Donnerstag, 18. Juli 2013

Curved Air – Lovechild




Curved Air – Lovechild


Besetzung:

Sonja Kristina – acoustic guitar, vocals
Florian Pilkington-Miksa – drums
Eddie Jobson – keyboards, electric violin
Mike Wedgewood – bass guitar
Jim Russell – drums


Gastmusiker:

John O’Hara – keyboards on “Exsultate Jubilate”


Label: Repertoire Records


Erscheinungsdatum: 1990


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

1. Exsultate Jubilate (0:44)
2. Lovechild (4:53)
3. Seasons (8:41)
4. The Flasher (4:10)
5. Joan (1:24)
6. The Dancer (3:56)
7. The Widow (3:50)
8. Paris By Night (6:43)

Gesamtspieldauer: 34:21




1973 aufgenommen wurde „Lovechild“ von Curved Air erst 1990 veröffentlicht. Man fragt sich warum, denn das Songmaterial, welches es auf der Platte zu hören gibt, ist um Klassen besser, als jenes, was auf den letzten beiden Studio-Alben „Midnight Wire“ und „Airborne“ zu vernehmen war. Hier auf „Lovechild“ gibt es sie wieder die schönen und intelligenten und überraschenden Melodien. Lieder, die ein Album überaus lohnens- und hörenswert werden lassen.

Nach einem kurzen klassischen Aufgalopp mit „Exsultate Jubilate“ folgt der Titelsong des Albums. Ein richtig gutes Rock-Lied, bei dem die Violine Eddie Jobsons sehr gut zur Geltung kommt. Klar ist das nur noch höchstens am Rande progressiver Rock, allerdings sehr gut gemachte und eingängige Rock-Musik. Mit „Seasons“ folgt dann sogleich ein Titel, der im Schaffen der von Curved Air durchaus einen Höhepunkt darstellt. Dieses Mal gibt es jetzt kammermusikartigen Rock auf die Ohren, spannend und packend und stark von der Violine dominiert.

„Joan“ ist eine kurze aber fesselnde Piano-Nummer bei der der Begriff „perlendes“ Piano wirklich sehr gut passt. „The Dancer“ klingt sehr poppig und eingängig, ein Stück, welches ebenfalls einen gewissen Wiedererkennungswert besitzt. Selbiges lässt sich auch für „Paris By Night“ festhalten. Die pianodominierte Instrumentalnummer klingt zwar ein klein wenig monoton, hat aber was. Etwas, was dieses Lied zu einem ganz entspannten und unaufgeregten Titel werden lässt.

Fazit: Diese Veröffentlichung, die 17 Jahre vorher entstand, ist nochmal richtig gut gelungen und passt von der Art her perfekt zwischen die beiden Alben „Phantasmagoria“ und „Air Cut“. Schöne Instrumentalstücke gibt es hier zu hören, genau wie gelungene Pop-Songs neben Titeln, die das Label „Progressive Rock“ noch verdienen. Richtige Ausfälle kommen auf der Platte auch nicht vor, sodass „Lovechild“ durchaus eine lohnende Investition darstellt. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Lovechild, Seasons, Joan, The Dancer, Paris By Night




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