Donnerstag, 30. Mai 2013

Mike Oldfield – The Songs Of Distant Earth




Mike Oldfield – The Songs Of Distant Earth


Besetzung:

Mike Oldfield – all instruments


Gastmusiker:

Mark Rutherford – additional rhythm loops
Sugar J – additional rhythm loops
Pandit Dinesh – tablas
Molly Oldfield – keyboards
Cori Josias – vocals
Ella Harper – vocals
David Nickless – vocals
Roame – vocals
Members Of "Verulam Consort" – vocals
The Tallis Scholars – vocals


Label: Warner Music UK Ltd.


Erscheinungsdatum: 1994


Stil: Instrumentalmusik, Chill-Out, New Age


Trackliste:

1. In The Beginning (1:24)
2. Let There Be Light (4:58)
3. Supernova (3:24)
4. Magellan (4:41)
5. First Landing (1:16)
6. Oceania (3:20)
7. Only Time Will Tell (4:27)
8. Prayer For The Earth (2:10)
9. Lament For Atlantis (2:44)
10. The Chamber (1:48)
11. Hibernaculum (3:33)
12. Tubular World (3:22)
13. The Shining Ones (3:00)
14. Crystal Clear (5:43)
15. The Sunken Forest (2:38)
16. Ascension (5:49)
17. A New Beginning (1:37)

Gesamtspieldauer: 55:51




„The Songs Of Distant Earth“ ist bereits das sechzehnte Studioalbum des Briten Mike Oldfield. Und diese Platte ist mal wieder eine, die ein wenig aus dem Rahmen fällt im Gesamtkatalog Mike Oldfields. Im Grunde hört man hier nämlich Entspannungsmusik, Chill-Out Klänge, für welche „Michael Altfeld“ bisher noch nicht so unbedingt bekannt war.

Siebzehn Lieder zum Relaxen werden dem Hörer auf „The Songs Of Distant Earth“ geboten. Diese variieren allerdings genreübergreifend. Da hört man sphärische Töne, neben Klängen, die an Enigma- oder aber Vangelis-Musik erinnern, man hört den Astronauten William Alison Anders, der während einer Apollo-Mission aus der Schöpfungsgeschichte vorliest, man hört einen Eingeborenen-Chor und dann wieder Choräle, die in der Art gregorianischer Gesänge dargeboten werden.

Ein bunter Stilmix wird hier also geboten, der zugegebenermaßen allerdings irgendwie zusammenpasst und aufeinander abgestimmt ist. Das Ganze wirkt so wie ein sehr langes Lied, bei dem die einzelnen Teile ineinanderfließen. Die verschiedenen Stücke gehen auch tatsächlich lückenlos ineinander über, was den Eindruck noch verstäkt, dass es sich bei all dem, was auf "The Songs Of Distant Earth" zu hören ist, um eine einzige lange und abwechslungsreiche Nummer handelt.

Fazit: „The Songs Of Distant Earth“ ist für mich ein echter Beißer. Das ist alles nicht schlecht, was man da hört, aber auch nicht wirklich bewegend. Die Musik läuft auch ständig Gefahr zu langweilen, da alles, trotz der unterschiedlichen Stilmittel, dann doch wieder sehr ähnlich klingt. Gut zu gebrauchen ist die Platte als Hintergrundmusik. Völlig unaufgeregt läuft die Platte nebenbei und man kann sich dabei bestens unterhalten, ein Buch lesen oder eben relaxen. Aber Musik soll auch unterhalten. Aber unterhalten werde ich durch „The Songs Of Distant Earth“ seltsamerweise nicht richtig. Eher begleitet. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Let There Be Light, Oceania, Tubular World, The Shining Ones, Ascension




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