Donnerstag, 22. August 2013

16 Horsepower – Live March 2001




16 Horsepower – Live March 2001


Besetzung:

David Eugene Edwards – vocals, guitars, banjo bandoneon
Jean-Yves Tola – drums, percussion
Pascal Humbert – bass, double bass
Steven Taylor – guitars


Label: Glitterhouse Records


Erscheinungsdatum: 2008


Stil: Alternative Country


Trackliste:

CD1:

1. American Wheeze (4:13)
2. I Seen What I Saw (3:00)
3. Wayfaring Stranger (4:27)
4. Cinder Alley (5:17)
5. Straw Foot (4:29)
6. Clogger (4:05)
7. Harm's Way (5:20)
8. Haw (4:57)
9. Poor Mouth (5:35)
10. Praying Arm Lane (3:58)


CD2:

1. Burning Bush (4:34)
2. Splinters (7:03)
3. Silver Saddle (5:39)
4. Phyllis Ruth (7:23)
5. 24 Hours (5:45)
6. The Partisan (5:14)
7. Coal Black Horses (3:28)
8. Dead Run (3:11)

Gesamtspieldauer CD1 & CD2: 1:30:48




2008, drei Jahre nach der offiziellen Auflösung, brachten die Glitterhouse Records ein Live-Album von 16 Horsepower auf den Markt, welches sieben Jahre zuvor aufgenommen worden war. Der oder die Aufnahmeorte gehen aus den Credits zur CD leider nicht hervor.

Mit „24 Hours“ und „The Partizan“ befinden sich dabei sogar zwei Songs auf der zweiten CD, die noch nicht auf einem offiziellen Album der Band zu hören waren. Nun, Live-Alben leben natürlich immer von zweierlei Dingen. Das eine ist die Interpretation der Studio-Songs, das zweite ist das Zusammenspiel der Band mit dem Publikum. Zu Ersterem ist zu sagen, dass die Lieder hier sogar klasse interpretiert werden, man entdeckt völlig neue Seiten an den Stücken, die man zwar bereits von den Studio-Alben her kennt, die hier aber auch ein ganz anderes Gesicht zeigen. Das macht das Ganze sehr spannend und ist 16 Horsepower auch gut gelungen. Und diese Aussage gilt für praktisch alle Songs auf der Platte. Besonders hervorzuheben dabei ist jedoch die knapp siebeneinhalbminütige Version von „Phyllis Ruth“. Wahrlich klasse und mitreißend umgesetzt. Das Publikum macht auch toll mit, sodass nun zu Hause vor den Boxen eine richtige Live-Atmosphäre entsteht, die den Hörgenuss noch zusätzlich anreichert.

Zu den bisher noch nicht veröffentlichten Liedern ist zu sagen, dass „24 Hours“ ein richtig guter Rocker ist, der in die Beine geht. Mitreißend gespielt, weiß der Song zu begeistern. „Partizan“ ist dagegen eine ganz ruhige Nummer, die eine tolle, irgendwie gedrückte Stimmung verbreitet und dabei sehr melodiös klingt. Schön hier auch die Piano-Begleitung oder wie es in den Credits steht: das Bandoneon. Der Titel „Haw“ stellt auch eine Rarität dar, da er bisher nur auf der 1995 erschienen ersten EP der Band mit dem Namen „16 Horsepower“ zu hören war. Dieser kann von der Qualität allerdings nicht mit den beiden neuen Songs mithalten.

Fazit: Dieses Live-Album ist gelungen und man erhält eine schöne Übersicht über das Schaffen der Band. Und auch wenn man die meisten Lieder bereits kennt, so lässt sich doch immer wieder etwas Neues entdecken, was man bisher noch überhört hat oder etwas, was bisher noch gar nicht dagewesen war. Zehn Punkte.

Anspieltipps: American Wheeze, Phyllis Ruth, 24 Hours, Partizan






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