas von unfassbar langweilig und einfallslos, dass man schwer Worte dafür findet. Musik, wenn es keine Instrumentalmusik ist, lebt immer vom Zusammenspiel von Musik und Text. Und auch wenn die Musik wahrscheinlich etwas wichtiger ist, ganz kann man den Text einfach nicht ignorieren. Auch David Coverdale hätte hier mal ein wenig Fantasie an den Tag legen und zumindest für etwas Abwechslung sorgen können. Hat er aber nicht, was sehr schade ist und die Musik von Whitesnake insgesamt abwertet.

Fazit: Nach dem Hören dieses Albums kennt man die Musik von Whitesnake gut. Auftrag also erfüllt. Hard Rock macht die Band um den Sänger David Coverdale. Harter Rock und dazwischen ein paar Balladen für das Herz. Aber das müsste im Grunde genommen gar nicht sein, denn für das Hertz ist wirklich jeder der siebzehn Texte gedacht, die sich alle um das Thema „Liebe“ drehen. Viele der Lieder ähneln sich, die Texte sind absolut identisch und austauschbar. Von daher ist die Musik leider nur an wenigen Stellen, wie beim tollen „Still Of The Night“, lohnend. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Don't Break My Heart Again, Here I Go Again, Still Of The Night



Freitag, 6. Oktober 2017

Metallica – S&M




Metallica – S&M


Besetzung:

James Hetfield – lead vocals, rhythm guitar
Kirk Hammett – lead guitar
Jason Newsted – bass, backing vocals
Lars Ulrich – drums


Gastmusiker:

Michael Kamen – conductor
Eric Achen – french horn
Joshua Garrett – french horn
Douglas Hull – french horn
Jonathan Ring – french horn
Bruce Roberts – french horn
Robert Ward – french horn
James Smelser – french horn
David Teie Principal – cello
Richard Andaya – cello
Barara Bogatin – cello
Jill Rachuy Brindel – cello
David Goldblatt – cello
Jeremy Constant – concertmaster
Daniel Banner – violin
Enrique Bocedi – violin
Paul Brancato – violin
Catherine Down – violin
Bruce Freifeld – violin
Connie Gantsweg – violin
Michael Gerling – violin
Frances Jeffrey – violin
Robert Zelnick – violin
Yukiko Kamei – violin
Naomi Kazama – violin
Kum Mo Kim – violin
Yasuko Hattori – violin
Melissa Kleinbart – violin
Mo Kobialka – violin
Daniel Kobialka – violin
Rudolph Kremer – violin
Kelly Leon-Pearce – violin
Diane Nicholeris – violin
Florin Parvulescu – violin
Anne Pinsker – violin
Victor Romasevich – violin
Philip Santos – violin
Peter Shelton – violin
Chris Bogios – trumpet
Glenn Fischthal – trumpet
Andrew McCandless – trumpet
Craig Morris – trumpet
Stephen Paulson – bassoon
Steven Dibner – bassoon
Rob Weir – bassoon
Steven Braunstein – contrabassoon
Charles Chandler – double basses
Laurence Epstein – double basses
Chris Gilbert – double basses
William Ritchen – double basses
Stephen Tramontozzi – double basses
S. Mark Wright – double basses
Anthony J. Cirone – percussion
Ray Froelich – percussion
Thomas Hemphill – percussion
Artie Storch – percussion
Don Ehrlich – viola
Gina Feinauer – viola
David Gaudry – viola
Christina King – viola
Yun Jie Liu – viola
Seth Mausner – viola
Nanci Severance – viola
Geraldine Walther – viola
John Engelkes – trombone
Tom Hornig – trombone
Paul Welcomer – trombone
Jeff Budin – trombone
Julie Ann Giacobassi – oboe
Eugene Izotov – oboe
Pamela Smith – oboe
Russ de Luna – english horn
David Herbert – timpani
Linda Lukas – flute
Tim Day – flute
Robin McKee – flute
David Neuman – clarinet
Carey Bell – clarinet
Luis Beez – clarinet
Ben Friemuth – bass clarinet
Catherine Payne – piccolo
Douglas Rioth – harp
Robin Sutherland – keyboards
Peter Wahrhaftig – tuba


Label: Vertigo Records


Erscheinungsdatum: 1999


Stil: Symphonic Metal


Trackliste:

CD1:

1. The Ecstasy Of Gold (2:31)
2. The Call Of Ktulu (9:34)
3. Master Of Puppets (8:55)
4. Of Wolf And Man (4:19)
5. The Thing That Should Not Be (7:27)
6. Fuel (4:36)
7. The Memory Remains (4:42)
8. No Leaf Clover (5:43)
9. Hero Of The Day (4:45)
10. Devil's Dance (5:26)
11. Bleeding Me (9:02)


CD2:

1. Nothing Else Matters (6:47)
2. Until It Sleeps (4:30)
3. For Whom The Bell Tolls (4:52)
4. − Human (4:19)
5. Wherever I May Roam (7:01)
6. The Outlaw Torn (9:58)
7. Sad But True (5:46)
8. One (7:53)
9. Enter Sandman (7:39)
10. Battery (7:24)

Gesamtspieldauer CD1 (1:07:00) und CD2 (1:06:13):




„S&M“ (zusammengesetzt aus Symphony & Metallica) heißt das zweite Live-Album der US-amerikanischen Heavy Metal Band Metallica. Das Besondere an diesem Album ist, dass es zusammen mit dem San Francisco Symphony Orchester unter der Leitung von Michael Kamen eingespielt wurde. Die Aufnahmen stammen von zwei Konzerten im Berkeley Community Theatre am 21. und 22. April des Jahres 1999, Veröffentlichungstermin der Scheibe war der 23. November desselben Jahres – passend zum Weihnachtsgeschäft. „S&M“ ist das letzte Album von Metallica, bei dem Jason Newsted am Bass mitwirkt.

Es klingt immer ein wenig seltsam, wenn Bands ihre Musik von einem ganzen Orchester nachspielen lassen – manchmal auch ein wenig größenwahnsinnig. Ganz so weit sollte man im Falle von „S&M“ und Metallica vielleicht nicht gehen, da die Musiker hier immerhin auch noch mit ihren eigenen Instrumenten zu hören sind, es rockt also trotzdem durchaus noch auf „S&M“. Jedoch kann das Ergebnis auch hier nicht überzeugen. Der Metal von Metallica wirkt auf diese Art und Weise, mit jeder Menge an Streichern eingespielt, häufig überfrachtet. Zudem kommt immer wieder der Eindruck auf, als ob es einfach nicht zusammenpasst, diese rockende E-Gitarre, die hier massiv durch Violinen und Violas untermalt wird. Ein Beispiel, in dem es wahrlich nicht funktioniert ist das Stück „Sad But True“. Doch auch bei anderen Liedern klingt diese Mischung zumindest gewöhnungsbedürftig.

Somit ist das ganze Doppelalbum „S&M“ ein Gratwanderung geworden zwischen rockigen und interessanten Tönen und wahrlich konstruierter Musik, die so einfach nicht zusammenpassen möchte. Bei den Metallica-Metal-Fans der ersten Stunde hat die Scheibe einen sehr schlechten Ruf. Musikhörerinnen und Musikhörer, die eher mit der sanfteren Variante der Musik von Metallica wie auf den Alben „Load“ oder „ReLoad“ groß wurden, stehen dieser Scheibe schon deutlich entspannter gegenüber. Mir sagen beide Phasen der Bandgeschichte zu, doch diese, angeblich auf den ersten Bassisten der Band, Cliff Burton, zurückgehende Idee der Verschmelzung dieser musikalischen Genres, kann mich nicht überzeugen. Die Musik von Metallica klingt hier für meine Ohren einfach zu überfrachtet und oftmals leider auch viel zu konstruiert.

Fazit: Experimentieren, auch in der Musik, ist eine feine Sache. Das Experiment der Verschmelzung von Klassik und Rock gab es schon in vielen verschiedenen Variationen. Wenn allerdings die Musik in Form von Rock-Musik geschrieben wurde und anschließend mit einem Orchester eingespielt wird, hat das selten bis nie überzeugt. Anders ist das bei Deep Purples „April“, ein Lied, welches speziell für Orchester und Rockinstrumente geschrieben wurde. Hier funktioniert die Symbiose, nicht jedoch bei „S&M“ und Metallica. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Nothing Else Matters



Donnerstag, 5. Oktober 2017

Joe Jackson – Mike’s Murder




Joe Jackson – Mike’s Murder


Besetzung:

Joe jackson – vocals, all keyboards, vibes, xylophone, percussion and alto sax


Gastmusiker:

Graham Maby – bass
Larry Tolfree – drums
Sue Hadjopoulos – congas, bongas and percussion
Joy Askew – synthesizer programming


Label: A&M Records


Erscheinungsdatum: 1983


Stil: Pop, Instrumentalmusik, Soundtrack


Trackliste:

1. Cosmopolitan (4:36)
2. 1-2-3 Go! (This Town’s A Fairground) (3:00)
3. Laundromat Monday (3:31)
4. Memphis (4:44)
5. Moonlight (4:21)
6. Zémeo (11:05)
7. Breakdown (3:59)
8. Moonlight Theme (3:25)

Gesamtspieldauer: 38:50




„Mike‘s Murder“ heißt das sechste Studioalbum des Joe Jackson, obwohl es im Grunde genommen einen Soundtrack darstellt. Joe Jackson wurde gefragt, ob er zum Film „Mike’s Murder“ unter der Regie von James Bridges ein Lied beisteuern könnte. Der Engländer komponierte allerdings gleich ein paar Lieder mehr, die dann auch nicht im Film zu hören sind. Schließlich hatte er nun jedoch ein vollständiges Album fertiggestellt, welches er dann unter dem Filmtitel „Mike’s Murder“ im September 1983 auch veröffentlichte. Erschienen ist die Platte auf dem Label A&M Records.

Aus dem Album, welches sich in den USA in den Top 100 platzieren konnte, wurde die Single „Memphis“ ausgekoppelt. Das Lied „Breakdown“ erhielt eine Grammy-Nominierung zum besten Instrumental-Pop-Lied. Auf der ersten Plattenseite sind Lieder mit Gesang zu hören, die sich im Bereich des Pop bewegen. Die zweite Plattenseite enthält dagegen sehr unterschiedliche Instrumentalnummern. Somit ergibt sich ein zweigeteiltes Bild von „Mike’s Murder“, welches zum einen Pop, zum anderen typische Soundtrack-Lieder für die Hörerin und den Hörer bereithält, die vor allen Dingen atmosphärisch wirken. Die erste Seite der Platte ist dagegen wie eine ganz „normale“ Pop-Scheibe gehalten, die vor allen Dingen die Joe Jackson Fans ansprechen wird, denn diese Lieder entspricht vom Stil her ganz dem 1982er Album „Night And Day“.

Interessant hört sich vor allen Dingen die zweite Seite mit den Liedern ohne Gesang an. Die einzelnen Titel darauf sind mal weniger, mal mehr atmosphärisch, grooven dafür umso mehr. „Zémeo“ ist zum Beispiel eine völlig entspannte, rhythmische Nummer, bei der Joe Jackson auch am Saxophon zu hören ist. Ansonsten steht das Keyboard im Zentrum der Musik, welches mitunter fast schon wie bei einer Improvisation klingt, so ungezwungen wirkt das alles. „Breakdown“ hört sich dann dagegen schon sehr viel atmosphärischer und sphärischer an. Wirklich gelungen und intensiv. Eine sanfte Hintergrundmelodie wird durch etwas Rhythmus in Form gepresst. Das wirkt.

Fazit: Vor allem die zweite, instrumentale Seite des Albums „Mike’s Murder“ von Joe Jackson kann gefallen, da sie durchaus etwas Besonderes darstellt. Manchmal treibend, manchmal atmosphärisch gebiert sich hier die Musik des englischen Musikers. Die erste Seite dürfte dagegen mehr die Fans des Joe Jackson begeistern, denn hier hört man den, für ihn so typischen Pop der 80er Jahre. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Zémeo, Breakdown, Moonlight Theme



Mittwoch, 4. Oktober 2017

Henry Mancini – The Pink Panther




Henry Mancini – The Pink Panther


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 1983


Stil: Filmmusik, Ambient, Swing, Jazz


Trackliste:

1.The Pink Panther Theme (2:36)
2. It Had Better Be Tonight (Meglio Strasera Mental) (1:44)
3. Royal Blue (2:45)
4. Champagne And Quail (2:34)
5. The Village Inn (2:45)
6. The Tiber Twist (2:47)
7. It Had Better Be Tonight (1:56)
8. Cortina (1:52)
9. The Lonely Princess (2:25)
10. Something For Sellers (2:45)
11. Piano And Strings (2:34)
12. Shades Of Sennett (1:22)

Gesamtspieldauer: 28:05




„The Pink Panther“ ist der Original-Soundtrack zum Film „The Pink Panther“ von Blake Edwards mit Peter Sellers, David Niven, Robert Wagner und Capucine. Henry Mancini schrieb hierfür die Musik und setzte sich damit ein musikalisches Denkmal. Wer kennt sie nicht, diese relaxte und leicht beschwingte Melodie, die sich sofort in den Gehörgang einprägt und durch die, nach den Filmen gestartete Zeichentrickserie, noch an Popularität gewann. Der Film wurde ursprünglich im Jahr 1963 gedreht, bei dieser hier vorliegenden Veröffentlichung handelt es sich um eine Neuauflage der Filmmusik für den europäischen Raum aus dem Jahr 1983, die wie alle Titel des Henry Mancini, auf dem Plattenlabel RCA Records veröffentlicht wurde.

Damit ist im Grunde genommen bereits alles über diese Platte gesagt, die mit einer Laufzeit vom rund 28 Minuten noch nicht einmal die Halbstundenmarke erreicht. Das Titellied ist toll, kann man immer wieder hören, die restlichen Stücke allerdings sind eine Mischung aus Filmmusik, Ambient mit leichten Swing- und Jazz-Anleihen. Weder besonders spektakulär, noch besonders einprägsam, noch besonders melodiös. Mit den restlichen Liedern wurden Filmszenen untermalt, sehr zurückhaltend zumeist, sodass diese Nummern maximal mit den Bildern wirken können, wenn sie denn überhaupt auffallen.

Fazit: „The Pink Panther Theme“ von Henry Mancini ist ein wahrer Ohrwurm und auch der Titel, der als einziger von diesem Album hängenbleibt. Die restlichen Stücke bewegen sich größtenteils im Rahmen des Ambient und dienen lediglich zur Untermalung filmischer Szenen, wirken ohne diese visuelle Unterstützung kaum. Somit ist die gesamte Platte wohl nur für Cineasten oder absolute Pink Panther Fans interessant – sicherlich auch noch für Henry Mancini Komplettisten, die es vielleicht gibt. Das Lied „The Pink Panther Theme“ selbst, lohnt sich allerdings sehr. Sieben Punkte.

Anspieltipps: The Pink Panther Theme



Dienstag, 3. Oktober 2017

Infamis – Im Westen der Himmel




Infamis – Im Westen der Himmel


Besetzung:

Maren van Ham – Bass, Stimme, Banjo, Gitarre
Pierre Moulin – Gitarre, Piano, Banjo, Stimme
Benno Verch – Drums, Percussion
René Schwettge – Stimme, Gitarre, Percussion, Harmonica


Label: Wenders Music


Erscheinungsdatum: 2013


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. Ganz grosses Kino (4:05)
2. Le Grant (7:22)
3. Entracte I (1:33)
4. Cafard (6:17)
5. Ein weiterer Tag (2:47)
6. Entrace II (1:43)
7. Ihr (5:30)
8. Verrat (2:28)
9. Entracte III (1:37)
10. Keith (auf der Palme) (7:34)
11. Lied ohne Wert (3:03)
12. Walzer (4:53)
13. Entracte IV (1:43)
14. Auf Grund (5:06)

Gesamtspieldauer: 55:49




Das bisher letzte Album der Berliner Band Infamis heißt „Im Westen der Himmel“ und wurde im Jahr 2013 auf Wim Wenders‘ Plattenlabel mit dem Namen Wenders Music veröffentlicht. Darauf zu hören ist eine Mischung aus Alternative Rock mit Country & Western-Einsprengseln, welche man unschwer auch bereits beim Betrachten des Covers vermuten kann. Die Atmosphäre auf „Im Westen der Himmel“ ist erneut eine eher dunkle und traurige, dabei ist die Musik an vielen Stellen des Albums sehr intensiv und packend.

Wenn man viel Musik hört und sich auch dafür interessiert, dann kommt man irgendwann gar nicht umhin festzustellen, dass viel der Musik aus Deutschland sehr viel oberflächlicher klingt als jene aus zum Beispiel aus England. Eine deutsche Band, die so innovativ wie die Beatles oder Pink Floyd klingt oder klang? Oder wie Queen? Wie Supertramp? Nun, um aktueller zu sein. Wer klingt wie Porcupine Tree, The Pineapple Thief, And You Will Know Us By The Trail Of Dead? Keine mir bekannte Band zumindest. International klingt wahrlich nur wenig aus deutschen Landen. Es gibt gute Rockbands, zweifelsohne, doch irgendwie sind wir auch das Land des Schlagers und des Pops, in diesen Genres scheinen sich deutsche Musiker wohler zu fühlen. Aber hört sich doch mal eine Band tiefer und intensiver an, dann wird sie kaum wahrgenommen. Die Konsumenten für solch Musik gibt es hierzulande genug. Doch dann muss wohl Englisch gesungen werden, um auch gehört zu werden. Infamis ist so ein Beispiel einer sehr unterschätzten deutschen Band und mit ihrem Album „Im Westen der Himmel“ stehen sie da stellvertretend.

Die Musik auf „Im Westen der Himmel“ klingt niemals flach oder oberflächlich. Den Berlinern ist auf diesem Album die Vereinigung von deutscher Sprache und Rock der interessanteren Art wunderbar gelungen. Dies bedeutet nun nicht, dass auf dem Album alles sehr eingängig und leicht zu konsumieren wäre. Nein, man muss sich diese Scheibe erarbeiten, hören, eintauchen, wieder hören, tiefer eintauchen. Dann wird diese Platte zu einem Geschenk, welches einen warm umfließt und jede Menge Emotionen zu wecken versteht. Rock Musik mit einer kleinen Western-Note, ohne dabei in die Country-Schiene abzurutschen hört man auf „Im Westen der Himmel“. Sehr Vieles auf dieser Scheibe ist eingängig, jedoch nicht alles. Packend klingt es dafür mit jedem Akkord.

Fazit: Sehr schade und seltsam, dass Infamis nicht einem breiteren Publikum bekannt sind. Es würde sich definitiv lohnen. Auf „Im Westen der Himmel“ hört man Rock Musik, die internationale Vergleiche nicht fürchten muss. Die Lieder sind packend und intensiv, die Stimmung auf „Im Westen der Himmel“ ist eine eher dunkle, jedoch wärmende. Man benötigt ein paar Durchläufe, um in diese Musik vollständig eintauchen zu können. Nimmt man sich allerdings diese Zeit, so eröffnet sich einem der musikalische Kosmos von Infamis – und das lohnt sich. Ein schönes Album. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Ganz grosses Kino, Le Grant, Keith (auf der Palme)



Montag, 2. Oktober 2017

Corvus Corax – Gaudia Vite Live (DVD)




Corvus Corax – Gaudia Vite Live (DVD)


Inhalt:


  • Konzertmitschnitt von der Seikilos-Tour (32:35)
  • Dokumentationsfilm „Unterwegs mit Corvus Corax” (40:49)
  • Geheime Videos
  • Diashow
  • Bandinfo



Label: EFA Medien GmbH


Erscheinungsdatum: 2003


Stil: Mittelaltermusik, Mittelalter Rock




Die DVD „Gaudia Vite Live“ von Corvus Corax beinhaltet neben einem etwas über halbstündigen Konzertmittschnitt aus der 2002er Seikilos-Tour, den Dokumentationsfilm „Unterwegs mit Corvus Corax – Ein Jahr unterwegs mit den Königen der Spielleute, Einblicke hinter die Kulissen“, acht „geheime“ Videos, eine Photogalerie sowie eine Bandinformation über die Geschichte der Band Corvus Corax.

Der Konzertmitschnitt ist mit 32:35 definitiv zu kurz geraten. Da helfen auch die „geheimen“ Videos nicht mehr, bei denen es sich zumeist um sehr schlechte Aufnahmen von Freunden oder Fans handelt. Im Zentrum der DVD steht von daher der Dokumentationsfilm „Unterwegs mit Corvus Corax“, in dem man viel über die Band erfährt. Ist man an solchen Informationen interessiert, wird man auch mit zahlreichen geschriebenen Bandinformationen über Corvus Corax bestens ausgestattet. Dazu gibt es noch zahlreiche Bilddokumente von den Anfängen Ende der 80er Jahre bis zur Bandgeschichte am Anfang des 21. Jahrhunderts.

Für Corvus Corax Fans gibt es hier einige Informationen und viel wissenswertes Material, wer sich allerdings für die Musik der Berliner Mittelalter Band interessiert, wird hier deutlich schlechter bedient, da zum einen sehr wenig musikalisches Material vorhanden ist und auch die Tonqualität selbst beim Konzertmitschnitt nicht alle Wünsche erfüllt, obwohl man dieses sogar in 5.1 Qualität anhören kann.

Fazit: Für Fans von Corvus Corax bestens geeignet und auch für all jene, die etwas über die Hintergründe dieser Berliner Band erfahren wollen. Für Hörerinnen und Hörer, die jedoch in die Musik der Mittelalter Band eintauchen möchten nur wenig geeignet, da diese auf dieser DVD nur am Rande eine Rolle spielt. Sieben Punkte.



Sonntag, 1. Oktober 2017

Pekka Pohjola – Keesojen Lehto




Pekka Pohjola – Keesojen Lehto


Besetzung:

Pekka Pohjola – bass, piano, harpsichord, string synthesizer, keyboard
Mike Oldfield – acoustic and electric guitar, percussion, mandolin, whistle
Sally Oldfield – vocals
George Wadenius – guitar, percussion
Wlodek Gulgowski – synthesizer, piano
Vesa Aaltonen – drums
Pierre Moerlen – drums, percussion, bells


Label: Love Records (Happy Bird)


Erscheinungsdatum: 1977 (Englische Wiederveröffentlichung 1981)


Stil: Fusion, Jazz Rock, Progressive Rock


Trackliste:

1. Oivallettu Matkalyhty (The Sighted Light) (5:05)
2. Kädet Suoristavat Veden (Hands Calming The Water) (4:34)
3. Matemaatikon Lentonäytös (Mathematical Air Display) (7:27)
4. Pääntaivuttelun Seuraukset (The Consequences Of Indecisions)
1. Osa: Sulamaan Jättey Kipu (Part One: Time Heals All Wounds) (4:30)
2. Osa: Nykviä Keskustelu Tuntemattoman Kanssa (Part Two: Comfort With A Stranger) (11:21)
5. Varojen Varaslähtö (False Start) (1:53)

Gesamtspieldauer: 34:50




Pekka Pohjola ist ein finnischer Multi-Instrumentalist und Komponist, der hauptsächlich Musik in den Genres Jazz Rock, Fusion und Progressive Rock schreibt. Genauso verhält es sich auch mit seinem, im Jahr 1977 erschienen Album „Keesojen Lehto“. Für dessen Fertigstellung und Einspielung konnte er sogar Mike Oldfield und dessen Schwester Sally Oldfield gewinnen. Der Erfolg blieb allerdings wohl aus und so wurde vier Jahre später die Platte erneut aufgelegt. Plötzlich stand da jetzt „Mike & Sally Oldfield“ über dem Namen Pekka Pohjola, das Album hatte keinen eigenen Titel mehr und die Liedernamen waren nun, anstatt auf Finnisch, in englischer Sprache auf dem Cover abgedruckt.

Nun, ein klein wenig ist diese Neuauflage schon eine Schummel-Packung geworden. Denn zum einen hört man hier keine Mike Oldfield Musik, wie die Aufmachung vermuten lässt, sondern Jazz Rock und Fusion à la Pekka Pohjola und zum anderen nimmt man Sally Oldfield kaum wahr, da sie lediglich bei zwei Titeln ein paar „Aaaahs“ und „Lalalas“ in Form eines Hintergrundgesangs ins Mikrophon haucht. Auf dieser Scheibe, egal ob sie jetzt titellos ist oder „Keesojen Lehto“ heißt, hört man sehr jazzige Instrumentalmusik, die ab und an auch dem Genre des Progressive Rock zugeordnet werden kann. Der Schwerpunkt liegt jedoch ganz klar auf den Genres Jazz Rock und Fusion.

Bei einigen Liedern hört man deutlich den typischen Klang der Gitarre des Mike Oldfield, was die Musik etwas wärmer und vertrauter klingen lässt. Nicht viel auf diesem Album ist eingängig und melodiös, was sicherlich sowieso kein vorrangiges Ziel im Jazz darstellt. Noch deutlicher als die Gitarre, steht bei den meisten Liedern das Keyboard und der Bass im Zentrum der Musik. Nicht weiter verwunderlich bei den Instrumenten, die Pekka Pohjola selbst eingespielt hat. Wirr klingen diese fünf Lieder für ein Jazz-ungeübtes Ohr zwar mitunter, spannend jedoch ebenfalls und auch nicht zu abgefahren, wie manche Free-Jazz-Stücke.

Fazit: Auf „Keesojen Lehto“ hört man jazzige Musik. Jazz Rock, Fusion und ein wenig Progressive Rock. Experimenteller klang Mike Oldfield noch nie und er spielt hier auch keine Hauptrolle, wie die Cover-Aufmachung vielleicht suggeriert. Keyboard und Bass stehen im Zentrum der Musik von Pekka Pohjola. Das klingt dann selten eingängig, nie jedoch langweilig und immer abwechslungsreich. Acht Punkte.

Anspieltipps: Pääntaivuttelun Seuraukset (The Consequences Of Indecisions)



Samstag, 30. September 2017

Gitane Demone – Stars Of Trash




Gitane Demone – Stars Of Trash


Besetzung: (Ohne Instrumentenangabe)

Gitane Demone


Gastmusiker: (Ohne Instrumentenangabe)

Sven Friedrich
André Feller
Thommy Hein
Norman Selbig
Jens Riediger


Label: Andromeda


Erscheinungsdatum: 1999


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

1. Stars Of Trash (5:35)
2. Solitary War (5:18)
3. The Only One (6:03)
4. I Lost A Friend To Heroin (4:43)
5. Rock And Roll Child (4:54)
6. Little Dreamer (4:47)
7. Cancel Logic Brain (6:26)
8. Kill The Censor (4:16)
9. Strange - Baby - Strange (4:19)
10. Valentine (6:24)
11. Shangri-La-La-Land (6:54)
12. Memoriam (5:14)

Gesamtspieldauer: 1:04:58




„Gitane Demone“, die mit bürgerlichem Namen Mary Carbone heißt, ist eine US-amerikanische Musikerin, die ihre ersten musikalischen Auftritte Mitte der 80er Jahre als Keyboarderin und Sängerin der Deathrock-Band Christian Death hatte. Ende der 80er Jahre stieg sie dann bei Christian Death aus und veröffentlichte ab diesem Zeitpunkt Solo-Alben. Ihre zweite Solo-Platte erschien im Jahr 1999, war eine Zusammenarbeit mit der Band Dreadful Shadows und trägt den Namen „Stars Of Trash“. Veröffentlicht wurde das Album auf dem Plattenlabel Andromeda.

Auf „Stars Of Trash“ hört man eine Mischung aus Rock- und Pop-Musik. Die etwas rockigeren Titel befinden sich dabei eher zu Beginn des Albums, im weiteren Verlauf zeigen sich auf „Stars Of Trash“ immer mehr poppigere Einflüsse. Den Liedern beider musikalischer Genres ist dabei gemein, dass die entsprechenden Titel absolut eingängig und melodiös klingen. Man benötigt nicht viele Durchläufe der Scheibe, damit sich ein Wiedererkennungswert einstellt und einige der Nummern sich gut festsetzen. Melodiös ist sie, die Musik der Gitane Demone. Dazu verfügt sie als Sängerin noch über eine interessante und einprägsame Stimme, die einen rockig-dreckigen Touch aufweist und perfekt zur Musik passt.

Einige Höhepunkte gibt es auf „Stars Of Trash“ zu hören, je nach Stimmungslage können diese mal rockiger, mal sanfter klingen. Besonders zu erwähnen ist an dieser Stelle das Einführungs- und gleichzeitig auch Titellied „Stars Of Trash“. Eine klasse Rocknummer, eingängig und zum Mitwippen animierend. Nicht weniger eingängig, dafür jedoch deutlich sanfter gehalten ist das Lied „Valentine“. Hier sind es nicht die Gitarren, die im Vordergrund stehen, sondern eine Keyboard-Linie, die sich sehr einprägend und melodiös anhört. Und auch zu diesem, wesentlich weniger rockenden Lied passt die Stimme der Gitane Demone hervorragend.

Fazit: Eine interessante und schöne Platte ist „Stars Of Trash“ von Gitane Demone geworden. Eine gute Mischung aus rockigeren und poppigeren Nummern gibt es auf dem Album zu hören, die alle melodiös sind und gut ins Ohr gehen. Außergewöhnlich ist dabei nichts, allerdings birgt jeder Titel etwas Hörenswertes in sich, wobei sich auch kein Füllmaterial auf der Scheibe befindet. Neun Punkte.

Anspieltipps: Stars Of Trash, Valentine