Mittwoch, 20. März 2013

The Psychedelic Furs – Mirrors Moves




The Psychedelic Furs – Mirrors Moves


Besetzung:

Richard Butler – vocals
John Ashton – guitars
Tim Butler – bass guitar
Keith Forsey – drum machine, drums, percussion


Gastmusiker:

Tommy Price – drums on 2 3
Mars Williams – saxophone


Label: Columbia / Sony BMG


Erscheinungsdatum: 1984


Stil: New Wave


Trackliste:

1. The Ghost In You (4:17)
2. Here Come Cowboys (3:58)
3. Heaven (3:27)
4. Heartbeat (5:21)
5. My Time (4:26)
6. Like A Stranger (4:01)
7. Alice's House (3:55)
8. Only A Game (4:12)
9. Highwire Days (4:03)

Gesamtspieldauer: 37:39




Der mit dem dritten Album eingeleitete Schritt hin zum eingängigen New Wave Pop wurde mit dem vierten Studioalbum der Psychedelic Furs, welches 1984 erschien, konsequent fortgesetzt. Auf „Mirror Moves“ hört man überaus eingängige Pop-Musik, neun völlig unaufgeregte Lieder, die allesamt sofort ins Ohr gehen.

Großartig anspruchsvoll ist diese Musik natürlich nicht, das will sie aber wohl auch gar nicht sein. Hier geht es jetzt einzig und allein um das Unterhalten des Hörers. Radiokompatibel musste es sein, eingängig und unkompliziert. Genau das ist den vier Musikern auch gelungen – trotzdem blieb den Engländern der große Erfolg, der wirkliche Durchbruch versagt.

Die Lieder klingen alle und haben auch einen gewissen Wiedererkennungswert. Einmal gehört ist es zwar nicht unbedingt so, dass die Stücke einen ohrwurmmäßig verfolgen, können den Psychedelic Furs allerdings auch noch nach Zeiten des jahrelangen „Nichthörens“ eindeutig noch zugeordnet werden.

Die Musik auf „Mirror Moves“ ist irgendwie nichts Besonderes und trotzdem hat sie etwas. Beim Einlegen der Scheibe kann es im Grunde genommen keine schlechte Stimmung geben. Die Lieder wirken in der Art einer Gute-Laune-Musik, die an schöne Sommertage erinnert, an stress- und sorgenfreie Zeiten. Dies alles ohne in irgendeiner Art und Weise den Hörer auch nur im Geringsten zu belasten. „Aus den Ohren, aus dem Sinn“ könnte man hier fast meinen – und das trifft es eigentlich ganz gut.

Fazit: Musik muss nicht immer tiefgründig sein. „Mirror Moves“ von den Psychedelic Furs ist das auch nicht. „Mirror Moves“ möchte den Hörer unterhalten, nicht mehr und nicht weniger und das schafft die Platte auch ganz gut – zumindest dann, wenn man etwas mit dem New Wave Sound der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts anfangen kann. Wenn dem so ist, dann kann man sich diese Platte getrost reinziehen. Wer allerdings auf gitarrenorientierten Rock steht, der sollte die Finger davon lassen, denn bei den Psychedelic Furs dreht sich nicht nur auf dieser Platte alles hauptsächlich um das Keyboard – aber das ist für das Genre New Wave wahrlich keine überraschende Erkenntnis. Mit „Mirror Moves“ ist den Psychedelic Furs eine leichte und eingängige Platte geglückt. Neun Punkte.

Anspieltipps: Heaven, My Time, Like A Stranger, Alice's House, Only A Game




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