Freitag, 12. September 2014

Family - The Best Of Family




Family – The Best Of Family


Besetzung:

Roger Chapman – vocals, harmonica, tenor saxophone, percussion
John "Charlie" Whitney – guitars, sitar, keyboards
Jim King – saxophones, harmonica, tin whistle, piano, vocals
Ric Grech – bass, violin, cello, vocals
Harry Ovenall – drums, percussion
Rob Townsend – drums, percussion
John Weider – bass, guitar, violin
John "Poli" Palmer – keyboards, flute, vibraphone, synthesisers
John Wetton – bass, guitar, vocals
Jim Cregan – bass, guitars
Tony Ashton – keyboards, accordion, mellotron, vocals

Sowie weitere Studiomusiker


Label: Line Music


Erscheinungsdatum: 1994


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

1. No Mule's Fool (3:20)
2. The Weaver's Answer (5:00)
3. Burning Bridges (4:44)
4. Love Is A Sleeper (4:01)
5. Drowned In Wine (4:11)
6. In My Own Time (3:33)
7. Good Friend Of Mine (3:33)
8. My Friend The Sun (4:21)
9. Wheels (4:42)
10. Between Blue And Me (5:05)
11. Blind (4:07)
12. Strange Band (3:15)
13. Some Poor Soul (2:45)
14. Burlesque (4:05)
15. Top Of The Hill (5:40)
16. Boom Bang (3:04)
17. Hometown (3:10)
18. Sweet Desire (3:39)


Gesamtspieldauer: 1:12:13




Sieben Alben veröffentlichten die Briten von Family in den sechs Jahren von 1968 bis 1973. Und diese achtzehn, auf das „The Best Of Family“-Album gepressten Titel, sollen nun also die Crème de la Crème daraus darstellen. Nun, das wird jeder wohl ein wenig anders sehen, was denn nun letztendlich die besten Lieder von Family gewesen sind. Eindeutig Geschmackssache.

Klar, an einem Titel wird man nicht vorbeikommen, „The Weaver's Answer“ ist sicherlich die bekannteste Nummer der Band und einer jener Titel, der sich sofort, beim ersten Hören, im Ohr des Musikhörer festsetzt. Stimmungsmäßig und stilistisch passt sich der Titel an die restlichen siebzehn hier enthaltenen Nummern dadurch an, dass man diese überhaupt nicht vergleichen kann. Beim Musikstil habe ich für die Scheibe Rock, Psychedelic Rock und Progressive Rock angegeben. Das stimmt allerdings nur zum Teil, im Grunde genommen müsste da zusätzlich noch Folk, Pop und auch Jazz – zumindest in Anleihen – stehen. Absolut breit gefächert sind die Musikgenres, die hier auf dieser CD zusammentreffen. Das darf einen auch nicht weiter verwundern, denn schon die Fans damals wurden immer wieder in Erstaunen versetzt, wenn sie die neue Family-Platte auflegten. War das noch die Band vom Jahr zuvor? Oftmals haben die Musiker hier nämlich sehr drastische Stilwechsel vollzogen, sodass wahrlich kein Album dem anderen gleicht.

Besonders herauszuheben an der Musik von Family ist dabei sicherlich die Stimme Roger Chapmans, die sogar Mike Oldfield für sich und seine Kompositionen entdeckte, denn wer kennt nicht „Shadow On The Wall“? Das ist es jedoch nicht alleinig, was die Musik auf dieser Kompilation ausmacht. Es ist auch der Einsatz diverser Instrumente, die eben nicht so häufig in der Rock-Musik zu hören sind und dabei die einzelnen Lieder noch ein wenig an Spannung gewinnen lassen. Und schließlich gibt es da noch die Mannigfaltigkeit in der Musik selbst, die diese Zusammenstellung zu einem nie langweilig werdenden Kleinod werden lässt. Dabei kommen all jene Hörer auf ihre Kosten, die eingängige Melodien und Harmonien jeglicher Art zu schätzen wissen.

Fazit: Ob das jetzt tatsächlich die besten achtzehn Lieder von Family sind, das sollte jeder für sich selbst entscheiden. Festzuhalten bleibt jedoch, dass alle Titel auf der Platte einen gewissen Reiz versprühen, der die Scheibe such heute noch sehr lohnenswert werden lässt. Wer auf nicht immer ganz unkomplizierte Musik steht, die dabei trotzdem nie den Pfad der Melodiösität verliert, der sollte hier unbedingt mal reinhören. Elf Punkte

Anspieltipps: No Mule's Fool, The Weaver's Answer, Burning Bridges



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