Mittwoch, 5. Februar 2014

Mike Scott – Still Burning




Mike Scott – Still Burning


Besetzung:

Mike Scott – vocals, guitar, piano, harmonium, mellotron, rd500, bellzouki


Gastmusiker:

Chris Bruce – guitar, electric guitar
James Hallawell – hammond organ, wurlitzer
Bill Hawkes – viola
Peter Lale – viola
Preston Heyman – percussion
Steve Holley – drums
Paul Kegg – cello
Jim Keltner – drums, tambourine, shaker
Martin Loveday – cello
Ian McNabb – background vocals, falsetto
Perry Montague-Mason – violin
Will Gibson – violin
Boguslav Kostecki – violin
Pino Palladino – bass guitar
Brian Stanley – bass
Gavyn Wright – violin
Memphis Horns, Kick Horns – horns
Nick Ingham – orchestration
Isobel Griffiths – fixer
Denise Johnston – backing vocals


Label: Chrysalis Records


Erscheinungsdatum: 1997


Stil: Rock


Trackliste:

1. Questions (4:51)
2. My Dark Side (3:59)
3. Open (2:56)
4. Love Anyway (6:43)
5. Rare, Precious And Gone (4:06)
6. Dark Man Of My Dreams (4:17)
7. Personal (2:15)
8. Strawberry Man (3:31)
9. Sunrising (5:00)
10. Everlasting Arms (2:54)

Gesamtspieldauer: 40:32




Eine richtig gute Rock-Scheibe gilt es heute vorzustellen. Diese stammt von Mike Scott, seines Zeichens Schotte und Frontman der schottisch-irischen Band „The Waterboys“. „Still Burning“ ist dabei seine zweite und bisher letzte Solo-Platte aus dem Jahr 1997. Diese ist angefüllt mit tollen Rock-Songs, die grooven, rocken und ohne Umschweife ins Ohr gehen und sich dort auch längerfristig festsetzen.

Zehn Lieder befinden sich auf der Platte, die keine Ausfälle beinhaltet. Alles wirkt und klingt. Mal ist das wie bei dem genialen „My Dark Side“ etwas düsterer angelegt, aber was will man schon bei solch einem Lied-Titel auch anderes erwarten? Dunkle und schwere Gitarren erfüllen den Raum und klingen dabei überaus melodiös und eingängig. Klasse gelungen hier auch der Mellotron-Einsatz. Dann wird es akustisch mit „Open“ und erneut klingt das Ganze überaus harmonisch, sodass auch die sanfteren Passagen auf der Platte zu überzeugen wissen.

Dann wiederum wird es sogar fast schon orchestral mit „Love Anyway“. Streicher sind hier bei dieser Nummer allgegenwärtig und wieder bleibt festzuhalten, das Gespür für die eingängige Melodie kann man Mike Scott garantiert nicht absprechen. Weiterer Höhepunkt ist sicherlich das in sich bereits sehr abwechslungsreiche „Strawberry Man“, welches aus rockigeren und dann wieder groovigeren Passagen aufgebaut ist und zudem einen perfekt gesetzten Break aufweist. Einfach gute und mitreißende Musik. Dazu gesellt sich der Umstand der großen Variabilität in der Musik des Schotten allgemein. Obwohl die einzelnen Titel meist im Mid-Tempo angesiedelt sind, kommt hier nie auch nur der Hauch von Langeweile auf, die Lieder unterscheiden sich deutlich voneinander und das verbindende Element ist dabei immer die Stimme des Mike Scott.

Fazit: Eine Platte gegen die Monotonie hat Mike Scott hier mit „Still Burning“ vorgelegt. Irgendwie auch ein „Gute-Laune-Album“, welches einem ein Lächeln auf das Gesicht zaubert, wenn man auf gut gemachte Rock-Musik steht. Die Platte ist leider nicht allzu bekannt. Schade eigentlich, denn hierfür könnten sich garantiert viele Musikhörer begeistern. Elf Punkte.

Anspieltipps: My Dark Side, Love Anyway, Strawberry Man



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