Samstag, 2. Januar 2016

Live – Mental Jewelry




Live – Mental Jewelry


Besetzung:

Edward Kowalczyk – lead vocals, acoustic guitar
Chad Taylor – guitar, vocals
Patrick Dahlheimer – bass, vocals
Chad Gracey – drums, percussion, vocals


Label: Radioactive Records


Erscheinungsdatum: 1991


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. Pain Lies On The Riverside (5:11)
2. Operation Spirit (The Tyranny Of Tradition) (3:18)
3. The Beauty Of Gray (4:14)
4. Brothers Unaware (4:45)
5. Tired Of "Me" (3:26)
6. Mirror Song (3:38)
7. Waterboy (3:07)
8. Take My Anthem (4:37)
9. You Are The World (4:24)
10. Good Pain (5:39)
11. Mother Earth Is A Vicious Crowd (4:10)
12. 10,000 Years (Peace Is Now) (5:09)

Gesamtspieldauer: 51:42




Im Jahr 1991 veröffentlichter die US-amerikanische Rock Band Live ihr erstes Studioalbum unter dem Namen „Mental Jewelry“. Gut gemachten und eingängigen Alternative Rock hört man darauf, der bereits darauf hindeutet, welches sehr überzeugende Album die Yorker aus Pennsylvania als nächstes veröffentlichen werden. „Throwing Copper“ sollte dies dann heißen und „Mental Jewelry“, das Debut, stellt irgendwie die Voraussetzung für das Nachfolgealbum dar.

„Mental Jewelry“ ist noch nicht so genial wie sein Nachfolger. Die einzelnen Titel beziehen dabei sich häufig auf die Schriften des indischen Philosophen Jiddu Krishnamurti und klingen gut, jedoch noch nicht ganz so überzeugend wie jene, die drei Jahre später veröffentlicht werden sollten. Edward Kowalczyk scheint seinen Gesangsstil noch nicht ganz gefunden zu haben, die Riffs zünden noch nicht ganz so direkt und auch die Arrangements klingen hier noch nicht so ganz überzeugend.

Allerdings ist die auch etwas „Jammern“ auf hohem Niveau, denn Spaß macht „Mental Jewelry“ durchaus bereits. Die Musik von Live ist auf dieser Platte melodiös, hier finden sich die sanften zarten Passagen, genau wie die harten und rockigeren Abschnitte. Mit jedem Durchlauf der Scheibe gehen die einzelnen Titel besser ins Ohr. Diesen einen herausragenden Song findet man zwar nicht auf „Mental Jewelry“, jedoch gibt es auch keinen Ausfall nach unten. Das Album strömt sehr abwechslungsreich aus den Boxen, da macht das Zuhören einfach Laune und die Füße wippen unweigerlich mit.

Fazit: Wer auf gut gemachten Alternative Rock steht, kann mit dieser Scheibe kaum etwas falsch machen. Und auch wenn die Reise von Live hier erst angefangen hat und noch lohnender und spannender werden sollte, so macht bereits dieses Debut Album der US-Amerikaner Laune. Gut gemachter und abwechslungsreicher Alternative Rock, der so nie im Radio läuft und dabei so hörenswert ist. Neun Punkte.

Anspieltipps: Pain Lies On The Riverside, Mirror Song



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