Samstag, 23. Januar 2016

Snow Patrol – Up To Now




Snow Patrol – Up To Now


Besetzung:

Gary Lightbody – lead vocals, rhythm guitar
Jonny Quinn – drums, percussion
Nathan Connolly – lead guitar, backing vocals
Paul Wilson – bass guitar, backing vocals
Tom Simpson – keyboards, samples
Mark McClelland – bass guitar


Label: Fiction Records


Erscheinungsdatum: 2009


Stil: Alternative Rock, Alternative Pop


Trackliste:

CD1:

1. Chocolate (3:02)
2. Chasing Cars (4:27)
3. Crack The Shutters (3:22)
4. Set The Fire To The Third Bar (3:24)
5. Crazy In Love (4:25)
6. Just Say Yes (4:42)
7. Batten Down The Hatch (3:29)
8. You're All I Have (4:34)
9. Hands Open (3:17)
10. Cartwheels (4:09)
11. The Planets Bend Between Us (4:03)
12. Ask Me How I Am (2:36)
13. On/Off (2:42)
14. Making Enemies (4:21)
15. Run (Live) (5:04)


CD2:

1. Take Back The City (4:42)
2. Shut Your Eyes (3:17)
3. An Olive Grove Facing The Sea (2009 Version) (4:59)
4. Run (5:57)
5. Give Me Strength (3:24)
6. Signal Fire (4:27)
7. Spitting Games (3:48)
8. Open Your Eyes (5:40)
9. Dark Roman Wine (4:17)
10. Fifteen Minutes Old (3:09)
11. You Are My Joy (3:46)
12. The Golden Floor (3:19)
13. Starfighter Pilot (3:20)
14. PPP (3:25)
15. Chasing Cars (Live) (5:16)

Gesamtspieldauer: CD1 (57:44) & CD2 (1:02:54): 2:00:38




Snow Patrol ist eine Alternative Rock Band aus Nordirland. Im Jahr 2009 veröffentlichten die Musiker ihr erstes „Best Of…“-Album unter dem Titel „Up To Now“. Darauf zu hören sind Titel aus den ersten fünf Studio-Alben der Band, sowie Nummern von der „The Reindeer Section“, einer Art schottischer Supergroup, die unter Federführung des „Snow Patrol-Kopfes“ Gary Lightbody in den Jahren 2001 und 2002 aktiv war. Schließlich gibt es allerdings auch noch drei unveröffentlichte Titel, also ganz neue Lieder, von denen „Just Say Yes“ sogar als Single zur Promotion des Albums veröffentlicht wurde.

Bei der Veröffentlichung der Scheibe wurde diese nicht als “Greatest Hits” Album beschrieben, da sich auf der Platte eben auch jede Menge Lieder befinden, die niemals als Single veröffentlicht wurden und somit auch keine Hits im eigentlichen Sinne darstellen. Vielmehr wurde „Up To Now“ als ein Album beschrieben, welches die Lieder enthält, die die Band am meisten mag. Und wie es immer in solchen Fällen ist, dies muss nicht unbedingt auch dem eigenen Geschmack entsprechen. Jedoch haben sie eine, wohl für alle ganz annehmbare Auswahl getroffen.

„Up To Now“ enthält eine Ansammlung von, mag es Alternative Rock oder auch Alternative Pop sein, sehr eingängigen Liedern. Diese Aussage trifft auf praktisch jeden dieser dreißig Titel zu, die allesamt sehr melodiös sind. Meistens ist die Stimmung eine eher ruhige, irgendwie nachdenkliche. Wirklich nur manchmal wird das Tempo etwas stärker angezogen, sodass man in diesen Fällen dann auch wirklich von Rock-Musik sprechen kann. Ansonsten ist das wirklich eher Pop. Sehr weich ist sie ansonsten, die Musik von Snow Patrol. Man legt die Scheibe ein und lauscht diesen sanften und unaufgeregten Klängen, kommt zur Ruhe, schnauft durch. Manchem Hörer mag das vielleicht aber sogar zu weichgespült klingen, die Gefahr besteht bei dieser Musik durchaus. Allerdings haben die Nordiren, die inzwischen in Dundee Schottland beheimatet sind, hier dreißig Titel zusammengestellt, von denen mindestens zehn das Zeug dazu haben, wirklich lange hängen und haften zu bleiben. Einige Nummern haben hier wahrlich starken Ohrwurmcharakter. Auch wenn es hauptsächlich weiche Nummern sein, das Gefühl der Langeweile mag hier gerade aus deswegen nicht aufkommen. 

Fazit: Manchmal muss man eine Platte, ein Album einfach mit „schön“ umschreiben. Ich mache das jetzt bei „Up To Now“, weil diese Scheibe so eingängig ist, so gut unterhält. Klar ist diese Musik weich, jedoch überschreitet sie niemals diesen schmalen Grat hin zum Kitsch. Kritisieren könnte man allerdings das Marketing, welches es irgendwie nötig zu haben scheint, „Greatest Hits“-Lieder, denn diese Titel enthält das Album natürlich auch und neue Nummern gemeinsam zu veröffentlichen, um auch die Besitzer der regulären Studioalben dazu zu bewegen, diese Scheibe zu kaufen – ohne dafür sehr viel neues Material ihrer Band zu hören. Aber viele Fans möchten eben alles von ihrer Band besitzen… Ein schönes Album bleibt es trotzdem. Elf Punkte.

Anspieltipps: Chasing Cars, Shut Your Eyes, Run



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