Donnerstag, 13. Juni 2013

Golden Earring – To The Hilt




Golden Earring – To The Hilt


Besetzung:

George Kooymans – guitar, vocals
Rinus Gerritsen – bass guitar, keyboards
Barry Hay – flute, vocals
Cesar Zuiderwijk – drums
Bertus Borgers – saxophone
Robert Jan Stips – keyboards


Gastmusiker:

Chris Mercer – tenor saxophone


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 1976


Stil: Rock


Trackliste:

1. Why Me? (7:16)
2. Facedancer (4:09)
3. To The Hilt (3:10)
4. Nomad (7:09)
5. Sleepwalkin' (5:03)
6. Latin Lightning (7:17)
7. Violins (10:21)

Gesamtspieldauer: 44:25




Das elfte Album der niederländischen Band Golden Earring erschien 1976 und wurde mit dem Titel „To The Hilt“ versehen. Und auf diesem Album gibt es relativ geradlinigen Rock zu hören. Der ist handwerklich auch gut gemacht, aber so richtig überzeugen, wie noch vor ein paar Jahren, können die Niederländer damit nicht mehr.

Zwei Höhepunkte gibt es auf „To The Hilt“ noch zu hören. Der erste ist gleich der Opener „Why Me?“ ein wirklich guter Rock-Song der groovt. Besonders gelungen ist hier das Keyboard-Spiel und die Abwechslung, die in der Mitte des Songs durch das Solo geschaffen wird. Auf früheren Alben wäre das aber wohl erst gar nicht der Rede wert gewesen.

Der Höhepunkt des Albums liegt beim Titel „Nomad“. Wenn man das gerade erwähnte Lied und diesen Song hintereinander hört, klingen beide phasenweise sogar recht ähnlich. Auch hier überzeugt das Keyboard-Spiel, was an einigen Stellen des Stücks deutlich im Vordergrund steht. Dann wird es sphärisch und man glaubt Katzen maunzen zu hören und weiter geht es richtig schön melodiös. Sehr abwechslungsreich dieser Titel, bei dem sich Gitarre und Keyboard klasse ergänzen.

Nun und der Rest? Der ist irgendwie nichts Besonderes. Die Violinen auf „Violins“ hört man in der zweiten Hälfte des Stücks, das zwar irgendwie treibend und groovend ist, trotzdem nicht so recht überzeugen kann. Alles andere läuft so mit oder so durch, ganz wie man das sehen will.

Fazit: Außer bei „Nomad“ und mit Abstrichen noch bei „Why Me?“ ist auf „To The Hilt“ unspektakuläre Rock-Musik zu hören, die es nicht schafft irgendwelche Spuren oder Eindrücke zu hinterlassen. Sicherlich kein schlechtes Album und wie bereits erwähnt handwerklich gut gemacht, aber das war es dann auch schon. Durchschnitt eben, den man wohl meist ganz schnell wieder vergisst. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Why Me?, Nomad






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