Dienstag, 2. Juli 2013

Kate Bush – Lionheart




Kate Bush – Lionheart


Besetzung:

Kate Bush – vocals, background vocals, piano, keyboards, recorder


Gastmusiker:

Ian Bairnson – acoustic-, rhythm- & electric guitar, vocals
Brian Bath – guitar
Paddy Bush – harmonica, mandolin, vocals, pan flute, slide guitar, mandocello, pan pipes
Richard Harvey – recorder, vocals
Duncan Mackay – synthesizer, keyboards
Francis Monkman – harpsichord, keyboards, hammond organ
Del Palmer – bass, vocals
David Paton – bass
Stuart Elliott – drums, percussion
Charlie Morgan – drums
Andrew Powell – keyboards
David Katz – violin


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1978


Stil: Art Pop


Trackliste:

1. Symphony In Blue (3:36)
2. In Search Of Peter Pan (3:46)
3. Wow (4:00)
4. Don't Push Your Foot On The Heartbrake (3:15)
5. Oh England My Lionheart (3:12)
6. Full House (3:14)
7. In The Warm Room (3:35)
8. Kashka From Baghdad (3:56)
9. Coffee Homeground (3:39)
10. Hammer Horror (4:39)

Gesamtspieldauer: 36:56




Noch im gleichen Jahr wie das Debut-Album “The Kick Inside” wurde 1978 die zweite Platte Kate Bushs im Herbst unter dem Titel “Lionheart” veröffentlicht. Und leider klingt die Scheibe ein wenig so, als ob da jemand noch schnell vom Erfolg des Vorgängers profitieren wollte. Die einzelnen Lieder besitzen demnach nicht mehr die Qualität der Songs des Vorgängers und wirken ein bisschen - mit nur wenigen Ausnahmen - wie Stücke, die es auf das Debut-Album einfach nicht geschafft haben.

Die Lieder zünden einfach nicht so, wie noch ein paar Monate zuvor auf “The Kick Inside”. Die Melodien schaffen es nicht in derselben Weise den Zuhörer zu packen und zu fesseln. Dies drückte sich auch in den Verkaufszahlen des Albums im Vergleich zum Vorgänger aus. Weder das Album selbst, noch die drei daraus veröffentlichten Singles „Hammer Horror“, „Wow“ und „Symphony In Blue“ erreichten die Chart-Platzierungen, die mit dem Debut erreicht wurden.

Ist das Ganze zu Beginn der Platte noch ganz gefällig, so lassen im weiteren Verlauf des Albums die Titel qualitativ deutlich nach. Da läuft dann alles so ein wenig durch. Und solche Titel wie „Full House“ und „In The Warm Room“ fangen dann sogar an richtig zu langweilen. Vor allem bei der letztgenannten Nummer versuchte man wohl, nur noch die Stimme der Kate Bush in den Vordergrund zu stellen, sodass man sich eine Melodie gleich sparen konnte und auf diese verzichtete.

Richtig überzeugen kann im Grunde genommen nur „Don't Push Your Foot On The Heartbrake“, denn hier gibt es dann doch wieder das schöne Zusammenspiel von Melodie und Stimme, die dieses Stück noch einmal interessant werden lässt. Leider ist das auf „Lionheart“ aber die Ausnahme.

Fazit: Es wirkt so, als ob dieses Album ein klein wenig zu schnell nach dem erfolgreichen Debut auf den Markt gekommen ist. Die Lieder wirken nicht, langweilen zum Teil sogar oder sind gewöhnungsbedürftig. Nein, überzeugen kann „Lionheart“ leider nicht. Auf dem Album hört man gerade Mal durchschnittliche Musik, die nur durch die Stimme Kate Bushs zu etwas Anderem und Besonderem wird – nicht jedoch durch die auf der Platte vertretenen Lieder. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Don't Push Your Foot On The Heartbrake




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