Sonntag, 23. Juni 2013

Madsen – Goodbye Logik




Madsen – Goodbye Logik


Besetzung:

Johannes Madsen – Gitarre, Gesang
Sebastian Madsen – Gesang, Gitarre
Sascha Madsen – Schlagzeug, Gesang
Niko Maurer – Bass
Folkert Jahnke – Keyboard


Gastmusiker:

Florian Bischof – Cello (1, 3 & 10)
Stefan Pintev – Geige (8)
Rodrigo Reichel – Geige (8)
Hanno Kuhns – Cello (8)


Label: Universal Music


Erscheinungsdatum: 2006


Stil: Deutsch Rock


Trackliste:

1. Du Schreibst Geschichte (3:11)
2. Ein Sturm (3:50)
3. Piraten (3:49)
4. Good Bye Logik (3:44)
5. Ich Rette Die Welt (3:23)
6. Unzerbrechlich (3:40)
7. Ich Komme Nicht Mit (3:02)
8. Der Moment (4:15)
9. Happy End (3:47)
10. Ein Produkt (3:49)
11. Euphorie (3:28)

Gesamtspieldauer: 40:04




Guten und eingängigen Deutsch-Rock, der im Internet auch unter der Überschrift „Indie-Rock“ kursiert, bekommt man auf „Goodbye Logik“ von der Band Madsen präsentiert. Diese setzt sich neben dem Texter und Komponisten Sebastian noch aus seinen beiden Brüdern Johannes und Sascha Madsen sowie dem Bassisten Niko Maurer zusammen. Zum Zeitpunkt der Entstehung des Albums gehörte auch noch den Keyboarder Folkert Jahnke zum Line-Up der Band.

Die elf Lieder der fünf Musiker auf „Goodbye Logik“ sind meist rockig, ohne dabei die Melodiösität zu vernachlässigen. Die Musik geht ziemlich schnell ins Ohr, wird manchmal ein wenig härter, dann allerdings auch wieder ein bisschen gemäßigter wiedergegeben. Für stimmungsmäßige Abwechslung ist also gesorgt. Insgesamt klingt das Ganze so ein wenig nach Gute-Laune-Musik ohne, dass dies dabei negativ gemeint wäre. Eher lässt sich daraus der Schluss folgern, dass Hörer, die diese Platte auflegen, kaum der Möglichkeit einer Depression ausgesetzt werden. Für den nötigen Groove ist auch gesorgt, sodass „Goodbye Logik“ sicherlich eine gute Investition für all diejenigen darstellt, die auf „Nummer sicher“ gehen wollen, denen an diesem Tag der Sinn eher nach Sonne und Sorglosigkeit steht. Großartig experimentiert wird nicht auf diesem Album, der mit dem ersten und wohl auch bekanntesten Lied „Du Schreibst Geschichte“ eingeschlagene Weg bezüglich der transportierten Atmosphäre, egal ob rockig oder etwas nachdenklicher, wird konsequent weiterverfolgt. Und das funktioniert so auch ganz gut.

Fazit: „Goodbye Logik“ ist sicherlich kein „Über-Album“ geworden, trotzdem handelt es sich um eine Scheibe, die man als Hörer immer wieder gerne einlegt, wenn man auf Deutsch-Rock steht? Die Jungs machen hier das, was sie am besten können: Gut losrocken. Dabei wird das Ganze mit schönen Melodien untermalt, sodass sich die Lieder ohne große Anlaufzeit im Ohr des Hörers zu verfangen wissen. Aufdringlich ist die Musik dabei auch nicht und verfügt zudem über Texte, bei denen es sich lohnt, mal etwas genauer hinzuhören. Alles in allem schafft es die Musik von Madsen hier, den Hörer gut zu unterhalten. Was will man mehr? Acht Punkte.

Anspieltipps: Du Schreibst Geschichte, Goodbye Logik, Euphorie





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