Dienstag, 16. Juli 2013

Golden Earring – The Hole




Golden Earring – The Hole


Besetzung:

George Kooymans – lead guitar, vocals
Barry Hay – vocals
Rinus Gerritsen – bass, keyboards
Cesar Zuiderwijk – drums


Gastmusiker:

Robert Jan Stips – keyboards
Lisa Boray – backing vocals
Loa Boray – backing vocals
Wim Both – trumpet
Dionys Breukers – keyboards
Piet Dolder – trombone
Peter Kuyt – trumpet
Julya Lo'Ko – backing vocals
Patty Paff – backing vocals
Rudi Van Dijk – saxophone


Label: 21 Records


Erscheinungsdatum: 1986


Stil: Rock


Trackliste:

1. They Dance (5:10)
2. Quiet Eyes (4:04)
3. Save The Best For Later (5:14)
4. Have A Heart (3:59)
5. Love In Motion (3:45)
6. Jane Jane (4:55)
7. Jump And Run (5:53)
8. Why Do I (4:45)
9. A Shout In The Dark (5:33)

Gesamtspieldauer: 43:17




Das bereits achtzehnte Studio-Album Golden Earrings wurde 1986 veröffentlicht und trägt den Titel „The Hole“. Und dieses Album war wieder ein Schritt in die richtige Richtung, denn auf „The Hole“ hört man kraftvollen Rock, der durchaus immer wieder überzeugen kann. Dazu trägt nicht zuletzt auch das erweiterte Spektrum in der Instrumentierung bei. Background-Sängerinnen und Bläser bewirken auf „The Hole“ in einzelnen Titeln eine ganze Menge, sodass dieses Album wieder deutlich abwechslungsreicher geworden ist.

Vieles rockt auf „The Hole“ und zumindest die ersten vier Titel machen das auch sehr überzeugend. Guter eingängiger Rock, aufgelockert durch die oben schon erwähnte Instrumentierung. Auch die Melodien sind wieder eingängiger geworden, als das noch auf dem Vorgänger der Fall war.

Dann wird es leider wieder ein wenig schlechter, was nicht nur an diesen stinklangweiligen Liebestexten liegt. Aber „Love In Motion“ und „Jane Jane“ sind deutlich weniger eingängig, wirken auf ihre Art langweilig und „Jane Jane“ ist dabei sogar überaus gewöhnungsbedürftig. Mit „Why Do I“ als vorletztem Titel, folgt dann allerdings erneut eine schöne Nummer, die dieses Mal im Mid-Tempo gehalten wurde. Das Stück ist eingängig und hat einen guten Groove. Nicht viel schlechter ist das abschließende „A Shout In The Dark“. Die Melodien und Rhythmen zünden auch hier wieder besser als noch auf vielen Liedern der Vorgänger-Alben.

Fazit: Nein, „The Hole“ ist kein „Über-Album“ geworden, aber es ist zumindest eine Platte, die endlich auch mal wieder mit Melodiösität punkten kann. Die Musik ist durchaus rockig, sodass auch Freunde der „härteren“ Gangart gefallen an dieser Scheibe finden könnten. Zwar insgesamt auch nur Durchschnitt, aber das war bei Golden Earring ja auch nicht immer so. Sieben Punkte.

Anspieltipps: They Dance, Quiet Eyes, Why Do I





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