Sonntag, 2. November 2014

Seven Mary Three – Rock Crown




Seven Mary Three – Rock Crown


Besetzung:

Jason Ross – lead vocals, guitar
Jason Pollock – lead guitar, vocals
Giti Khalsa – drums
Casey Daniel – bass


Label: Atlantic Records


Erscheinungsdatum: 1997


Stil: Alternative Rock, Post Grunge


Trackliste:

1. Lucky (3:58)
2. Rock Crown (2:46)
3. Needle Can't Burn (What The Needle Can't Find) (2:25)
4. Honey Of Generation (3:55)
5. Home Stretch (3:02)
6. People Like New (3:59)
7. Make Up Your Mind (2:33)
8. Gone Away (2:11)
9. Times Like These (4:36)
10. I Could Be Wrong (3:49)
11. What Angry Blue? (3:34)
12. Houdini's Angels (3:29)
13. This Evenings Great Excuse (4:17)
14. Player Piano (2:25)
15. Oven (6:04)

Gesamtspieldauer: 53:04




„Rock Crown“ nannten die Musiker von Seven Mary Three ihr drittes Album. Veröffentlicht wurde es im Jahr 1997. Überrascht wird man beim Hören dieses Album von dem Umstand, dass die Amerikaner von Seven Mary Three häufig unter dem Genre „Hard Rock“ eingereiht werden. Nun auf „Rock Crown“ hört man sicherlich keinen Hard Rock. Sehr viel eher ist das Alternative Rock und dieser ist auch eher von der nicht ganz harten Sorte. Die meisten Nummern der Scheibe sind sehr gemäßigt und hauptsächlich im langsamen, bis hin zum Mid-Tempo angesiedelt. Zwar rocken die vier Musiker auch auf „Rock Crown“ hin und wieder, doch im Grunde genommen bleibt es bei kurzen Ausflügen in dieses Genre.

Die Melodie steht bei diesem Album deutlich im Vordergrund. Bei jedem Titel. Mitunter erinnert die Musik fast schon an Folk, wenn man nur eine akustische Gitarre und einem ein- bis zweistimmigen Gesang lauscht. Durchaus unterhaltend das Ganze und auch bestens geeignet für Freunde der harmonischen Akkorde. Besonders herauszuheben sind hier drei Titel. Gleich der Opener „Lucky“ ist eine dieser sehr ruhig gehaltenen Nummern, die ziemlich schnell ins Ohr geht und als Single-Auskopplung auch Platz 19 der US-amerikanischen Billboard-Charts erreichte. „Honey Of Generation” ist deutlich flotter und rockiger und klingt so herrlich verwunschen und mystisch, bis denn dann die Gitarren und auch der Gesang ordentlich losschlagen. „What Angry Blue?“ klingt dagegen zunächst fast schon schräg. Der Stimme werden immer wieder die „Mitten“ entfernt, sodass eine Art Telefoneffekt entsteht. Nun und im Refrain, da ist die Nummer fast schon ein Mitgröl-Song mit seinem „Nanana“ im Hintergrundchor. Macht Spaß.

Fazit: Alle Lieder auf „Rock Crown“ haben ihren Reiz, keines fällt gegenüber den anderen großartig ab. Und so legt man die Platte auf, beziehungsweise die CD ein und alles hat hier seine Qualität, die einzelnen Lieder laufen durch und man hat nie das Gefühl an dieser oder jener Stelle mal die „Skip-Taste“ der Fernbedienung drücken zu müssen oder den Arm des Plattenspielers auf den nächsten Titel zu setzen. Zwar mangelt es der Scheibe an so einem herausragenden Titel, wie es auf dem Vorgänger noch „Cumbersome“ war, doch hörenswert ist das durchaus. Neun Punkte.

Anspieltipps: Lucky, Honey Of Generation, What Angry Blue?



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