Samstag, 1. November 2014

XTC – English Settlement




XTC – English Settlement


Besetzung:

Colin Moulding – lead vocals, backing vocals, fretless bass, Fender bass, mini-korg, piano, percussion
Andy Partridge – lead vocals, backing vocals, electric guitar, semi-acoustic electric 12-string guitar, semi-acoustic electric guitar, acoustic guitar, mini-korg, Prophet V, anklung, alto sax, percussion, frog
Dave Gregory – electric 12-string guitar, electric guitars, nylon-string Spanish guitar, semi-acoustic electric 12-string guitar, Prophet V, mini-korg, backing vocals, percussion, piano
Terry Chambers – drums, drum synthesizer, percussion, backing vocals


Gastmusiker:

Hugh Padgham – backing vocals on "Ball And Chain"
Hans de Vente – backing vocals on "It's Nearly Africa"


Label: Virgin Records


Erscheinungsdatum: 1982


Stil: New Wave, Pop


Trackliste:

1. Runaways (4:35)
2. Ball And Chain (4:33)
3. Senses Working Overtime (4:51)
4. Jason And The Argonauts (6:07)
5. No Thugs In Our House (5:10)
6. Yacht Dance (3:57)
7. All Of A Sudden (It's Too Late) (5:22)
8. Melt The Guns (6:34)
9. Leisure (5:02)
10. It's Nearly Africa (3:55)
11. Knuckle Down (4:28)
12. Fly On The Wall (3:19)
13. Down In The Cockpit (5:27)
14. English Roundabout (4:00)
15. Snowman (5:04)

Gesamtspieldauer: 1:12:23



Nun, dieses fünfte Studio-Album mit dem Titel „English Settlement“ stellte für die englische Band XTC im Jahr 1982 endgültig den Durchbruch dar. Ursprünglich als Doppelalbum veröffentlicht, gibt es hier jede Menge New Wave zu hören und zwar von der Art, die nicht sofort und ohne weiteres ins Ohr gehen möchte. Nein, die Musik von XTC zeichnet sich schon immer dadurch aus, dass sie ein wenig „schräg“ klingt. Nichts ist hier sofort so eingängig wie bei vielen anderen Bands des gleichen Genres. Somit bedarf es einiger Durchläufe der Scheibe, bis sich das Ohr diese Tonfolgen zurecht gelegt hat, um sie dann adäquat aufzunehmen und auch genießen zu können.

Doch trotzdem, einen Nachteil hat diese Musik hier von XTC auf „English Settlement“: Sie nervt mit der Zeit! Zum einen liegt das sicherlich an diesem weinerlichen Gesang von Colin Moulding und Andy Partridge, jedoch auch an der Musik selbst. Mit dem Durchlaufen der Lieder scheint deren Niveau ein wenig abzufallen. Vielleicht ist es allerdings auch so, dass das Gehirn nach einer gewissen Zeit einfach nicht mehr „quer“ hören möchte und dann auf Durchzug stellt. Und da kann man dann das Ganze immer und immer wieder ablaufen lassen, jedoch zur zweiten ursprünglichen LP kommt man immer wieder nur nach einer Pause.

Fazit: XTC machten hier New Wave pur, wenn auch nicht diesen radiotauglichen Ableger dieser Musik. Doch, New Wave ist das schon noch. Nun jetzt verspüre ich auch noch den Drang in mir, mich nicht belehren lassen zu wollen. Egal in welcher Richtung. Und Texte mit dem erhobenen Zeigefinger nerven manchmal. Dazu noch Musik, die wirklich braucht, um zünden zu können. Und dieses dann trotzdem nicht schafft. Diese Platte ist sicherlich für alle New Wave Freunde die Offenbarung, da irgendwie speziell. Ich schaffe es jedoch nicht, hier einen irgendwie gearteten Zugang zu finden, obwohl mir auch manches gefällt. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Senses Working Overtime



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