Samstag, 13. Februar 2016

Parrish & Toppano – The Shores Of This Great Ocean




Parrish & Toppano – The Shores Of This Great Ocean


Besetzung:

Lorenzo Toppanop – synthesizers, trumpet
Paul Parrish – piano & recorders


Gastmusiker:

James Heath – synthesizers
Michael Thompson – guitar
Teddy Castanicci – guitar
Mike Fisher – percussion
Wayne Newitt – percussion
John Toban – percussion
Chuck Finley – trumpet
Rick Todd – french horn
Dave Boruff – saxophone
Lana Bogan – background vocals
Garnie Toppano – background vocals
Terry Wood – background vocals
K.C. Porter – background vocals
Jennifer Bruce – background vocals


Label: White Records


Erscheinungsdatum: 1988


Stil: Pop


Trackliste:

1. Call Out To Zion (3:55)
2. Ballerina (3:07)
3. Wildflower (4:23)
4. Turn It All Around (3:43)
5. The Shores Of This Great Ocean (4:38)
6. Monday Afternoon (2:36)
7. Song In My Heart (3:29)
8. Prayer (2:57)
9. Meadowlark (2:42)
10. Dec. 9th, Cayucos Point (8:25)

Gesamtspieldauer: 39:55




Paul Parrish und Lorenzo Toppano waren ein amerikanisches Pop-Duo, welches Ende der 80er Jahre genau zwei Platten zusammen veröffentlichte. „The Shores Of This Great Ocean“ ist dabei die zweite Scheibe und erschien im Jahr 1988 auf dem Label White Records. Meines Wissens nach ist dieses Album sogar der letzte musikalische Auftritt der beiden Musiker überhaupt, die danach wohl nichts mehr veröffentlichten – zumindest ist mir nichts Weiteres bekannt und auch eine Recherche im Internat brachte diesbezüglich keinerlei Ergebnisse mehr.

Nun, Parrish & Toppano präsentieren ihren Hörern auf „The Shores Of This Great Ocean” eine Art Soft-Pop, der ganz entfernt an Simon und Garfunkel erinnert, wobei diese beiden zwanzig Jahre zuvor erfolgreich waren. Doch ist die Musik von Parrish & Toppano längst nicht so eingängig, wie die von Simon und Garfunkel und ein sehr großer Unterschied zwischen beiden Duos liegt dabei zusätzlich in der Instrumentierung. Paul Parrish und Lorenzo Toppano setzen in ihrer Musik sehr stark auf den Einsatz des Synthesizers, der praktisch allgegenwärtig ist auf diesem Album. Den hatte es in den erfolgreichen Jahren von Simon und Garfunkel in der Form allerdings noch nicht gegeben.

Die einzelnen Lieder klingen alle melodiös, ohne hier jedoch einen Ohrwurm nach dem anderen zu generieren. Manchmal wird dabei allerdings auch die Grenze der Anbiederei überschritten, wenn es gar zu süßlich klingt. Allgemein sind die Titel zu Beginn des Albums etwas bombastischer bezüglich der Instrumentierung angelegt, als die Nummern gegen Mitte und Ende der Platte. In beiden Ausführungen bleibt die Musik von Parrish & Toppano jedoch eingängiger Pop, der auch nebenher laufen kann, ohne allzu große Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Fazit: Ein sehr unaufgeregtes Pop-Album ist „The Shores Of This Great Ocean“ von Parrish & Toppano geworden. Manchmal übertreiben es die beiden Burschen ein wenig mit einer Prise Schmalz zu viel. Allerdings schlimmer als Vieles, was man immer wieder auf diversen Tonträgern oder aber im Radio hört, ist diese Platte garantiert auch nicht. Etwas Besonderes stellt „The Shores Of This Great Ocean“ jedoch natürlich auch nicht dar. „Normaler“, sanfter Pop eben. Doch man muss sich wahrlich wundern, warum diese, sicherlich radiotaugliche und ins Ohr gehende Musik ganz offensichtlich nicht mehr Anhänger fand. Erfolgreich schien das Ganze nämlich nicht zu sein, sonst hätten die beiden Musiker wohl weitergemacht und weitere Alben veröffentlicht. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Call Out To Zion, Ballerina, Monday Afternoon



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