Montag, 8. April 2013

Golden Earring – Miracle Mirror




Golden Earring – Miracle Mirror


Besetzung:

George Kooymans – guitar, vocals
Rinus Gerritsen – bass, keyboards
Barry Hay – guitar, flute, vocals
Jaap Eggermont – drums


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 1968


Stil: Pop


Trackliste:

1. The Truth About Arthur (2:56)
2. Circus Will Be In Town In Time (3:27)
3. Crystal Heaven (3:52)
4. Sam And Sue (1:43)
5. I've Just Lost Somebody (3:07)
6. Mr. Fortune's Wife (3:17)
7. Who Cares? (3:45)
8. Born A Second Time (2:40)
9. Magnificent Magistral (2:45)
10. Must I Cry? (2:17)
11. Nothing Can Change This World Of Mine (3:22)
12. Gipsy Rhapsody (3:19)

Gesamtspieldauer: 36:30




Ende der 60er Jahre wollten alle Bands so klingen wie die Beatles. Die waren zu der Zeit allerdings schon einen Schritt weiter in ihrer Musik, sodass Golden Earring auf ihrem dritten Album „Miracle Mirror“, welches 1968 veröffentlicht wurde, vom Stil her in etwa die Musik machen, die die Beatles vier Jahre zuvor veröffentlicht hatten.

Netten Sixties-Pop hört man auf dem Album, den man auch, ohne das Erscheinungsdatum der Platte zu wissen, sofort in diese Zeit einreihen würde. Das Besondere an der Platte ist, dass hier zum ersten Mal Barry Hay mitwirkt, der die Musik von Golden Earring in Zukunft nicht unerheblich mit beeinflussen sollte. Die Musik klingt völlig unaufgeregt und ist immer harmonisch, ohne dabei die ganz großen Höhepunkte aufzuweisen. Richtig schön melodisch wird es eigentlich immer dann, wenn die Band Streicher mit in ihre Songs integriert. Wer da allerdings für Violinen und Cello zuständig ist, lässt sich aus den Credits nicht entnehmen. Auch die Querflöte Barry Hays sorgt mal für Abwechslung. Sehr schön ist das auf dem Stück „Born A Second Time“ und auch auf „Must I Cry?“ zu hören.

Fazit: „Miracle Mirror“ ist ein ganz nettes Pop-Album geworden, welches stark in seiner Zeit verwurzelt ist. Richtig schlechte Lieder gibt es darauf nicht. Wer also die Beatles Mitte der 60er mochte, der findet hier in Golden Earring sogar eine Ergänzung zu seinem Musikgeschmack. Es klingt oft nach „Oldies But Goldies“. Die Höhepunkte der Platte befinden sich weiter hinten auf dem Album, wo sich dann ein paar richtig schöne Lieder befinden. Der Rest ist so okay. Acht Punkte.

Anspieltipps: Born A Second Time, Must I Cry?, Gipsy Rhapsody




Videos gibt es aus dieser Zeit natürlich noch nicht. Die Lieder kann man sich allerdings auf YouTube anhören. Verlinken konnte ich das leider nicht, da sie geschützt sind.

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