Montag, 1. Juli 2013

Vangelis – Chariots Of Fire




Vangelis – Chariots Of Fire


Besetzung:

Vangelis – all instruments


Label: Polydor Ltd.


Erscheinungsdatum: 1981


Stil: Soundtrack, Instrumentalmusik


Trackliste:

1. Titles (3:33)
2. Five Circles (5:20)
3. Abraham's Theme (3:20)
4. Eric's Theme (4:18)
5. 100 Metres (2:04)
6. Jerusalem (2:47)
7. Chariots Of Fire (20:41)

Gesamtlaufzeit: 41:58




Für den Soundtrack zu „Chariots Of Fire“ hat Vangelis 1981 einen Oskar für die beste Filmmusik erhalten. Und das kann man für den Titel „Titels“ auch sehr gut nachempfinden. Das ist die Stunde des Siegers. Hier vereinigt die Musik all das, was an Emotionen in dem Moment aus einem herausbricht, wenn man als erstes die Ziellinie überquert, das entscheidende Tor geschossen hat, im Bewusstsein ist, den weitesten Sprung gelandet zu haben. Wahrlich ein tolles Lied, welches auch immer wieder in den verschiedensten Dokumentationen seinen Einsatz findet.

Nun und der Rest? Der ist meist sehr sphärischer Natur, gut gemacht natürlich und Atmosphäre transportierend. Was aber unterscheidet diese Songs, die weniger auf eine ultraeingängige Melodie, sondern mehr auf die Stimmung an sich ihren Fokus legen, von der Musik anderer Vertreter dieses Genres? Nicht allzu viel. Auch hier wirkt alles auf den Hörer und ist in sich stimmig. Atmosphärische Stimmungsmusik, zweifellos. Ein wenig melodiöser vielleicht als jene, die zum Beispiel Klaus Schulze oder Tangerine Dream zumeist produzieren. Aber in diese Klangwelten einzutauchen, das gelingt dem Konsumenten auch hier ohne weiteres. Im letzten Titel „Chariots Of Fire“ wird das Thema aus „Titels“ nochmals aufgenommen und ausgeweitet, es klingt ein wenig nach klassischer Musik. Schön gemacht, wahrlich fast schon eine Suite, die auf jeden Fall wirkt und beim Hörer auch nachhallt. Gut gemachte Instrumentalmusik, die Assoziationen aufkommen lässt - aber das musikalische Thema, das hatten wir ja bereits.

Fazit: „Titels“ möchte ich wahrlich nicht mehr missen. Und auch das Lied „Chariots Of Fire“ hat seine Stärken, sodass dieses Album für all diejenigen eine gute Abschaffung darstellt, die Instrumentalmusik lieben, die dann auch noch zusätzlich klassisch angehaucht ist. Nichts anderes stellt nämlich vor allem die Nummer „Chariots Of Fire“ mit seinen Pianopassagen dar. Schöne Musik zum Träumen, aber auch bestens geeignet, wenn man mal seine Dias vertonen will oder eine Powerpoint-Präsentation aufzufrischen versucht. Neun Punkte.

Anspieltipps: Titles, Chariots Of Fire






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