Sonntag, 3. Januar 2016

Phantom Planet – Phantom Planet




Phantom Planet – Phantom Planet


Besetzung:

Alex Greenwald – lead vocals, guitar
Sam Farrar – bass guitar, backing vocals
Jacques Brautbar – rhythm guitar
Darren Robinson – lead guitar
Jason Schwartzman – drums


Gastmusiker:

Dean Keller – saxophone on "Big Brat" and "You're Not Welcome Here"
Bill Racine – additional saxophone on "Big Brat"


Label: Epic Records


Erscheinungsdatum: 2004


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. The Happy Ending (3:18)
2. Badd Business (2:16)
3. Big Brat (3:21)
4. 1st Things 1st (2:51)
5. Making A Killing (2:41)
6. You're Not Welcome Here (3:27)
7. By the Bed (3:41)
8. Knowitall (4:01)
9. Jabberjaw (3:13)
10. After Hours (2:44)
11. The Meantime (3:43)


Bonus Tracks:

12. California (3:13)
13. Lonely Day (3:40)
14. Anthem (4:20)
15.Our Darkest Hour (3:02)

Gesamtspieldauer: 49:37




„Phantom Planet“ ist eine Alternative Rockband aus Los Angeles, die 1994 gegründet wurde und in den Jahren 1998 bis 2008 insgesamt vier Studioalben veröffentlichte. Dieses hier ist die dritte Scheibe der Band und wurde interessanter Weise leidglich unter dem Band-Namen „Phantom Planet“ bei Epic Records herausgebracht. Zu hören gibt es hier Alternative Rock, der durchaus auch mal in den Grenzbereich zwischen Rock und Pop eintaucht, ohne dabei jedoch platt und anbiedernd zu wirken.

Zwar sind die Titel der Band auch eingängig und häufig auch sehr melodiös, trotzdem experimentieren die Jungs hier durchaus mit ihrer Musik. Das bedeutet, neben den immer wieder vorhandenen Harmonien gibt es auch mal Klänge, die gar nicht mehr so harmonisch klingen, sondern eher schräg und verschroben. Das wertet die Musik der fünf US-Amerikaner allerdings durchaus auf, macht sie interessanter und lässt sie sich ein wenig und an manchen Stellen vom radiotauglichen Mainstream entfernen.

Das Tempo, welches Phantom Planet seinen Lieder verordnet hat, liegt hauptsächlich im Mid-Tempo bis hin zum geradlinigen und schnelleren Rock. Richtig sanft klingt die Band im Grunde genommen nie. Der Sound stimmt auch, die Scheibe ist perfekt abgemischt und da geht auch beim lauterem Hören nichts verloren, was diese Platte noch ein wenig lohnender werden lässt. Überhaupt gibt es hier wenig zu meckern. Die einzelnen Stücke zünden ziemlich schnell und dass die Musiker nicht genug Material hatten und irgendwelche B-Ware mit hinzupackten, kann man sicherlich auch nicht behaupten. Sogar eher das Gegenteil ist der Fall, da dem Album inzwischen noch vier Zugaben beigemischt wurden, die sich qualitätsmäßig perfekt in die anderen Songs einreihen und somit „Phantom Planet“ von Phantom Planet sogar noch mal aufwerten.

Fazit: Guten und überzeugenden Alternative Rock gibt es bei Phantom Planet zu hören. Das ist kein 08/15 Rock, sondern die Band hat ihren ganz eigenen, rauen und doch melodischen Stil, der die Musik von Phantom Planet noch ein wenig reizvoller werden lässt. Im Grunde genommen für jede Hörerin beziehungsweise jeden Hörer etwas, welche auf gut gemachten und nicht ganz alltäglichen Rock stehen. Zehn Punkte.

Anspieltipps: You're Not Welcome Here, California, Anthem



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