Freitag, 2. Dezember 2011

Accept – Blood Of The Nations





Accept – Blood Of The Nations


Besetzung:

Wolf Hoffmann – guitar
Mark Tornillo – vocals
Stefan Schwarzmann – drums
Herman Frank – guitar
Peter Baltes bass


Label: Nuclear Blast


Erscheinungsdatum: 2010


Stil: Heavy Metal


Trackliste:

1. Beat The Bastards (5:25)
2. Teutonic Terror (5:14)
3. The Abyss (6:54)
4. Blood Of The Nations (5:38)
5. Shades Of Death (7:33)
6. Locked And Loaded (4:29)
7. Time Machine (Bonus track) (5:25)
8. Kill The Pain (5:47)
9. Rollin' Thunder (4:54)
10. Pandemic (5:36)
11. New World Comin' (4:51)
12. No Shelter (6:04)
13. Bucketful Of Hate (5:10)




Nun, wenn „Accept“ drauf steht, dann ist auch Heavy Metal drin. Daran hat auch die Neuformation 2009 nichts geändert, die bisher in der im August 2010 erschienenen Platte „Blood Of The Nations“, dem zwölften Studioalbum der Band, gipfelte. Und Accept wartet hier mit einem neuen Sänger auf, Mark Tornillo heißt dieser und er macht seine Sache sehr gut. Ich finde er passt perfekt zur Musik Accepts. An manchen Stellen erinnert mich Mark Tornillo sogar fatal an Brian Johnson. Zumindest in den lauteren Abschnitten…

Und was ist zu den Songs zu sagen? Die kommen durch die Bank weg (okay, eine Ausnahme gibt es) pickelhart aus den Boxen und lassen die Wände wackeln. Klasse Head-Banging-Vorlagen inklusive. Und was natürlich auch nicht fehlen darf – und das ist die Ausnahme – ist die obligatorische Ballade eines Heavy Metal Albums, die sich hier im achten Titel wiederfindet, „Kill The Pain“. Der Bonus Track, „Time Machine“ kommt direkt davor, an Platz 7, also genau in der Mitte des Albums. Habe ich an dieser Stelle so auch noch nicht gesehen. Das Lied selbst ist eine klasse Nummer, die langsam anfängt und sich dann steigert. Gut gemacht, denn es geht schnell ins Ohr.

Mein Favorit auf dem Album ist „The Abyss“. Hier haben die fünf Musiker meiner Meinung nach die perfekte Symbiose aus Härte und klasse Melodie gefunden. Was mich bei einigen Songs ein wenig nervt ist dieser „Chor-Refrain-Singsang“. Bei „The Abyss“ nur in Ansätzen zu hören, beim nächsten Lied, dem Titeltrack, „Blood Of The Nations“, allerdings schon deutlich ausgiebiger. Dieser Chor, der hier „For the blood of the nations“ intoniert, macht den ganzen Track irgendwie kitschig.

Und dann folgt mit „Shades Of The Death“ gleich wieder ein Highlight des Albums. Starker Anfang, der klasse weitergeführt wird. Super Melodie. Besonders herauszuheben sind hier auch die Drums, die die Stimmung des Liedes perfekt untermalen. Auch hier gibt es zwar wieder so einen komischen Chor, aber er fällt bei diesem Lied deutlich weniger ins Gewicht.

Und, dass sie auch ultraschnell spielen können, das beweisen Accept im nächsten Song, „Locked And Loaded“. Zu schnell für’s Head-Banging…. Auch hier gibt es wieder diesen Chor, ein Stilmittel, dessen sich die fünf Deutschen eindeutig zu oft auf diesem Album bedienen.

Fazit: Wer auf Heavy Metal steht, der kann hier nichts falsch machen. Das Album beinhaltet alles, was einem Heavy Metal Fan Spaß macht. Ich kann hier auch tolle Lieder entdecken, es gibt allerdings auch einige Tracks, die bei mir einfach nicht zünden wollen. Wenn Heavy Metal meine Musikrichtung wäre, dann würde ich dem Album wohl zwölf Punkte geben. Ist es aber nicht und der absolute Übersong oder die absoluten Übersongs fehlen mir. Deshalb gibt es von mir für „Blood Of The Nations“ wahrlich verdiente acht Punkte.

Anspieltipps: The Abyss, Shades Of Death, Pandemic



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