Mittwoch, 24. September 2014

Kansas – Masque




Kansas – Masque


Besetzung:

Phil Ehart – drums, percussion
Dave Hope – bass guitar
Kerry Livgren – guitars, keyboards, vocals
Robby Steinhardt – violin, lead vocals (tracks 4, 5, 7, and 8)
Steve Walsh – keyboards, lead vocals
Rich Williams – guitars


Label: Sony Music


Erscheinungsdatum: 1975


Stil: Rock


Trackliste:

1. It Takes A Woman's Love (To Make A Man) (3:08)
2. Two Cents Worth (3:08)
3. Icarus (Borne On Wings Of Steel) (6:04)
4. All The World (7:11)
5. Child Of Innocence (4:37)
6. It's You (2:32)
7. Mysteries And Mayhem (4:19)
8. The Pinnacle (9:45)


Bonus Tracks:

9. Child Of Innocence (Demo Version) (5:07)
10. It's You (Demo Version) (2:41)

Gesamtspieldauer: 48:32



Bei „Masque“ handelt es sich um das dritte Album von Kansas. Das Album fällt zunächst mal wegen seines Covers auf, das ein Bild des italienischen Malers Giuseppe Arcimboldo (1527-1593) zeigt, welches sich im Original im Kunsthistorischen Museum von Wien befindet. Und dann fällt auch gleich etwas auf beim dieses Albums, welches sie schon deutlich von seinen beiden Vorgängern unterscheidet: Auf „Masque“ rocken Kansas!

Von daher ist es einigermaßen schwierig, dieses Album in eines der Musikgenres einzustufen, für die Kansas auch zu Beginn stand, nämlich dem Genre des Progressive Rock. Tatsächlich damit hat „Masque“ nur am Rande etwas gemein. Auf dieser dritten Platte von Kansas wird hauptsächlich gerockt, da werden sehr viel weniger Experimente gefahren als zuvor und auch noch als danach. Kansas standen unter Druck, es sollten Hits produziert werden für das Radio, für die Charts, für Verkaufszahlen.

Ein wenig hört man es diesem Album an, dass die Band nun liefern musste. Die richtig guten und interessanten Ideen wurden vielleicht ein wenig für die folgenden Alben aufgespart oder erst mal unterdrückt. „The Pinnacle“ ist ein progressiver Titel, ganz klar. Und auch ein sehr guter. Was nicht heißen soll, dass der Rest nicht gelungen wäre, aber es ist eben Rock-Musik, die nicht groß heraussticht. Da haben Kansas schon sehr viel Spannenderes veröffentlicht und es gibt auch jede Menge Bands, die sich im Stil „Rock“ doch noch ein wenig besser bewegen.

Trotzdem gehen die Titel auf „Masque“ durchaus schnell ins Ohr. Melodisch und harmonisch ist das alles durchaus. Aber es besitzt nicht diesen Wiedererkennungswert, den manche Titel und Alben in sich tragen.

Fazit: Wer Kansas mag wird dieses Album sowieso lieben. Wer Rock mag, der wird ebenfalls dieses Album mögen. Nur jene, welche Kansas wegen derer progressiven Ansätzen lieben , die dürften hier vielleicht etwas wenige für sich finden. Trotzdem wahrlich keine schlechtes Album -  für Freunde der Musik der 70er sowieso nicht. Neun Punkte.

Anspieltipps: The Pinnacle



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