Freitag, 17. Juli 2015

Peter Hammill – The Love Songs




Peter Hammill – The Love Songs


Besetzung:

Peter Hammill – vocals, guitar, keyboards


Gastmusiker:

Nic Potter – bass
Hugh Banton – keyboards
Manny Elias – drums
Helen Copp – drums
John Ellis – guitar
Robert Fripp – guitar
Stuart Gordon – violin
David Lord – synthesizer


Label: Virgin Records


Erscheinungsdatum: 1984


Stil: ArtPop, ArtRock


Trackliste:

1. Just Good Friends (3:54)
2. My Favourite (3:00)
3. Been Alone So Long (5:01)
4. Ophelia (3:08)
5. Again (3:34)
6. If I Could (5:00)
7. Vision (3:15)
8. Don't Tell Me (4:39)
9. The Birds (3:40)
10. This Side Of The Looking Glass (6:57)

Gesamtspieldauer: 42:15




Es gibt Platten, die braucht man im Grunde genommen überhaupt nicht. Eine davon ist „The Love Songs“ von Peter Hammill aus dem Jahr 1984. Zu hören gibt es darauf zehn Lieder, die alle bereits auf vorherigen Platten veröffentlicht worden waren. Es handelt sich bei dem Album also um eine Kompilation, eine Zusammenstellung von Liedern, in denen es um das Thema „Liebe“ geht.

Die Nummern wurden alle überarbeitet, neu abgemischt und auch mit einer neuen Gesangslinie versehen – außer der Titel „Been Alone So Long“, bei welchem die ursprüngliche Gesangsspur weiter Verwendung fand. Nun, ansonsten gibt es über dieses Album im Grunde genommen nicht viel zu sagen. Die Lieder kennt man, die Überarbeitung hört sich eher überflüssig als erforderlich an und man weiß keineswegs, warum Peter Hammill diese Platte unbedingt veröffentlichen musste.

Fazit: Ob die neu eingespielten Titel jetzt besser klingen, das sei hier mal sehr in Frage gestellt. Eine andere Frage, die sich stellt ist jene, wer solch ein Album braucht? Hierauf ist eher Pop als Progressive Rock zu hören, wofür Peter Hammill eigentlich steht. Wer die Musik des Engländers besitzt, die oder der besorgt sich sowieso die ursprünglichen Platten. Die Lieder sind schöne Stücke, stehen jedoch nicht stellvertretend für die Musik des Peter Hammill und hätten so auch nicht mehr unbedingt veröffentlicht werden müssen. Von daher haben die Lieder eigentlich mehr Punkte verdient, das Album selbst, nun das ist einfach irgendwie sehr überflüssig. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Again, The Birds



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