Samstag, 26. September 2015

Iron Maiden – The Number Of The Beast




Iron Maiden – The Number Of The Beast


Besetzung:

Bruce Dickinson – lead vocals
Dave Murray – guitar
Adrian Smith – guitar
Steve Harris – bass guitar
Clive Burr – drums


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1982


Stil: Heavy Metal


Trackliste:

1. Invaders (3:24)
2. Children Of The Damned (4:35)
3. The Prisoner (6:03)
4. 22 Acacia Avenue (6:37)
5. The Number Of The Beast (4:51)
6. Run To The Hills (3:54)
7. Gangland (3:49)
8. Total Eclipse (4:25)
9. Hallowed Be Thy Name (7:12)

Gesamtspieldauer: 44:53




„The Number Of The Beast“ nannte die britische Heavy-Metal-Band Iron Maiden ihr drittes Studioalbum, welches im März 1982 veröffentlicht wurde. Der neue Sänger hieß nun Bruce Dickinson und die Scheibe wurde im Laufe der Jahre zu einem Klassiker und gilt bei vielen Fans der Band als die beste, die Iron Maiden jemals veröffentlicht hat.

Nun und das, was die beiden Gitarristen Dave Murray und Adrian Smith hier zusammen mit ihren Bandkollegen auf Platte pressten, das ist es wahrlich wert gehört zu werden – wenn man denn auch mal auf die etwas härteren Töne in der Musik steht. Ein phantastisches Gitarren-Solo reiht sich hier an das nächste, „The Number Of The Beast“ ist eine Vollgasveranstaltung, bei der auch Bassist Steve Harris sowie Drummer Clive Burr alles perfekt auf den Punkt bringen. Ergänzt wird das Ganze durch die überzeugende Rock-Stimme des Bruce Dickinson und fertig ist das begeisternde Heavy Metal Album.

„Begeisternd auch deswegen, da die Musik hier einfach klingt“ – mitunter muss solch eine Phrase einfach mal herhalten, um zu sagen, dass alles passt. Die Musik auf der Scheibe ist kein stumpfes „Geschrammel“, nur um schnell und laut zu wirken oder sich so anzuhören. Nein, die einzelnen Titel wurden durchaus mit wunderschönen Melodien von den Musikern ausgestattet, wodurch diese noch begeisternder klingen. Viele der Lieder auf „The Number Of The Beast“ entwickeln sich im Laufe der Zeit zu wahren Ohrwürmern, die nachhallen und dem Innern einfach nicht mehr verloren gehen. Die Platte steckt voller Dynamik, wirkt durchdacht und trotzdem keineswegs in Richtung Stadion-Rock abdriftend. Klar wollten die Musiker mit der Scheibe Erfolg haben, wer will das nicht? Aber die Musik von Iron Maiden klingt hier an keiner Stelle anbiedernd – und das ist gut so.

Fazit: Ein sicherlich wegweisendes Album ist Iron Maiden mit „The Number Of The Beast“ gelungen. Wegweisend für das Genre des Heavy Metal. Die Musik ist mitreißend und überzeugt immer wieder. Inhaltlich geht es jetzt mal mehr um den Teufel, als um die Liebe. Auch irgendwie eine Wohltat, allein schon wegen der Abwechslung und man hört kein „Oh, I love you and I hope you love me too“.Nun, „The Number Of The Beast“ ist ein Heavy Metal Album, man hört härteren Rock, ausgestattet mit einnehmenden Melodien. Das lohnt sich sehr, wenn man ein Ohr dafür hat. Elf Punkte.

Anspieltipps: 22 Acacia Avenue, Hallowed Be Thy Name



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