Dienstag, 18. Juni 2013

Golden Earring – No Promises...No Debts




Golden Earring – No Promises...No Debts


Besetzung:

George Kooymans – guitar, vocals
Rinus Gerritsen – bass guitar, keyboards
Barry Hay – flute, vocals
Cesar Zuiderwijk – drums


Gastmusiker:

John Legrand – harmonica


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 1979


Stil: Rock


Trackliste:

1. Heartbeat (3:01)
2. Need Her (3:08)
3. Sellin‘ Out (3:46)
4. Snot Love In Spain (3:50)
5. Save Your Skin (6:43)
6. D Light (3:35)
7. Tiger Bay (3:13)
8. Weekend Love (4:15)
9. Don't Close The Door (3:30)
10. Don't Stop The Show (2:42)
11. By Routes (2:54)

Gesamtspieldauer: 40:37




Irgendwie schienen der niederländischen Band Golden Earring Ende der 70er Jahre die Ideen auszugehen, ganz so hört sich nämlich „No Promises...No Debts“ an. Allerdings hielt das die Band nicht davon ab, weiter ganz fleißig Platten zu veröffentlichen. „No Promises...No Debts“ ist bereits die fünfte Platte in lediglich vier Jahren und das vierzehnte Studio-Album der Band insgesamt.

Auf „No Promises...No Debts“ tummeln sich Belanglosigkeiten ohne Ende, die zum einen Ohr hinein-, aus dem anderen wieder herauswandern. Das ist 08/15-Rock geworden, ohne jegliche Höhepunkte. Klar ist das keine schlechte Musik, allerdings auch überhaupt keine, die einen in irgendeiner Art und Weise begeistern könnte. Man legt die CD in den Spieler ein, dann läuft sie durch und plötzlich ist wieder Schluss. War da was?

Das Album erzeugt Langeweile. Ab und an wird mal geschrien, ich nehme an, um den Hörer wieder aus seinem Schlummer herauszureißen. Mitreißende Ideen oder gute Melodien: völlige Fehlanzeige. Und dabei ist die Musik noch nicht mal wirklich schlecht gemacht, eben nur völlig ideen- und einfallslos. So wirkt das zumindest. Und immer dann, wenn ein Lied mal gut eingeleitet wird, dann entwickelt es sich im weiteren Verlauf zu etwas Nichtssagendem, geschweige denn besonders Hörenswertem. Da ist man schon dankbar, wenn wenigstens der letzte Titel sich mal ein klein bisschen von den anderen abhebt. Das liegt allerdings daran, dass es ein Instrumentalstück ist.

Fazit: Vielleicht haben Golden Earring in dieser Zeit einfach zu viele Platten veröffentlicht und hätten sich mal etwas mehr Zeit für Ideen nehmen sollen, damit diese auch reifen können. „No Promises...No Debts“ ist eines dieser Alben, die man hat, aber nie anhört. Ich habe das jetzt noch ein paar Mal gemacht, um das hier auch schreiben zu können. Aber das war es jetzt. Jetzt kommt die CD wieder an ihren Platz im Schrank und ich befürchte für einige Zeit. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Sellin‘ Out, Save Your Skin, By Routes





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