Freitag, 26. Juli 2013

The Bluetones – Expecting To Fly




The Bluetones – Expecting To Fly


Besetzung:

Scott Morris – electric bass guitar & vocals
Adam Devlin – six & twelve string guitar
Mark Morriss – vocals
Eds Chester – drums & percussion


Gastmusiker:

Caroline Lavelle – cello on “Putting Out Fires”
Dan Crompton – blues harp on “A Parting Gesture”
Mac Felton – clavinet on “Things Change”


Label: Superior Quality Recordings


Erscheinungsdatum: 1996


Stil: Brit-Pop


Trackliste:

1. Talking To Clarry (6:55)
2. Bluetonic (4:08)
3. Cut Some Rug (4:32)
4. Things Change (5:38)
5. The Fountainhead (4:33)
6. Carnt Be Trusted (3:53)
7. Slight Return (3:21)
8. Putting Out Fires (6:22)
9. Vampire (4:29)
10. A Parting Gesture (4:43)
11. Time & Again (5:09)

Gesamtspieldauer: 53:45




Wer auf Brit-Pop steht, der sollte definitiv mal ein Ohr bei den Bluetones riskieren. Sie spielen für mich zwar nicht in der gleichen Liga wie zum Beispiel Oasis, aber schlecht ist das wahrlich nicht, was sie da auf ihrem ersten Album „Expecting To Fly“ 1996 veröffentlicht haben. 2011 hat sich die Band angeblich endgültig, nach sechs veröffentlichten Alben, aufgelöst. Was man hier auf der Debut-Platte zu hören bekommt, ist richtig gut gemachter Brit-Pop, der die Fans dieses Genres durchaus einfangen dürfte.

Der Stil ist, wie bei Brit-Pop eigentlich logisch, eingängige und sofort ins Ohr gehende Pop-Musik. Diese weiß den Hörer schnell zu überzeugen – oder aber dieser kann nur sehr wenig damit anfangen, denn wenn die Ansprüche an die Unterhaltungsmusik höher liegen, kann „Expecting To Fly“ nicht mehr unbedingt jeden von sich einnehmen. Kompliziert ist die Musik nicht, auch nicht besonders fordernd - sie soll einfach nur unterhalten. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Und das schaffen die elf Titel auch, wenn man eingängige Sounds zu schätzen weiß. Auf diesem ersten Album der Bluetones befinden sich jede Menge Titel, die genau dies beinhalten und dem Hörer den Tag angenehmer werden lassen können. Allerdings findet dies in gewissen Grenzen statt, denn eingängig ist die Musik zwar, allerdings läuft sie irgendwie auch nur so mit. Soll heißen, dass die Lieder und die absolut tollen Melodien, die man immer wieder gerne hört und die einen einfach nicht mehr loslassen auf dem Album nur bedingt anzutreffen sind. Die Scheibe wird abgespielt, belastet nicht, unterhält, ohne dabei jedoch sonderlich viele Spuren zu hinterlassen. Handwerklich gut gemachte Pop-Musik befindet sich auf „Expecting To Fly“, jedoch keine Musik für die berühmte einsame Insel.

Fazit: Nicht schlecht, nicht übermäßig gut, Durchschnitt eben. Auf „Expecting To Fly“ gibt es nichts, was einen nach mehr Gieren lassen würde. Genauso wenig muss man jedoch beim Hören der Musik schlagartig den Raum verlassen. Das ist einfach Unterhaltungsmusik, die auch mal nebenbei laufen kann und dies in den allermeisten Fällen wohl so auch tut. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Bluetonic, Time & Again





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