Montag, 22. Juli 2013

AC/DC – Back In Black




AC/DC – Back In Black


Besetzung:

Malcolm Young – guitar
Angus Young – lead guitar
Brian Johnson – vocals
Phil Rudd – drums
Cliff Williams – bass


Label: Sony Music


Erscheinungsdatum: 1980


Stil: Hard-Rock


Trackliste:

1. Hells Bells (5:12)
2. Shoot To Thrill (5:18)
3. What Do You Do For Money Honey (3:35)
4. Givin The Dog A Bone (3:32)
5. Let Me Put My Love Into You (4:16)
6. Back In Black (4:15)
7. You Shook Me All Night Long (3:30)
8. Have A Drink On Me (3:59)
9. Shake A Leg (4:06)
10. Rock And Roll Ain't Noise Pollution (4:26)

Gesamtspieldauer: 42:08




„Back In Black“ von AC/DC ist das mit Abstand erfolgreichste Album der australischen Hard-Rocker. „Death Sells“! Fünf Monate nach dem Tod des vormaligen Sängers Bon Scott am 19. Februar 1980 wurde „Back In Black“ im Juli desselben Jahres bereits veröffentlicht. Und es befinden sich wahrlich einige Klassiker auf diesem ganz in schwarz gehaltenem Album, welches so überaus oft über die Ladentheke ging.

Aber das beste AC/DC-Album? Nö, das ist immer noch „Let There Be Rock“. Allerdings ist „Back In Black“ das beste Album, was die Australier mit ihrem neuen Sänger Brian Johnson veröffentlichen sollten. Aber vielleicht kommt da ja noch was. Obwohl, die fünf Australier, die inzwischen wieder in der Zusammensetzung wie zum Beispiel auf „Highway To Hell“ – natürlich bis auf den Sänger - Musik machen, gehen inzwischen auf die 60 zu beziehungsweise habe diese bereits deutlich überschritten. Aber mal abwarten.

„Back In Black“ ist auf jeden Fall ein gutes und hartes und kompromissloses Album geworden. Sanfte Töne? Fehlanzeige! Es wird gerockt, was das Zeug hält und dabei beinhaltet diese Platte solche Klassiker wie „Hells Bells“, „Back In Black“, „You Shook Me All Night Long“ oder „Rock And Roll Ain't Noise Pollution“. Immer wieder finden sich Anspielungen auf Bon Scott’s Tod, die allerdings allesamt „angenehm“ umgesetzt wurden. Nichts wirkt da anbiedernd oder aber allzu pathetisch und nach Aufmerksamkeit haschend, obwohl dies natürlich das Thema bei der Veröffentlichung des Albums war.

Bliebe noch die Frage, wer der bessere Sänger ist. Die Antwort: Bon Scott!

Fazit: „Back In Black“ ist ein tolles Hard-Rock-Album geworden, welches vielen AC/DC-Fans damals die Tränen in die Augen trieb. Die Band hat da weitermacht, wo sie vor dem Tod Bon Scotts angelangt war, beim Hard Rock, der ohne jegliche Schnörkel und Verweichlichungen knallhart durchgezogen wurde. Die Melodien packen den Hörer und gehen ins Ohr. Und solch ein Lied wie „Hells Bells“ ist dramaturgisch einfach perfekt umgesetzt mit diesen Glockenklängen zu Beginn. Selten schafft es ein Titel, den Hörer so spannend in ein Lied einzuführen.  AC/DC waren Ende der 70er und Anfang der 80er auf ihrem Zenit angekommen. Elf Punkte.


Anspieltipps: Hells Bells, Back In Black, You Shook Me All Night Long




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