Montag, 29. Juli 2013

Madonna – American Life




Madonna – American Life


Besetzung:

Madonna – vocals, background vocals


Gastmusiker:

Michel Colombier – conductor
Mirwais Ahmadzaï – acoustic guitar, keyboards, programming, background vocals
Stuart Price – piano, synthesizers, keyboards, sequencing, programming
The London Community Gospel Choir – backing vocals in "Nothing Fails"
Monte Pittman – guitar in "Easy Ride"


Label: Warner Brothers Records Inc.


Erscheinungsdatum: 2003


Stil: Pop, Folk


Trackliste:

1. American Life (4:58)
2. Hollywood (4:24)
3. I'm So Stupid (4:09)
4. Love Profusion (3:38)
5. Nobody Knows Me (4:39)
6. Nothing Fails (4:49)
7. Intervention (4:55)
8. X-Static Process (3:49)
9. Mother & Father (4:33)
10. Die Another Day (4:38)
11. Easy Ride (5:05)

Gesamtspieldauer: 49:38




„American Life“ taufte Madonna ihr neuntes Studioalbum, welches 2003 erschien. Und dem „american way of life“ angepasst hört man Madonna auf dem ersten Track auch wahrlich rappen. Musste das jetzt wirklich auch noch sein? Klar, die Madonna versuchte schon immer ein möglichst breites Spektrum mit ihrer Musik abzudecken, aber HipHop hätte nun wirklich nicht mehr sein müssen. Und dann folgt im Anschluss daran gleich so ein „Mörder-Track“ wie „Hollywood“, eines der besten Lieder, die Madonna jemals geschrieben hat. Nervig dabei nur wieder mal dieses Synthie-Schlagzeug. Eine Snare und ein Becken hätten ihr da bessere Dienste erwiesen. Bestimmt.

Und dann gibt es auf dem Album gleich noch so einen „Übersong“ zu hören, nämlich das James Bond Titellied „Die Another Day“ mit dem deutschen Film-Titel „Stirb an einem anderen Tag“. Klasse Lied, ebenfalls ein Höhepunkt im Schaffen der Madonna. Aber es gibt noch mehr zu bestaunen: Das schöne, hauptsächlich akustische „Love Profusion“, wirklich sehr hörenswert. Und es reiht sich im weiteren Verlauf der Platte eine schöne Akustik-Nummer an die andere. Das ist nicht mehr die Madonna von früher und auch nicht mehr die Madonna des ersten Titels auf diesem Album. Diese Platte hier macht Spaß, lädt zum Träumen und zum Entspannen ein. Wahrlich sehr gelungen.

Die einzigen etwas „schwierigen“ Stücke sind auf „American Life“ der Opener, „I’m So Stupid“, „Nobody Knwos Me“ und „Mother And Father“. Aber selbst da, hat Madonna schon schwierigeres für die Ohren der Hörer abgeliefert. Alles andere klingt, häufig ganz zart instrumentiert und immer sehr melodiös. Und das ist das wirklich Überraschende, denn Madonna kann nicht nur einzelne richtig gute Lieder darbringen, sondern auch wahrlich eine ganze Platten mit schönen Stücken füllen.

Fazit: Das Album wird wohl für all diejenigen schwierig werden, die die Madonna von früher her mochten. Bei anderen, die mit den älteren Titeln der Amerikanerin Schwierigkeiten hatten, wird das genau umgekehrt sein. Viele akustische Gitarren, tolle und eingängige Melodien, Beats, die auch packen. Das bisher beste Album Madonnas. Die vielen religiösen Botschaften, die das Album auch enthält, die muss jeder Hörer für sich selbst beurteilen und sind hier in die Bewertung nicht mit eingeflossen. Elf Punkte.

Anspieltipps: Hollywood, Love Profusion, Die Another Day, Easy Ride





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