Mittwoch, 25. März 2015

Camel – Landscapes




Camel – Landscapes


Besetzung:

Keine Auflistung der einzelnen Musiker


Label: Gama Records


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Progressive Rock, Pop, Rock, Mainstream


Trackliste:

1. Landscapes (2:41)
2. Spirit Of The Water (2:05)
3. Your Love Is Stranger Than Mine (3:23)
4. Beached (3:35)
5. Cloak & Dagger Man (3:54)
6. Skylines (4:21)
7. City Life (4:45)
8. Air Born (5:03)
9. Echoes (7:19)
10. First Light (5:04)
11. Freefall (5:53)
12. Stationary Traveller (5:37)
13. Missing (4:16)
14. Rain Dances (2:52)
15. Reflections (2:48)
16. Sanctuary / Fritha (2:35)
17. Refugee (3:47)
18. The Last Farewell (3:37)

Gesamtspieldauer: 1:13:43




„Landscapes“ ist ein Kompilations-Album der britischen Band Camel. Zusammengestellt wurden Lieder aus den verschiedenen Alben der Band bis 1984. Auf „Landscapes“ kommt es somit zu folgender Aufschlüsselung der einzelnen Lieder:

1. Camel (1973): nicht berücksichtigt
2. Mirage (1974): Freefall
3. The Snow Goose (1975): Sanctuary / Fritha
4. Moonmadness (1976): Spirit Of The Water, Air Born
5. Rain Dances (1977): Skylines, First Light, Rain Dances
6. Breathless (1978): Echoes
7. I Can See Your House From Here (1979): Your Love Is Stranger Than Mine
8. Nude (1981): Landscapes, Beached, City Life, Reflections, The Last Farewell
9. The Single Factor (1982): nicht berücksichtigt
10. Stationary Traveller (1984): Cloak & Dagger Man, Stationary Traveller, Missing, Refugee

Der Fokus auf „Landscapes“ liegt ganz eindeutig auf den etwas später veröffentlichten Alben der Band, als die Progressive Phase in der Musik bereits abgeebbt war. Von daher fragt man sich schon, wie es zu solch einer Zusammenstellung kommen kann, denn die richtig guten Platten ihrer Karriere produzierten Camel am Anfang ihres Weges.

Aber auch hier ist es wie immer, recht machen kann man es dem Hörer nie mit einer Zusammenstellung, da hier jeder seine Favoriten hat und sicherlich den einen oder anderen Lieblingstitel vermissen wird. So zeigt „Landscapes“ immerhin den Weg von Camel auf, von den eher progressiven Tönen, zu doch mehr poppigen Sounds. Dabei bleibt allerdings festzuhalten, dass in den 80er Jahren doch wieder ein paar ganz nette Lieder auf den Alben vertreten waren, die manches, was Ende der 70er Jahre oftmals „in die Hose ging“, wieder relativiert. Camel, alias Andrew Latimer, hatte durchaus noch ein paar ganz nette Ideen auf den späteren Platten, die das Anhören vielleicht doch lohnenswert machen.

Kompilationen mag ich im Grunde genommen nicht. Bei „Landscapes“ muss ich allerdings wirklich mal eine Ausnahme machen, denn wenn man nicht alle Platten der Band besitzt, kann man hier zumindest mal reinhören und vielleicht doch noch die ein oder andere interessante Scheibe für sich entdecken, die dann komplett erworben wird.

Fazit: Sehr viele Titel auf „Landscapes“ sind melodische und eingängige Instrumentalnummern – und da spielt es noch nicht mal eine Rolle, in welchem Jahrzehnt diese entstanden sind, denn viele davon können ungeachtet ihres Alters überzeugen. So bekommt man einen ganz netten Einblick über das Schaffen der Band, der sich durchaus lohnt. Dies ersetzt zwar nicht den Kauf der ersten guten Alben (und auf den Frevel, hier zwei solch Stücke wie „Sanctuary“ und „Fritha“ so zu zerstückeln, möchte ich gar nicht eingehen), jedoch merkt man, dass man auf jene Ende der 70er Jahre getrost verzichten kann. Nun, dann passiert allerdings überraschenderweise noch mal was sehr positives in den 80ern. Hätte ich nicht gedacht. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Landscapes, Spirit Of The Water, Air Born, Stationary Traveller



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