Mittwoch, 8. August 2012

David Bowie – Never Let Me Down





David Bowie – Never Let Me Down


Besetzung:

David Bowie – vocals, guitar, keyboards, tambourine, backup vocals


Gastmusiker:

Carlos Alomar – guitar, guitar synthesizer, tambourine, backup vocals
Erdal Kizilcay – keyboards, drums, bass, trumpet, backup vocals, violins
Peter Frampton – lead guitar
Phillipe Saisse – piano, keyboards
Carmine Rojas – bass
Crusher Bennett – percussion
Laurie Frink – trumpet
Earl Gardner – trumpet, flugelhorn
Stan Harrison – alto saxophone
Steve Elson – baritone saxophone
Lenny Pickett – tenor saxophone
Robin Clark, Loni Groves, Diva Gray, Gordon Grodie – backing vocals
Sid McGinnis – Lead guitar on tracks 1, 2, 10
Mickey Rourke – mid song rap on “Makin’ My Love”


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1987


Stil: Mainstream Pop


Trackliste:

1. Day-In Day-Out (5:35)
2. Time Will Crawl (4:18)
3. Beat Of Your Drum (5:04)
4. Never Let Me Down (4:04)
5. Zeroes (5:45)
6. Glass Spider (5:31)
7. Shining Star (Makin’ My Love) (5:04)
8. New York’s In Love (4:32)
9. ’87 And Cry (4:19)
10. Bang Bang (4:30)

Gesamtspieldauer: 48:42




David Bowie schaffte es in den siebziger Jahren sehr gute Platten zu veröffentlichen, einschließlich 1980, mit dem „Scary Monsters“ Album. Und er schaffte es auch wieder in den Neunzigern, bis hinein in das neue Jahrtausend, tolle Musik zu schreiben und auf Platte zu pressen. Was er allerdings sonst in den achtziger Jahren produzierte, das war meist übelster Mainstream Pop. Richtig schlecht. Und in diese Zeitspanne fällt auch das siebzehnte Studio-Album „Never Let Me Down“.

Wenn man ihn im Booklet mit seiner Haartolle lächeln sieht, weiß man bereits, was gespielt werden wird. Und das, was man dann zu hören bekommt, ist schlecht  wirklich schlecht. Und so erspare ich es mir alle Lieder einzeln durchzugehen, das wäre fast immer gleich vernichtend. Ich verstehe auch nicht, wie sich Peter Frampton dazu hergeben konnte da mitzuspielen. Auch der Mickey Rourke Einsatz auf „Shining Star“: Unter aller Kanone! Der wollte aber zumindest mal auf eine Platte.

Nun, ich will aber mal nicht so ganz pauschal sein, denn immerhin zwei Lieder ragen dann doch noch etwas aus dem restlichen Sumpf hervor. Zum einen ist das „Time Will Crawl“. Sicherlich auch ein Pop-Lied, aber immerhin mit schöner Melodie und ohne überbordenden Bläser- wie Hintergrund-Chor-Einsatz. Dafür kann Peter Frampton hier zumindest mal seine Gitarre adäquat einsetzen. Das zweite, ebenfalls noch erträgliche Stück, ist gleichzeitig auch die letzte Nummer auf dem Album und ein Track, den Bowie noch nicht einmal selbst geschrieben hat: „Bang Bang“. Bei diesem weiß auch wieder Peter Frampton zu überzeugen, denn man hört hier tatsächlich ein ganz kurzes Gitarrensolo.

Fazit: Die beiden erwähnten Stücke lassen das Punktekonto bei dieser Veröffentlichung Bowies auch nicht sonderlich anschwellen. Ich bekomme da nur drei Stück zusammen und das mit viel Verbiegen. Wer den Bowie der 70er mag, wird hiermit dicke Schwierigkeiten bekommen beziehungsweise haben.

Anspieltipps: Time Will Crawl, Bang Bang (Vor dem Kauf sollte man aber unbedingt erst mal alle Lieder durchhören.)



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