Sonntag, 24. Januar 2016

Marianne Faithfull – Broken English




Marianne Faithfull – Broken English


Besetzung:

Marianne Faithfull – vocals


Gastmusiker:

Barry Reynolds – guitar
Joe Mavety – guitar
Steve York – bass
Terry Stannard – drums
Dyan Birch – background vocals
Frankie Collins – background vocals
Jim Cuomo – saxophone
Isabella Dulaney – background vocals
Guy Humphries – guitar
Morris Pert – percussion
Darryl Way – violin
Steve Winwood – keyboards


Label: Island Records


Erscheinungsdatum: 1979


Stil: Rock, Pop, New Wave


Trackliste:

1. Broken English (4:35)
2. Witches' Song (4:43)
3. Brain Drain (4:13)
4. Guilt (5:05)
5. The Ballad Of Lucy Jordan (4:09)
6. What's The Hurry (3:05)
7. Working Class Hero (4:40)
8. Why'd Ya Do It (6:45)

Gesamtspieldauer: 37:18




Marianne Faithfull hat eine ganze Reihe von Alben veröffentlicht. Das startete 1964 mit „Come My Way“ und die letzte Scheibe bisher, wurde 2014 unter den Titel „Give My Love To London“ veröffentlicht. Ihre erfolgreichste Platte unter diesen insgesamt einundzwanzig Studioalben war „Broken English“ aus dem Jahr 1979, ursprünglich veröffentlicht auf Island Records.

Ich glaube, es gibt hauptsächlich drei Gründe, warum man Marianne Faithfull heute noch kennt. Einer ist sicherlich das Lied „The Ballad Of Lucy Jordan“, die zweite ihre Liaison mit Mick Jagger und die dritte ihre Beteiligung an dem Metallica Song „The Memory Remains“. Nun, der Titel „The Ballad Of Lucy Jordan“ befindet sich auch auf diesem siebten Album der Engländerin und ist zweifelsfrei auch einer der Höhepunkte dieses Albums. Ein guter und eingängiger Pop-Song, der durch eine etwas ungewöhnliche Instrumentierung eine ganz eigene Atmosphäre transportiert.

Ebenfalls noch gelungen ist das John Lennon Cover „Working Class Hero“ sowie der ebenfalls sehr eingängige Titel „Guilt“. Ein Lied, welches bei den ersten Malen des Hörens irgendwie noch unscheinbar wirkt, aber rasant wächst, mit jedem weiteren Durchgang. Besonders hervorzuheben ist dabei der relativ lange „Abspann“ des Liedes, welches mit einem schönen Saxophon-Solo aufwartet.

Nun, was bleibt noch von dieser Scheibe? Natürlich der Gesang der Marianne Faithfull, der so schon etwas Besonderes darstellt. Dieser wirkt irgendwie rau und zerbrechlich zugleich. „Besonders“, das wiederum sind jedoch nicht alle Titel auf „Broken Englisch“. Viele Nummern sind ein wenig zu „normal“, können dadurch auch nicht sonderlich überzeugen. Bei diesen Liedern ist es dann nur die Stimme der Marianne Faithfull, die einen, ein klein wenig größeren Eindruck hinterlässt.

Fazit: Ein ganz nettes Pop-Album ist „Broken English“ von Marianne Faithfull geworden. Darauf befindet sich nichts, was man unbedingt mal gehört haben sollte, allerdings doch auch Lieder, die das Herz der Pop-Fans sicher ein wenig erwärmen können. Eingängige und sanfte Nummern, dominiert von der außergewöhnlichen Stimme der Marianne Faithfull. Acht Punkte.

Anspieltipps: Guilt, The Ballad Of Lucy Jordan, Working Class Hero



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