Samstag, 18. Oktober 2014

Placebo – Without You I’m Nothing




Placebo – Without You I’m Nothing


Besetzung:

Brian Molko – vocals, guitar, bass (tracks 4 and 12)
Stefan Olsdal – bass, guitar, piano (tracks 7 and 9)
Steve Hewitt – drums, percussion


Label: Virgin Records


Erscheinungsdatum: 1998


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. Pure Morning (4:15)
2. Brick Shithouse (3:18)
3. You Don't Care About Us (3:58)
4. Ask For Answers (5:20)
5. Without You I'm Nothing (4:09)
6. Allergic (To Thoughts Of Mother Earth) (3:49)
7. The Crawl (2:59)
8. Every You Every Me (3:34)
9. My Sweet Prince (5:45)
10. Summer's Gone (3:06)
11. Scared Of Girls (3:01)
12. Burger Queen (6:26) [+ Hidden Track "Evil Dildo" (7:08)]

Gesamtspieldauer: 56:48




„Without You I’m Nothing” heißt das zweite Album der Alternative Rock Band Placebo aus London und es erschien im Oktober 1998. Zu hören gibt es darauf zumeist sehr kraftvollen Rock, der groovt und durchaus auch mitzureißen versteht. Eindeutig zuzuordnen sind die Titel natürlich immer Placebo, allein schon aufgrund der sehr markanten Stimme des Brian Molko. Diese wirkt manchmal gerade so, als würde er gleich fürchterlich zu weinen anfangen, was allerdings nichts über die Qualität des Gesangs aussagt. Ein Markenzeichen und dieser bestimmte Wiedererkennungswert sind hier auf jeden Fall gegeben.

Eines der bekanntesten Lieder von Placebo befindet sich ebenfalls auf dem Album: „Every You Every Me”. Rockig und mit diesem gewissen Ohrwurmcharakter ausgestattet, gehört die Nummer sicherlich zu den Höhepunkten von „Without You I’m Nothing”. Einmal gehört, nicht mehr vergessen. Ganz anders verhält es sich mit dem Titel direkt davor: „The Crawl”. Hier klingen Placebo verträumt und auch ein wenig verwunschen. Eine sehr dunkle Stimmung schwebt über dieser Nummer, wobei die Atmosphäre des Albums insgesamt sehr viel heller gestaltet ist. Ebenfalls sehr gelungen, aber nun auch wieder sehr viel rockiger, ist gleich der Opener „Pure Morning”, genau wie die zweite ruhige Nummer der Platte „My Sweet Prince”. Ansonsten gibt es noch jede Menge gut gemachter Alternative Rock Musik zu hören, die manchmal schneller ins Ohr geht, ein anderes Mal ein wenig mehr Zeit dafür benötigt.

Fazit: Interessant ist dieses zweite Album von Placebo auf jeden Fall. Vielleicht nicht ganz so überzeugend, wie noch spätere Veröffentlichungen, da die Höhepunkte dort noch häufiger anzutreffen sind. Songs, die textlich wie musikalisch das qualitative Spektrum der Platte nach unten hin durchstoßen, die gibt es auf „Without You I’m Nothing” nicht. Alles wirkt, macht Spaß beim Zuhören. Kein „Überalbum“ aber beileibe auch keine belanglose Scheibe. Neun Punkte.

Anspieltipps: The Crawl, Every You Every Me



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