Freitag, 13. Juni 2014

ZZ Top – Fandango!




ZZ Top – Fandango!


Besetzung:

Billy Gibbons – guitar, vocals
Dusty Hill – bass guitar, keyboards, vocals
Frank Beard – drums, percussion


Label: Warner Brother Records


Erscheinungsdatum: 1975


Stil: Rock, Blues Rock


Trackliste:

1. Thunderbird (4:10)
2. Jailhouse Rock (1:56)
3. Backdoor Medley: Backdoor Love Affair; Mellow Down Easy; Backdoor Love Affair No. 2; Long Distance Boogie (9:52)
4. Nasty Dogs And Funky Kings (2:44)
5. Blue Jeans Blues (4:44)
6. Balinese (2:37)
7. Mexican Blackbird (3:06)
8. Heard It On The X (2:26)
9. Tush (2:17)

Gesamtspieldauer: 33:51




„Fandango!“ heißt das vierte Studioalbum von ZZ Top. Ein reines Studioalbum ist die Platte dabei jedoch nicht, da es sich bei der ehemaligen ersten Seite der Scheibe um einen Konzertmitschnitt handelt, also um ein Live-Album. Auf der zweiten Seite befinden sich dann sechs neue Titel der Band.

ZZ Top ist sicherlich eine klasse Live-Band, das wird aus den Aufnahmen der drei ersten Titel ersichtlich und auch hörbar. Das Publikum wird eingefangen und die drei Musiker rocken mitreißend. Dabei werden die Titel variiert und das Publikum in den Ablauf selbiger immer wieder mit einbezogen. Da groovt es und man muss einfach mitwippen.

Die zweite Seite hält dann auch einige „Schmankerln“ für den Hörer parat. Allen voran natürlich „Tush“, eine zwar viel zu kurze, dennoch unglaublich kraftvolle Nummer, die rockt und groovt und alles in sich trägt, was einen tollen Rock-Song ausmacht. Sicherlich einer der besten Titel von ZZ Top überhaupt und ein fester Bestandteil bei den Konzerten der US-Amerikaner. Auch „Nasty Dogs And Funky Kings” und „Heard It On The X” fallen in die Kategorie des schnellen und eingängigen Rocks. Schnörkellos wird hier das Lied vorangetrieben, zur Freude aller Rock-Fans. „Blue Jeans Blues” und „Mexican Blackbird” sind Blues-Titel, wobei „Blue Jeans Blues” so unfassbar langsam eingespielt wurde, dass man denkt, die Zeit scheine still zu stehen.

Fazit: Wie nicht anders zu erwarten, gibt es auch auf „Fandango!“ jede Menge Blues-Rock von den drei Texanern zu hören. Ganz einheitlich ist die Platte dabei jedoch nicht, denn diese Zusammensetzung aus Live-Aufnahme und Studio-Einspielung wirkt etwas ungewöhnlich und hätte irgendwie zwei verschiedene und ausgedehntere Veröffentlichungen verdient gehabt. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Tush



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