Donnerstag, 29. August 2013

New Model Army – Carnival




New Model Army – Carnival


Besetzung:

Justin Sullivan – vocals, guitar, keyboards, harmonica
Michael Dean – drums, percussion, backing vocals
Nelson – bass, guitar, vocals
Dave Blomberg – guitars, backing vocals
Dean White – guitars, backing vocals


Gastmusiker:

Tobias Unterberg – cello on "Too Close to the Sun"
Ty Unwin – music box on "Bluebeat", strings on "Another Imperial Day"


Label: Attack Attack Records


Erscheinungsdatum: 2005


Stil: Independent, Alternative Rock


Trackliste:

1. Water (4:33)
2. BD 3 (3:32)
3. Prayer Flags (3:53)
4. Carlisle Road (4:06)
5. Red Earth (5:08)
6. Too Close To The Sun (4:03)
7. Bluebeat (5:03)
8. Another Imperial Day (4:53)
9. LS43 (3:55)
10. Island (5:26)
11. Fireworks Night (5:27)

Gesamtspieldauer: 49:58




„Carnival“ heißt das neunte offizielle Studioalbum der britischen Band New Model Army und erschien im Jahr 2005. Und auf diesem Album befinden sich einige tolle Songs, die die Diskographie New Model Armys wahrlich bereichern und keinem Freund der Rock-Musik entgehen sollten.

Es beginnt mit „Water“ einer sehr rockigen Nummer, die so typisch ist für die schnelleren Songs der Band. Gefolgt wird dieser Titel von „BD 3“, der ganz ungewöhnlich für New Model Army mit ein paar Tönen aus dem Keyboard eingeleitet wird, um dann allerdings wieder richtig los zu rocken. „Prayer Flags“ ist eine Mid-Tempo Nummer mit toller Melodie, die besitzt das folgende „Carlisle Road“ ebenfalls, ist zunächst nur sehr viel ruhiger, um im weiteren Verlauf fast atonal los zu krachen, nur um dann wenige Takte später wieder in einen sanfteren Part überzugehen.

Dann folgt mit „Red Earth“ gleich ein, wenn nicht der Höhepunkt des Albums. Der Beginn klingt nach einem Xylophon, wird aber wohl das Keyboard Justin Sullivans sein, da es nicht anders in den Credits vermerkt ist. Eine sehr eindringliche Nummer entwickelt sich nun, die stetig an Kraft und Dynamik gewinnt, kurz eine Pause einlegt, um dann quasi zu explodieren. Ein absoluter Hammer-Song. So muss Rock klingen, um richtig Spaß zu machen.

Und genauso gut geht es mit „Too Close To The Sun“ weiter. Ein Keyboardlauf eröffnet das Lied, welches sich dann ebenfalls zu einem kraftvollen Rock-Song entwickelt. „Bluebeat“ klingt ein wenig nach Jahrmarkt durch seine Glocken- und Harmonika-Klänge, eine ebenfalls sehr melodiöse und schöne Nummer. Danach wird es bei „Another Imperial Day“ erst mal orientalisch, bis Justin Sullivan seinen, hier Sprechgesang, startet und sich ebenfalls wieder ein kraftvoller Rock-Song entwickelt, der immer wieder durch orientalisch klingende Abschnitte angereichert wird.

Es folgen drei weitere richtig gute Songs, die das ganze Album bestens abrunden. Mal etwas ruhiger, mal Mid-Tempo, mal richtig rockig – alles ist dabei und über allem schwebt immer die Eingängigkeit der Stücke. Klasse gelungen.

Fazit: „Carnival“ ist ein tolles Album geworden. „Carnival“ ist ein sehr abwechslungsreiches Album geworden. So macht Rock einfach Spaß. Die Rhythmen packen einen, die Musik ist erfüllt von zündenden Melodien und jedes Lied hat irgendetwas, was man nach dem Hören nicht mehr missen möchte. “Carnival“ von New Model Army ist allen zu empfehlen, die auf melodiösen Rock stehen. Dabei liegt die Betonung allerdings ganz klar auf dem Wort „Rock“, denn nichts anderes ist das hier, was New Model Army abliefern. Das ist kein „Melodic Rock“, das ist Rock, der auch die Melodie nicht vergisst. Klasse gemachte Rock-Musik. Ganz einfach. Elf Punkte.

Anspieltipps: Red Earth, Too Close To The Sun, Bluebeat, Another Imperial Day





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