Dienstag, 23. Juli 2013

Eels – With Strings – Live At Town Hall




Eels – With Strings – Live At Town Hall


Besetzung:

E – vocal, guitar, celeste, pump organ, piano


Gastmusiker:

The Chet – trash can, suitcase, saw, lap steel, guitar, mandolin, melodica, celeste, piano, upright bass, vocal, etc.
Big Al – upright bass, autoharp, celeste, pump organ, piano, melodica, vocal, etc.
Paloma – violin, percussion, vocal
Julie – violin, mandolin, percussion, vocal
Heather – viola, percussion, vocal
Ana – cello, percussion, vibrator, vocal


Label: Vagrant Records


Erscheinungsdatum: 2006


Stil: ArtRock, ArtPop


Trackliste:

1. Blinking Lights (For Me) (2:03)
2. Bride Of Theme From Blinking Lights (1:36)
3. Bus Stop Boxer (3:24)
4. Dirty Girl (2:53)
5. Trouble With Dreams (3:21)
6. The Only Thing I Care About (2:15)
7. My Beloved Monster (1:53)
8. Pretty Ballerina (2:35)
9. It's A Motherfucker (2:15)
10. Flyswatter (5:03)
11. Novocaine For The Soul (3:06)
12. Girl From The North Country (2:49)
13. Railroad Man (2:28)
14. I Like Birds (2:30)
15. If You See Natalie (3:30)
16. Poor Side Of Town (2:44)
17. Spunky (3:04)
18. I'm Going To Stop Pretending That I Didn't Break Your Heart (3:45)
19. Suicide Life (2:39)
20. Losing Streak (2:17)
21. Hey Man (Now You're Really Living) (2:18)
22. Things The Grandchildren Should Know (4:54)

Gesamtspieldauer: 1:03:19




Wie der Titel des Albums schon aussagt, hört man hier Musik der Eels, dominiert von Streichinstrumenten. Das Ganze Album wurde live in der Town Hall von New York City am 30. Juni 2005 eingespielt und im darauffolgenden Jahr veröffentlicht. Die hier dargebotenen Titel gewinnen durch das neue Arrangement durchaus an Charme und klingen meist leicht und sanft. Eine nicht unerhebliche Rolle fällt dabei auch ab und an der „singenden Säge“ zu, die den Stücken nochmals einen anderen Anstrich verpasst.

Mitunter wird zusätzlich noch ein klein wenig improvisiert, was durchaus zur Spannungssteigerung beiträgt. Trotzdem wirkt alles sehr harmonisch und melodiös, was nicht zuletzt durch die Songauswahl bereits ein wenig vorgegeben wurde. Mit „The Only Thing I Care About“, „Pretty Ballerina“, „Girl From The North Country“ und „Poor Side Of Town“ befinden sich sogar vier Titel auf dem Album, beziehungsweise wurden vier Lieder auf diesem Konzert gespielt, die es sonst nicht auf einer Eels-CD gepresst zu hören gibt. Bei den letzten Dreien handelt es sich dabei allerdings um Cover-Versionen von Liedern von Michael Brown, Bob Dylan und Johnny Rivers / Lou Adler. Diese passen sich stimmungsmäßig jedoch sehr den restlichen achtzehn Titeln an und bedingen bei Komplettisten, die alles von den Eels haben möchten, natürlich noch einen zusätzlichen Kaufanreiz.

Fazit: Schöne entspannte Musik gibt es auf diesem Konzert zu hören, klasse arrangiert und durchaus auch eine Bereicherung darstellend, da einige Titel durch diese Art der Instrumentierung sogar noch wachsen. Allerdings sind die Unterschiede zu den Originalen nicht immer weltbewegend, sodass diese CD sicherlich eine schöne Alternative darstellt, sie allerdings auch nicht unbedingt essentiell ist, wenn man die Musik der Eels liebt. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Alles, wegen des besonderen Flairs der Songs.





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