Samstag, 18. Juli 2015

Pete Townshend – Scoop




Pete Townshend – Scoop


Besetzung:

Pete Townshend – vocals, guitar, keyboards


Gastmusiker:

Nicht aufgeführt


Label: InsideOut Music


Erscheinungsdatum: 1983


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

1. So Sad About Us / Brrr (4:44)
2. Squeeze Box (2:27)
3. Zelda (2:25)
4. Politician (3:37)
5. Dirty Water (2:08)
6. Circles (2:10)
7. Piano: Tipperary (1:01)
8. Unused Piano: Quadrophenia (2:33)
9. Melancholia (3:17)
10. Bargain (4:13)
11. Things Have Changed (2:25)
12. Popular (2:28)
13. Behind Blue Eyes (3:29)
14. Magic Bus (4:21)
15. Cache Cache (3:43)
16. Cookin' (3:21)
17. You're So Clever (4:18)
18. Body Language (1:33)
19. Initial Machine Experiments (1:56)
20. Mary (3:19)
21. Recorders (1:18)
22. Goin' Fishin' (2:54)
23. To Barney Kessell (2:01)
24. You Came Back (4:06)
25. Love, Reign O'er Me (4:58)

Gesamtspieldauer: 1:14:59




„Scoop“ ist das erste von bisher insgesamt drei („Scoop“, „Another Scoop“ und „Scoop 3“) Kompilationsalben des Pete Townshend, auf denen der The Who Gitarrist seinen Hörern Demos und auch bisher unveröffentlichtes Material bietet. „Scoop“ selbst, also die erste Veröffentlichung dieser Reihe, erschien im Jahr 1983 und enthält Stücke aus den Jahren 1965 bis 1982.

Diese Scheibe kann aus zwei Gründen interessant sein. Zum einen dann, wenn man alles von Pete Townshend besitzen möchte, zum anderen, wenn man daran interessiert ist, wie sich so mancher Titel in der ursprünglichen Fassung anhört. Diese ist meistens nicht so überzeugend wie die endgültige Fassung, welche dann auf einem The Who Album zu hören ist. Ausnahme hierbei ist gleich der Opener „So Sad About Us“, der auf „Scoop“ in Verbindung mit dem bisher unveröffentlichten Instrumentaltitel „Brrr“ zu hören ist. Die Nummer führt Pete Townshend mit einer persönlichen Ansage ein und das Stück hört sich dann wahrlich sowas von traurig an, dass es die auf dem zweiten Album, „A Quick One“, veröffentlichte Fassung um Längen schlägt.

Auch lässt sich bei einigen Titeln heraushören, welch guter und überzeugender Sänger Roger Daltrey ist. Das Lied „Love, Reign O'er Me“ ist sicherlich eines der besten Stücke überhaupt, welches Pete Townshend in seiner Karriere geschrieben hat und bildet einen würdigen Abschluss der Platte „Quadrophenia“. Auch hier bildet die Nummer das Ende des Albums, jedoch hört man dieses Mal eben Pete Townshend singen. Ein sehr großer Unterschied und ein Vergleich, den Pete Townshend deutlich verliert.

Bleiben noch eine Handvoll Stücke oder aber auch Fragmente, die wirklich neu sind. Diese sind zum Teil witzig und überzeugend, manches Mal merkt man jedoch auch schnell, warum sie es nie auf ein offizielles The Who - oder Pete Townshend Solo Album geschafft haben. Zum Teil also nicht der Rede wert.

Fazit: Nun, „Scoop” ist eher was für absolute Pete Townshend- oder The Who-Fans. Oftmals sind die Unterschiede zur ursprünglichen Version gar nicht so groß und sie unterscheiden sich dann eben zum Beispiel hauptsächlich im Gesang. Aber natürlich, wenn jemand jeden Schnipsel von Pete Townshend besitzen möchte, dann lohnt sich diese ursprüngliche Doppel-LP natürlich schon. Aber wohl auch nur dann. Acht Punkte.

Anspieltipps: Piano: Tipperary, Unused Piano: Quadrophenia



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