Montag, 3. Februar 2014

George Winston – December




George Winston – December


Besetzung:

George Winston – piano


Label: Windham Hill Records


Erscheinungsdatum: 1982


Stil: New Age


Trackliste:

1. Thanksgiving (4:08)
2. Jesus, Jesus, Rest Your Head (2:37)
3. Joy (3:16)
4. Prelude (1:16)
5. Carol Of The Bells (4:00)
6. Night - Part One: Snow (1:57)
7. Night - Part 2: Midnight (1:54)
8. Night - Part 3: Minstrels (2:17)
9. Variations On The Kanon By Johann Pachelbel (5:24)
10. The Holly And The Ivy (4:56)
11. Some Children See Him (3:52)
12. Peace (4:02)

Gesamtspieldauer: 39:39



„Legt die CD „December“ von George Winston ein, legt Euch auf das Sofa, schließt die Augen und wartet was passiert!“ Nun, die oder der eine oder andere wird ins Träumen geraten, sich entspannen oder vielleicht eine kleine Gedankenreise beginnen. Wieder andere werden vielleicht auch nur einschlafen, so sehr kann man mit diesem Album George Winstons aus dem Jahr 1982 relaxen – sogar bis in den Schlaf hinein, was hier allerdings nicht unbedingt etwas Negatives bedeuten soll.


Die Platte enthält traditionelle Arrangements oder Werke, die George Winston inspirierten und die er zu seiner Musik machte, zu ganz sanfter Piano-Musik, die hier so herrlich leicht und schwebend dargeboten wird. Das Album, der dritte Teil einer Trilogie, die sich mit den beiden kälteren Jahreszeiten Herbst und Winter beschäftigt, gilt dabei mit als ein Grundstein des aufkommenden New Age. Und der Umstand der Zugehörigkeit zu diesem Genre, kann der Platte auch vor allem gegen Ende hin wahrlich nicht abgesprochen werden. Hier wird es dann immer sanfter, leiser und auch minimalistischer. Dabei ist es ein wenig überraschend, dass alle Lieder, trotz des Albumnamens „December“, einen religiösen Titel tragen, der allerdings auf den Ursprung der jeweiligen Nummern zurückgeht.

Einige unglaublich schöne Kompositionen hält die CD für den Hörer parat. Das beginnt gleich mit dem melancholischen Eröffnungsstück „Thanksgiving“. Weite Landschaften eröffnen sich hier dem Hörer vor dem geistigen Auge, schneebedeckt und verlassen, alles klingt sehr sehnsüchtig und ein wenig traurig. Ganz anders das Stück „Joy“, welches entsprechend seinem Namen eine gewisse Freude ausstrahlt und Optimismus sowie Aufbruchsstimmung vermittelt. Und dann ist da natürlich noch das „Meisterwerk“ des Albums „Carol Of The Bells“. Wunderschöne, mal fließende, dann wieder perlende Pianoklänge bahnen sich hier den Weg zum Ohr des Hörers. Musik zum Eintauchen.

Fazit: Wer Musik zum Entspannen sucht, dem sei diese Platte wärmstens empfohlen. Viele schöne Stücke beinhaltet das Album, welches bestens für den Abend geeignet ist, um den Tag nochmals Revue passieren zu lassen. Nicht alles kann dabei zwar durchweg überzeugen, denn wenn es zu minimalistisch wird, kann einen durchaus auch wirklich der Schlaf beim Hören übermannen. Aber das passiert wohl vielen Menschen während einer Meditation – und genau das hört man hier auch, Musik zum Meditieren und Ins-sich-gehen. Neun Punkte.

Anspieltipps: Thanksgiving, Carol Of The Bells



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