Freitag, 22. März 2013

Oasis – (What’s The Story) Morning Glory?




Oasis – (What’s The Story) Morning Glory?


Besetzung:

Liam Gallagher – vocals
Noel Gallagher – lead guitar, vocals, mellotron, piano and e bow
Paul Arthurs – rhythm guitar, mellotron and piano
Paul McGuigan – the bass player
Alan White – drums and percussion


Gastmusiker:

Tony McCarroll – drums on „Some Might Say“
Paul Weller – lead guitar and backing vocals on “Champagne Supernova”


Label: Sony Music Entertainment


Erscheinungsdatum: 1995


Stil: Brit-Pop


Trackliste:

1. Hello (3:21)
2. Roll With It (3:59)
3. Wonderwall (4:18)
4. Don’t Look Back In Anger (4:48)
5. Hey Now! (5:41)
6. (The Swamp Song Version 1) (0:44)
7. Some Might Say (5:29)
8. Cast No Shadow (4:51)
9. She’s Electric (3:40)
10. Morning Glory (5:03)
11. (The Swamp Song Version 2) (0:39)
12. Champagne Supernova (7:27)

Gesamtspieldauer: 50:06




Für mich ist „(What’s The Story) Morning Glory?“ das Brit-Pop-Album schlechthin. Melodiöse und eingängige Titel, von denen praktisch jeder das Potential hätte, als Single veröffentlicht zu werden und in den Charts aufzutauchen. Klar klingen Oasis hier oftmals wie die Beatles, aber sie spielen keine Songs der Beatles, nur solche, die auch von den Fab Four hätten geschrieben werden können. Wurden sie aber nicht und deshalb können Oasis hier durchaus mit was Neuem aufwarten: Wunderschöne und melodiöse Pop- und Rocklieder, die beim Anhören für gute Laune sorgen.

Auf dem zweiten und erfolgreichsten Album der Band um die Brüder Liam und Noel Gallagher gibt es keinen einzigen Ausfall zu verzeichnen. Alle Songs sind hörenswert, selbst die beiden, auf der CD zunächst unbetitelten Nummern, die an Platz 6 und 11 des Albums zu finden sind und erst in späteren Veröffentlichungen in „The Swamp Song Version 1 und 2“ umbenannt wurden. Auf der ersten Version dieses Liedes hört man Oasis richtig rocken und auf der zweiten Ausführung dann die Musik neben Wassergeräuschen.

„Wonderwall“ und „Don’t Look Back In Anger“ waren große Hits des Albums und gehen sofort ins Ohr. Absolut radiotauglich, wobei das nicht abwertend gemeint ist, denn genau dafür wurden sie auch geschrieben – zur guten Unterhaltung des Zuhörers. Vor allem „Wonderwall“ hat eine klasse Melodie und einen wunderschönen Refrain und das Cello spielt hier herzerweichend.

Nun auch die anderen Stücke müssen sich nicht verstecken. Melodiösität steht an erster Stelle aller Lieder. Bei „Some Might Say“ wird es richtig rockig und damit auch noch mal zusätzlich abwechslungsreicher. Ebenfalls etwas härter ist der Titel „Morning Glory“ geraten, welcher mit Hubschraubergeräuschen eingeleitet wird und überdies so manchen „schrägeren Ton“ bereithält. „Cast Of Shadow“ erinnert dagegen ein wenig an „Wonderwall“, da es im selben Stil geschrieben und umgesetzt wurde. Und so könnte ich noch die restlichen Stücke der Platte durchgehen und die Aussage würde immer gleich lauten: Alles gute und melodiöse Brit-Pop-Lieder, von denen keines einen Ausfall darstellt. Alles sehr eingängig hörbar, Cabrio-Musik für den schönen Sommertag.

Fazit: Dies ist sicherlich kein Album mit Musik, in die man sich erst reinhören muss. Die Melodien gehen sofort ins Ohr. Und das bedeutet nichts anders, als dass dieses Album Spaß macht. Hier findet sich nichts Hochkompliziertes, Frickeliges oder ein Lied, welches man sich erst „erarbeiten“ muss – alles ist bereits beim ersten Hören überaus eingängig. Auf „(What’s The Story) Morning Glory?“ wird dem Hörer Musik geboten, die gut zu unterhalten weiß. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Von mir gibt es dafür zehn Punkte.

Anspieltipps: Hello, Wonderwall, Don’t Look Back In Anger, Champagne Supernova





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