Donnerstag, 1. Januar 2015

Social Distortion – Hard Times And Nursery Rhymes




Social Distortion – Hard Times And Nursery Rhymes


Besetzung:

Mike Ness – lead vocals, guitar
Jonny Wickersham – guitar
Brent Harding – bass guitar
Dave Hidalgo Jr. – drums, percussion


Gastmusiker:

Josh Freese – drums
Danny McGough – hammond organ, piano
Danny Frankel – additional percussion
Kandace Lindsey – backup vocals
Ijeoma Njaka – backup vocals


Label: Epitaph


Erscheinungsdatum: 2011


Stil: Rock


Trackliste:

1. Road Zombie (2:21)
2. California (Hustle And Flow) (4:59)
3. Gimme The Sweet And Lowdown (3:22)
4. Diamond In The Rough (4:34)
5. Machine Gun Blues (3:33)
6. Bakersfield (6:24)
7. Far Side Of Nowhere (3:28)
8. Alone And Forsaken (4:02)
9. Writing On The Wall (5:01)
10. Can't Take it with You (5:01)
11. Still Alive (4:04)

Gesamtspieldauer: 46:55




Wer auf gut gemachten, „ehrlichen“ Rock steht, der oder dem sei das siebte Album von Social Distortion „Hard Times And Nursery Rhymes“ wärmstens ans Herz gelegt. Hier bekommt man sehr geradlinigen Rock zu hören, der schnörkellos aus den Boxen quillt. Die Musik ist dabei nicht zu hart, jedoch handelt es sich bei der Platte um alles andere als ein Soft Rock Album. Gitarrenorientierten Rock gibt es hier zu hören, meistens etwas flotter und durchaus auch mit eingängigen Melodien versehen, jedoch eben keinen Hard Rock.

Eröffnet wird die Platte sogar mit der Instrumentalnummer „Road Zombie“. Überaus ungewöhnlich für ein Rock-Album. Der Titel hat es allerdings gleich ins sich und bereitet den Hörer schon mal auf den weiteren Verlauf der Scheibe vor. Richtig schön treibend, eingängig und zum Mitwippen animierend. Nicht unerwähnt bleiben darf hier natürlich auch die fünfte Nummer „Machine Gun Blues“, eines der bekanntesten Lieder von Social Distortion. Ein wirklich tolles Rock-Lied, absolut mitreißend. Dazu empfehle ich auch das dazugehörige lange Video. Sehr überzeugend gemacht, wenn auch etwas brutal.

Ebenso überaus hörenswert ist das Stück „Alone And Forsaken“. Auch diese Nummer setzt sich unverzüglich im Ohr des Hörers fest und groovt und verbleibt dort dementsprechend lange. Macht einfach Laune. Auch die restlichen Lieder können sich durchaus hören lassen, einen Ausfall gibt es da nicht zu beklagen. Alles hat seine Qualität und wirkt immer auf dieselbe Art: Lass es rocken.

Fazit: Es ist sicherlich kein frickeliger oder vertrackter Rock, den Social Distortion ihren Hörern hier bieten. Die Lieder zünden sofort, ohne lange Anlaufphase. Genau das macht dieses Album auch zu einer guten Scheibe. Einlegen und gute Laune bekommen. Ein wenig mitwippen, an den geeigneten Stellen mitsingen und das im Auto oder in der Badewanne oder auf dem Sofa liegend. Egal wo, „Hard Times And Nursery Rhymes” von Socail Distortion wirkt. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Road Zombie, Machine Gun Blues, Alone And Forsaken



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