Sonntag, 4. Oktober 2015

The Dandy Warhols – Thirteen Tales From Urban Bohemia




The Dandy Warhols – Thirteen Tales From Urban Bohemia


Besetzung:

Courtney Taylor-Taylor – vocals, guitar
Peter Holmström – guitar
Zia McCabe – keyboards
Brent DeBoer – drums, backing vocals


Gastmusiker:

Phil Baker – double bass
Meg Bobbitt – additional vocals
Vince DiFiore – trumpet
Erik Gavriluk – organ
Joe Kaczmarek – organ
Eric Matthews – trumpet
Anton Newcombe – guitar
Troy Stewart – slide guitar
D.J. Swamp – scratching


Label: Capitol Records


Erscheinungsdatum: 2000


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. Godless (5:20)
2. Mohammed (5:20)
3. Nietzsche (5:40)
4. Country Leaver (3:22)
5. Solid (3:08)
6. Horse Pills (3:25)
7. Get Off (3:11)
8. Sleep (5:57)
9. Cool Scene (4:07)
10. Bohemian Like You (3:31)
11. Shakin' (3:55)
12. Big Indian (3:34)
13. The Gospel (5:36)

Gesamtspieldauer: 56:11




Musik kann so unfassbar mystisch sein. Irgendwie, wie alles auf der Welt, wenn man sich nur darauf einlassen kann. Da hat man ein Album schon sehr lange, bald eineinhalb Jahrzehnte. Dann fährt mit dem Auto, es regnet, die Blätter der Bäume beginnen sich zu verfärben, es wird langsam dunkel, im Player läuft gerade „Thirteen Tales From Urban Bohemia“ von den Dandy Warhols und plötzlich spielt diese Band „Sleep“. Dieser Titel befindet sich auf dem dritten Album der US-Amerikaner aus Portland, Oregon, welches im August 2000 veröffentlicht wurde.

Okay, dieses Lied, weswegen die Dandy Warhols auch diesen Status erreichten, dieses Lied aus der Werbung, das ist ganz nett. Jedoch wäre es niemals jenes, weswegen ich diese Platte kaufen würde, die ich auch mal wieder zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Es ist niemals dieses Lied, was diese Platte ausmacht, die so viel vielschichtiger ist. Die Dandy Warhols klingen am überzeugendsten, wenn sie sie ruhig, langsam und irgendwie bedacht klingen. Das ist dann wirklich sehr intensiv und eindringlich.

Die Band klingt auch keineswegs amerikanisch, sondern irgendwie „very British“. Dabei ist die Musik sehr abwechslungsreich, überzeugt immer wieder. Alternative Rock und zugegebenermaßen auch manchmal Pop hört man auf „Thirteen Tales From Urban Bohemia“. Dies allerdings immer sehr überzeugend, in allen seinen Ausprägungen. Na und Psychedelic Rock ist das schon mal gar nicht, was man hier zu hören bekommt. So startete die Band zumindest.

Viele der Melodien der Dandy Warhols treffen, werden zu Freunden, zu Bekannten, die man immer wieder gerne aufsucht. Somit macht das Album durchaus immer Spaß, vor allen an den Stellen, an denen es nicht für eine Werbung geeignet war.

Fazit: Wirklich eingängigen und überzeugenden Alternative Rock bieten die Dandy Warhols ihren Zuhörern. Die Slide Guitar kommt bei manchem Lied hinzu. Macht nichts, die Band klingt sehr viel europäischer, als amerikanisch. Es gibt einiges auf „Thirteen Tales From Urban Bohemia“ zu entdecken. Lohnt sich. Elf Punkte.

Anspieltipps: Godless, Mohammed, Sleep



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